Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1676905
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die bekanntlich mit (viner Kruste von Imlirten Steinplatten tepliivh- 
artig überkleidet waren. Auch bildliche Darstellungen bestatig-eu 
diese an den Uonumenten selbst gemachten Beobachtungen. Die 
 wie sie auf den hekanirteri wandbekleidenden 
Alabasterplatten (largestellt sind, zeigen mitunter an den Funda- 
menten kräftiges (lekerativ hervorgehobenes Quadergefüge, ohcn 
erscheint alles glatt oder mit Lesenen, im Hulzstile gehalten. 
Wir wissen, dass diese Wände, innerlich und äusserlich, teppich- 
artig bunt bekleidet waren. 
S0 auch gehört das schönste und mitchtigste Steingefüge des 
Alterthums, das phünikisch-judäisehe, nur den grnssartigen Ter- 
rassenhauten an, w0raut' einst Tempel oder andere Werke sich er- 
hoben, deren massiver Bau hinter X'Va1i(lhel:leidungen verschwand 
oder doch als (Quaderuterl; sich nicht geltend machte. Das Gleiche 
gilt von den Palästen der Perser zu Parsargadät und Persepnlis 
mit ihren mächtigen Unterlagern aus regelmässigem zum Theil 
hossirtem (iequader. 
Auch der Parthenon erhebt sich auf einem Solium von hossir- 
ten regelmassig gefügten Steinen, aber das geweihete Heiligthum 
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auf Vasen 
selbst, obschon oder vielmehr Weil aus vollkommenstem ismlomcm 
(iemäiuer massiv gebaut, verleugnet in allen seinen Theilen seine 
strulztive Entstehung als (hin aus vivlvn Stücken stereotomiscli
        

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