Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1674339
Keramik. 
Gefässtheile. 
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einem reicheren, aus mehrfachen Gliedern zusammengesetzten, 
Schema des ringförmigen Fusses  Fig. S. 34). 
Wie der Torus den Plinthus an den Fuss befestigt, so liegt oben 
über dem Ueberfall ein zweites verknüpfendes Glied (Astragal), 
worauf der Vasenbaueh folgt, entweder ohne Ucbergang oder ver- 
mittelt durch die oben erwähnte präludirende eortina, die oft 
nur gemalt oder auf der Oberfläche des Kessels flach angedeutet 
auftritt, als das gewöhnliche Ornament des untersten (französisch 
le culot genannten) Theiles des Kessels. 
Zwischen dem eulot und dem Astragal liegt folgerichtig noch 
zuweilen ein mehr oder weniger entwickelter Ringfuss. Siehe 
das Beispiel eines Kraters auf Seite 17 unten. 
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Beispiele abgesonderter Stände in Bronze und Thon. 
Wie der Ursprung der zusammengesetzten Kraterform der 
kampanisehen Vasen, die auch für die grossen bakehisehen Ge- 
fässe aus Stein, 1 welche den üppigen alexandrinisehen und römi- 
schen Zeiten angehören, die gewöhnliche ward, ein rein technischer 
ist, indem faktisch ein ganz unabhängiger Krater von einer be- 
fussten tiefen Schale aufgenommen wird, wie das Ei von dem 
Eierbecher, zeigt beistehendes Beispiel eines uralten Bronzoge- 
fässes, bei dem die genannten beiden Bestandtheile des Systemes, 
' Siehe Piranesi, 
apulische Vasenbilder 
Sam pr-r, Stil II. 
Moses und, 
zu Berlin. 
für 
die 
süditalischen 
Gefässe , 
GerhurrYS
        

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