Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1677204
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Neuntes 
Ilauptstiick. 
Was immer die Baukunst in dieser Beziehung erfand, knüpft 
stets von Neuem an urälteste Symbole an, die auf Wenige schon 
mehrfach von uns besprochene Grundideen zurückweisen. 1 
Der Unterbau (Podium) gewinnt in Blolge dessen einen for- 
malen Anhalt in der Analogie eines Vasenfusses oder eines Ge- 
räthuntersatzes.  
An einem merkwürdigen Tempelunterbau zu Chorsabad besteht 
die Bekrönung desselben in einer assyrischen Hohlkehle mit 
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Ass rische Bekrbnun eines Temvelunterbalzes Chorsaluad). 
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Rundstab und Platte. Gleiches zeigen 
Pyramiden, Tempel, Sacellen u. dergl. 
die Unterbaue ägyptischer 
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Hetruskisehe Beispiele. 
 
nennt den Unterbau Stereobat, worauf das Stylobat als Säulenstuhl folge ; beides 
zusammen heisse das crepidoma, die Sohle, des Baus. 
1 Vergl. die ää. 6 u. 7 der Weberei, S. 108 der Töpferei, g. 135 der Zimmerei.
        

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