Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1676098
Tektonik. 
'l'echnisch 
Historisches. 
273 
in die Zeiten der Völkerwanderung und noch länger die treuen 
Erhaltcr der alten Motive des Hausraths, der nur im Sinne der 
ihre Kunst bezeichnenden Naturalistik und Derbheit seinen Ha- 
bitus ändert. 
Viele Werke römischer Kunst, diesem genre angehörig, gröss- 
tentheils aus Weissem Marmor, durch Grossartigkeit ihres Stils 
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xes Lagerbett. 
Assyriscl 
und Reiehtlium ornan1entalei' Ausstattung bewunderungswürdig, 
haben sich erhalten. Man erkennt an ihnen, besonders in der 
Behandlung des Pflanzenoriaaments, den Einfluss der Metalle- 
teehnik. Sehr sprechend ist in dieser Beziehung eine Bigal 
aus weissein ll-Iarinor, "effenbare Nachbildung einer in Erz gear- 
beiteten, unter vielen anderen Gegenständen ähnlichen Stils. Die 
römischen Akanthusgeschlinge an denselben wurden Vorbilder für 
die Meister der Renaissance, deren eigenthümliehe Auffassung 
des Akanthus in der That ebenfalls den Metallstil zurückruft, 
welchem überdies durch den Einfluss der Goldschmiedkunst und 
(165 Wilülßllsßhmiedhandwerks die Renaissance sich sozusagen 
naturgemäss zuneigte (Siehe unter llletalloteehnik). 
Ein Inerkwürdiges Kunstprodukt aus der letzten Periode des 
durch Abfonnungen und Abbildungen 
1 Im Museum des Vatikan befindlich, 
allbekannt. 
Semper, Stil 1I.
        

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