Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614379
Regalen, mit Blasbätlgen angeblasen und mittels Klaviatur 
intoniert, schliessen sich hier an, dann folgen Schlag-, 
Kling- und Klapperinstrumente. Unter den Saiteninstru- 
menten, die in dieser Abteilung zu vorwiegender Bedeutung 
gelangen, sind zu erwähnen: die aTrumnischeidtea, die 
Leier, Viola d'amore, Liebesgeige mit Resonnanzdrahtsaiten, 
das vielbesaitete aPsalteriurna, welches sich zum aHack- 
brettea oder Zymbel ausbildete und mit Veranlassung 
gab zur Erfindung des Klaviers. Das Museum besitzt 
höchst interessante Instrumente aus früher Zeit, als deren 
kostbarstes ein vorzüglich und reich ausgestattetes Klavier 
vom ]ahre r 580 erscheint, vermutlich einst fürstliches 
Eigentum. Von dem Nürnberger Hans Vogel bewahrt 
die Sammlung einen trefflich gearbeiteten Kontrebass vom 
Jahre I 563. 
Die spätere Geschichte des Klaviers wird in den 
Werken der Sammlung anschaulich geschildert. Wir be- 
gegnen in stattlicher Zahl den ersten Hammerklavieren 
mit ihren schwachen und spitzen Tönen und wundern 
uns über den unendlich zarten Klangcharakter des Klaviers 
zu jener bescheidenen Zeit, als Schiller begeistert sang: 
ßWenn Dein Finger durch die Saiten meistert   ß
        

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