Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614273
Malerei. 
113ml  
(j oäßv IE reichhaltige Sammlung älterer Glasgemälde, 
"s; welche das Museum besitzt, und in welcher sich 
 hervorragende Stücke der mittelalterlichen Mo- 
 - Ä. 1 numentalmalerei, dann aber einzelne, sehr be- 
deutende kleinere Werke befinden, die sich durch besonderen 
Kunstwert auszeichnen, wie die Kabinettsmalereien vom 
'16. Jahrhundert, gewährt einen lückenlosen Überblick über 
die Entwickelung dieser Kunst vom I2. bis I9. Jahrhundert. 
Die Gemäldesammlting, wobei die Tafelmalereien 
speziell ins Auge gefasst sind, war bis vor kurzem ein 
Stiefkind des Museums; sie zählte nur einige ausgezeichnete 
Werke. Die Zahl der Bilder, die vorzugsweise als Reprä- 
sentanten der Kunst der Malerei den Forscher fesseln, 
beschränkte sich ausschliesslich auf die verschiedenen 
Teile der sogenannten altdeutschen Schule, sodass diese 
Sammlung, die einst gewiss zu den schwächsten "unserer 
Anstalt gehörte, sich auch nicht mit bescheidenen Gemälde- 
galerien messen durfte. Für eine kulturgeschichtliche 
Anstalt ein ottenbarer Mangel; denn in erhöhtem Grade 
gilt es von der Malerei, dass sie den Charakter und die 
Eigentümlichkeiten des Volkes oder der Zeit widerspiegelt, 
in der ihre Werke entstanden, dass sie einen Teil des 
Verlaufes der Kulturentwicklung fortschreitend verfolgen 
lässt. Aber es zeigte sich auch mit der Zeit in Nürnberg 
selbst, dass es wünschenswert und im Interesse des kunst- 
geschichtlichen Studiums, sowie des Fremdenverkehrs,
        

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