Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673500
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Fünftes 
Hauptstück. 
zwischen dem Todtenkult und dem Quellen- und Wasserkult tritt 
sogar in der altattischen Sitte des Bestattens zwischen Dachzie- 
geln und Stücken von Dachrinnen aus gebrannter Erde wieder 
hervor.  
Ein attisches Gefäss aus geschlagener Bronze von bedeutender 
Grösse und vollendeter Kunst, obschon nur durch ornamentalen 
und zwar sehr einfachen Schmuck ausgezeichnet, in reinster kano- 
piseher Urnenform, steht in einer Kiste halb versteckt und nur von 
oben sichtbar in einer Ecke des Elgin room des britischen Museums. 
Es finden sich auch nicht selten metallene Urnen auf abge- 
sondertem niedrigem Dreifuss und mit figurenverziertem Deckel, 
Wahrscheinlich Wettpreise oder Ehrengeschenke für ausgezeich- 
netes Jagdglück und dcrgl.  Im Bronze room des britischen 
Museums befinden sich mehrere der Art, worunter eins mit einem 
Bar in der Mitte, den vier Reiter am Rande des Deckels umkreisen. 
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Bronzene Urne mit Dreifuss. 
 
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Echinusförmige Urnen mit niedrigen Füssen, zwei horizon- 
talen Henkeln und kurzen Hälsen sind Produkte der entwickelten 
klassischen Kunst und bilden eine sehr ausgebreitete Familie, 
welcher die meisten und schönsten gemalten Gefässe aus feiner 
gebrannter Erde angehören. 
Die 
Krater, 
ursprünglich 
Mischgefässe. 
Das Charakteristische an ihnen ist die Weite der Mündung, 
deren Durchmesser der grösste ist den das Gefäss überhaupt hat. 
Sie sind mit oder ohne Henkel und in ihrer ursprünglißhSien
        

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