Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673526
16 
Hauptstück. 
Fünftes 
Herodot unterscheidet den lesbischen Krater von dem argoli- 
sehenf beschreibt aber nur den letzteren näher; er war rings 
herum mit hervorragenden Greifsköpfen verziert und stand auf 
drei knienden Kolossen aus Erz, 7 Ellen hoch. Ausser diesen 
werden auch noch die lakonischen und die korinthischen Krater 
als besondere 'Gattungen genannt. 2 
Aehnliche von Kolossen unterstützte Dreifüsse wie der in den 
samischen Tempel der Hera geweihete des Herodot finden sich 
dargestellt auf ägyptischen Reliefs. Ein kleines etruskisches 
Thonmodell vergegenwärtigt gleichfalls derartige im ganzen Alter- 
thume verbreitete Prachtgefässe. 
   
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AQEYPÜSChQY lämter- Etruskischer Krater. 
S0 erscheint der Krater theils mit niedrigem, theils mit hohem 
Untergestelle auch häufig auf den assyrischen Wandreliefs. 
 Die schweren Krater auf Gestellen erhalten 
 noch eine besondere mittlere Säule als Stütze 
 (fiycpoelog), besonders an den in Stein (Marmor) 
  nachgebildeten Prachtkratern, an denen der be- 
 reits im Vorhergehenden mehrfach besprochene 
Uehergang aus dem Metallstile in den Steinstil 
Assyh Kram höchst charakteristisch hervortritt. 
Zuletzt bleibt die mittlere Säule allein noch übrig, jedoch oft 
mit Beibehaltung leichter Andeutungen der ursprünglichen Drei- 
fussform des Gestells. 
Hemd. IV. 
und 
152. 
Athenäus V.
        

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