Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1675433
Keramik. 
Technisch-Historisches. 
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Glas gestattet keine Berührung, daher tritt die Hand nur in- 
direkt, mit Werkzeugen, bildend auf. Darum ist das Model- 
liren in Glas sehr gebunden, es hat aber deshalb zugleich seinen 
eigenen höchst charakteristischen Stil. 
Die Venezianer führten in dem 15. und 16. Jahrhundert die 
vereinte Kunst des Glasblasens und Glasbildens zu ihrer stilistischen 
Vollendungn ihre, zum Theil höchst edel und einfach gehaltenen 
zum Theil phantastischen und selbst grotesken, Glasgebilde dienen 
gleichmässig zur Bestätigung der schon früher geäusserten Be- 
Venezianische Gläser. 
merkung, dass das Verdienst den ächten Glasstil erkannt zu haben, 
erst den Venezianern zukomme. 
Die an Mitteln schon überreiche Glastechnik erhält noch einen 
bedeutenden Zuwachs ersterer durch den Löthprozess, der in ihr 
wieder ganz besonders leicht von Statten geht, und durch die mit
        

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