Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1674555
Sechstes 
Hauptstück. 
Keramik. 
Technisch -Hislorisches. 1 
114. 
Die 
keramischen 
deren Eigenschaften bedingen 
Stil der Keramik. 
und 
Stoffe 
den 
allgemeinen 
Die in der 
Kieselerde und 
Natur in den verschiedensten Verhältnissen mit 
Wasser verbunden vorkommende Alaunerde ist 
' Die meisten Werke über Gefässkunst berühren das Knnstmoment ent- 
weder gar nicht, oder nur beiläufig, nicht als Hauptsache, indem sie es ent- 
weder zu Gunsten der reinen Technik oder zu Gunsten der Archäologie und 
der Kunstgeschichte in den Hintergrund setzen. Dagegen müssen wir uns 
hier nicht mit der Technik als s olcher beschäftigen, so wenig wie mit der 
Geschichte der Töpferei, sondern nur insofern beide den nöthigen Hintergrund 
für unsere stilistischen Betrachtungen bilden. 
Das Wichtigste Werk über Technik und Geschichte der Töpferei ist der 
Traite des arts ceramiques ou des poteries, considerees dnns leur histoire, leur 
pratique et leur theorie, par Alexandra Brongniart, M. de Pinstitut etc. Paris 
1844; worauf sich der Verfasser in dem folgenden häufig beruft, da es, trotz 
einiger Lücken und Irrthiimer, die es enthält, immer noch die erste Autori- 
tät bleibt. 
Unter den älteren Schriftstellern zeigt Passeri die Absicht, die Technik 
von der artistischen Seite aufzufassen, wodurch er sich vor allen, die über 
diesen Gegenstand schrieben, auszeichnet. 
Passeri, J. B. Picturae Etruseorum in vasculis nune primum in unum 
collectae, explicationibus et dissertationibus illustratae. 3 Vol. in Fol. Romae 
1766- 75. 
Histoire des peintures sur Majoliques faites ä. Pesaro et dans les lieux 
eireonvoisins, decrite par Giamhattista Passeri. Avec appendice par Henry 
Dulange. Paris 1853.  
J. Marryat's Buch: Collections towards a history of Pottery and Porcelain 
in the 15m- 16th- 17111- and 18111- Centuries with a. Description of their manu- 
facture, a glossary and a List of Monograms. Ilustrated with coloured plates 
Plnd Wüod-Clltß, 30. London 1850, ist vorzüglich wegen dieser letzteren nennens- 
werth. 
Das Neueste ist Samuel Birclfs history of ancient pottery 2 Vol. 8. Lon- 
don, Murray 1858, voll interessanter Thatsachen, aber ohne eigentlichen 
Leitgedanken. 
Ein Versuch einer liefällllsrllell lilormenästhetik sind die liltudes Cerami-
        

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