Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673676
Keramik. 
Klassifikation 
der 
Gefässe. 
31 
in Chiavenna. Bleierne dergl. in den Kirchen zu. Tedenhanx und 
Sonst in England (Antiquary 1840, p. 966). Das nach dem Vor- 
bilde des ehernen Meeres vor dem Tempel zu Jerusalem in Erz 
gegossene Taufbecken in St. Barthelemy zu Lüttich; frühes 
Meisterwerk des Lambertus Patras aus Dinant vom Jahre 1112. 
(Siehe Didron Annal. Tome V, pag. 21.) 
Als schönes der Renaissance angehöriges Beispiel sei des Tauf- 
beckens in St. Marco zu Venedig von Tizio Minio und Desiderio 
da Firenze erwähnt. Auch wurde diese Form häuiig von den 
Christen zu Särgen und Reliquienhehältern benützt, welches Motiv 
die Frührenaissance mit der ihr eigenthümlichen Frische und An- 
muth erfasste. 
b) Als Kühltässer dienen kleinere 
 kreisrunde Tauchvasen; sie sind dem 
 allgemeinen Typus und der Bestimmung 
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VxN-l was: kraterion stehend. Bei den Griechen 
i;   hiess der Weinkühler Psykter, den He- 
' r  sychios mit Kalathos (Korb) identiiicirt. 1 
I! u  Diese im Alterthume seltene Form 
 wird schön repräsentirt durch die be- 
 rühmte Sapphovase aus Girgenti, jetzt 
i in der Münchner Glyptothek (Nro. 753 
i des Jahnischen Katalogs) beschrieben 
1 Nach anderen dagegen hätte der Psyktcr die Form des Deines, d. h. 
die eines nach unten abgerundeten oder spitzzulaufenden Krater, der eines 
besondern Untergestells bedarf. Daher nennt Panofka die besprochene Form 
der Sapphoxrase den lakonischen Krater. Ueber die Ungewissheit der gr. Be- 
nennungen der Vasen s. Letromxe Journ. des Sav. 1833, pag. 612. Otto Jahn, 
Beschreibung etc. pag. LXXXIX.
        

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