Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673489
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Fünftes 
Hauptstück. 
Bereits als spätere abgeleitete Formen erscheinen die amphoren- 
ähnlichen Gefässe mit flachem Boden und Basis, die ohne 
fremde Stütze stehen können. Die berühmten Praehtgefasse 
in denen das Oel_ von den heiligen Oel- 
bäumen den Siegern in den Panathenäven 
  zugetheilt wurde, waren derartige Amphoren 
l  i l mit Füssen. Die älteren sind von gedrängten 
    vollen Verhältnissen, die späteren dagegen 
ÜW  Älmy  mehr von gestreekter Form. Diesen nach- 
KX   gebildet sind jene schlanken Asehenurnen 
 .l  aus weissem Marmor, die zu Athen, zu Ma- 
  rathon und sonst in Attika am häufigsten ge- 
  funden werden. (Brit. Museum und Louvre. 
Stackelberg: Gräber der Hellenen, Tab. III.) 
' Man darf bei diesem Gefässe ausnahms- 
  De: weise als sicheres Oharakteristikum die Gegen- 
iii D Wart, die Gestaltung und die Anzahl seiner 
Ampliora mit Untersatz. Henkel hervorheben. Eine Amphora ist 
nie henkellos, hat nie weniger als zwei einander gegenüber- 
Stghcndß Henkel, oft aber deren vier, und diese sind stets Ohr- 
 u , 
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in: nun- i 
Panathenäische Preisamphorenl. 
henkel, das heisst sie 
des Gefässes befestigt. 
sind 
in 
vertikal er 
Richtung 
3.11 
den 
Hals
        

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