Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614340
über 1200 Nummern. Nur wenige darunter sind von 
hoher künstlerischer Bedeutung. Klangvolle Namen grosser 
Meister begegnen uns nur selten, niemals werden aber 
Benennungen Bedenken erregen, da im Museum keine 
unnötigen Taufen vorgenommen werden. 
Eine besondere Abteilung der Handzeichnungen 
bilden die Baurisse und solche Zeichnungen, die als 
Vorlagen für verschiedene. Zweige des Kunstgewerbes in 
früherer Zeit gefertigt wurden. 
Die Sammlung giebt auch eine erschöpfende Über- 
sieht über den Entwickelungsgang des Holzschnittes. 
Die Zahl der Blätter dieser Abteilung beläuft sich jetzt 
auf 6000; darunter sind manche Kostbarkeiten; berühmt 
ist die Sammlung durch die hauptsächlich von T. O. Weigel 
erworbenen, in einem eigenen Werke veröffentlichten, 
hochinteressanten Blätter aus der frühesten Zeit des Holz- 
schnittes, dann durch schöne Blätter von Dürer u. a. 
Auch manche Unika sind darunter, sowohl unter den 
Schrotblättern als unter den Inkunabeln des Holzschnitts. 
Die Sammlung der Kupferstiche hat jetzt 12000 
Nummern. Besonders interessant ist die stattliche Reihe 
von deutschen Kupferstitihen des I5. Jahrhunderts, reich 
an merkwürdigen Blättern, die in neuester Zeit nach den 
Meistern annähernd chronologisch geordnet und verzeichnet 
wurden. xWie alle Sammlungen des Museums, wurde 
auch diese früher streng mit dem Jahre 1650 abge- 
schlossen; die spätere Geschichte der Kupferstecherkunst 
wie des Holzschnittes fand keine Vertretung; auch waren 
nur die deutschen (mit Einschluss der niederländischen) 
Schulen vertreten. Nach und nach "kam. jedoch durch 
Geschenke manches Wertvolle hinzu, das vor einigen 
Jahren in die Sammlung eingereiht wurde, insbesondere 
viele bedeutende Blätter aus neuerer Zeit, wie auch ältere 
ausserdeutschen Ursprungsß 
Daran reiht sich noch eine beträchtliche Anzahl von 
Blättenr, welchen der künstlerische Wert fast oder ganz 
mangelt, welche deshalb des Inhaltes der Darstellung 
Wegen unser Interesse fesseln. Diese Blätter bilden vier
        

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