Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1676060
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Achtes 
Hauptstück. 
Holzgestell und 
ganz verleugnet. 
der 
Mittelglied 
bildenden 
Hohlkörperstruktur 
Vierter vollendeter 
Stil. 
Der Aufschwung der helleniselien Kunst zu ihrer erhabensten 
Höhe war kein von den unmittelbar vorausgegangenen Kunst- 
zuständen vermittelter letzter Entwicklungsprozess, sondern das 
hohe Resultat einer (politisch-socialen) Revolution, die sich 
merkwürdiger Weise in der (nicht materiellen, sondern idealen) 
Wiederaufnahme ältester Formen und Ueberlieferungen symboli- 
sirt. 1 Schon die Marmorskulptur ist eine Reaktion gegen den 
knappen zierlichen, frisirten und ciselirten Bronzeguss, der gewisse 
massige Dimensionen nach dem Standpunkte der alten Technik 
innezuhalten hat. Entschiedener und selbstbewusster noch tritt 
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Thron von Marmor (klassische Zeit). 
sie in der chryselephantinen Skulptur hervor, die oifenbar 
vergeistigte YViedererweqkung der archaischen Empaistik 
eine Rückkehr zu der alten Kolossbildnerei ist. 2 
eine 
und 
' Siehe Band I unter: hellenischer Stil und sonst passim. 
2 Die Beschreibungen dieser Werke, wenn auch detaillirt, genügen nicht zu 
ihrer Wiederherstellung, wesshalb alle derartigen Versuche unbefriedigt liessen. 
Vergl. jedoch darüber Quatremäre de Quincy Jup. O1. p. 196. p, 384 und pas- 
sim. O. Müller, Commentatio de Phidia II, 11. Vergl. auch den Artikel 
Toreutik in der liletalloteuhnik.
        

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