Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1674915
Keramik. 
Technisch-Historisches. 
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iEben so alt ist das Verfahren ein schwaches farbiges Relief 
auf anders gefärbtem Grunde entweder mit Hülfe des Thonschlam- 
mes aufzutragen, oder dasselbe in der Silhouette zu formen und 
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Ofen zu Schloss Tyrol bei Meran. 
aufzuleimen und dann das Ganze mit einer allgemeinen Glasur 1 
zu überziehen. Auch dieses fand wieder Nachahmung z. B. in 
München. 
Letztens kommt noch die eigentliche Schmelzmalerei auf dem 
Glasurgrunde in Betracht. Die Gattung dieser Erdwaare, so wenig 
wie ihre Bestimmung, gestatten eine zu sehr verfeinerte Anwen- 
dung aller Hülfsmittel der Schmelzmalerei, vielmehr sind hier 
Figuren reliefartig wirken zu lassen, indem die grüne Glasur dunkler ist, wo 
sie grössere Tiefen ausfüllt und den Unterschied zwischen Licht und Schatten 
hervorbringt. 
1 Sie ist an solcher Waare auch mitunter mehrfarbig (Brongniart II. S. 14).
        

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