Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614475
Gewebe. 
13m1  
g IESE Abteilung umfasst  unter Zugrunde- 
. 9 
X2 legung des Fadens als des Elementes, aus 
w. 7 {ä dessen Wiederholung jedes Textilprodukt zu- 
 -  sammengesetzt ist  zwei Gruppen. Die 
eine enthält die genetzten, gestrickten und gehäkelten 
Arbeiten, die andere alle übrigen Textilprodukte vom 
einfachsten Geflecht bis zum farbenreichsten Gobelin. 
Bezüglich der Webereien war das Museum so 
glücklich, schon vor mehr als zwei Jahrzehnten eine höchst 
lehrreiche und wichtige Sammlung zusammenstellen zu 
können, welche den Entwickelungsgang von der römischen 
Periode bis zum Beginn unseres Jahrhunderts darlegt. 
Eine wertvolle Bereicherung erhielt die Sammlung 
durch eine Anzahl von Seiden-, Leinen- und Wollenge- 
weben und Stickereien, die als nkoptischex bezeichnet 
wurden und unzweifelhaft spätklassischen Ursprungs sind: 
das Museum besitzt kurze Ärmeltuniken, befranzte Lang- 
tücher und dergleichen Reste von Gewändern, gewirkte 
Einsätze mit prächtigen Ornamenten. 
 Diese ägyptischen Gräberfunde, merkwürdige Zeugen 
vergangener Kulturepochen, welche so grosses Aufsehen 
erregten und wohl imstande sind, förmliche Umwälzungen 
in der Kunstgeschichte vorzunehmen, sind in verschiedene 
Sammlungen verteilt worden. 
Die Sammlung bewahrt ferner ein spätrömisches Seiden- 
gewebe, Gladiatoren im Kampfe mit Löwen, ein altasia-
        

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