Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614255
Familie teils nach Linien, teils (winfzittli chronologisch ge- 
legt sind. Den weltlichen Fürsten schliessen sich, Wiederum 
in alphabetischer Reihenfolge, die Bischöfe und reichs- 
unmittelbaren Äbte innerhalb jeder einzelnen Serie, gleich- 
falls chronologisch geordnet, an; dann der niedere Adel, 
die -Patrizier und die Bürgerlichen, einfach alphabetisch 
geordnet und, wo sich von einer Familie Serien finden, 
diese in chronologischer Reihenfolge; ferner die Städte 
und bei jeder Stadt, unmittelbar an die Gemeindesiegel 
anschliessend, die Pfarrsiegel, Klostersiegel, Siegel der 
Universitäten und Schulen, wo solche vorhanden sind, 
der Zünfte und sonstiger Korporationen. Einen beson- 
deren Anhang bilden die heute im Gebrauch befindlichen 
Siegel der Regierungen, Ämter, Gerichte und Stäidteß 
Die M edaillensa minlung ist in einige grosse Unter- 
abteilungen geschieden: 1) Medaillen auf Personen, Por- 
trätrnedaillen: a) weltliche Fürsten, b) geistliche Fürsten, 
e) Adelige und Bürgerliche; 2) Medaillen auf Begeben- 
heiten und Orte; 3) religiöse und allegorische Medaillen. 
Alle Unterabteilungen sind in sich alphabetisch geordnet. 
Neben der eigenen Sammlung des Museums, die 
nunmehr aus 2800 Nummern besteht, ist sie noch in 
Verbindung mit der von Kressschen, ehemals lmhofschen 
Münzsammlung, einer sehr kostbaren nürnbergistrhen 
Medaillensaminlung von mehr als 1000 Nummern, die 
als zusammengehörige Stiftung nicht von jener getrennt 
werden kann. Um auch einem immerhin beachtens- 
werten Zweck der Medaillensammlung gerecht zu werden, 
ist für das Publikum, dem ja ohnehin nicht die ganze 
Sammlung vor Augen geführt werden kann, eine Über- 
sicht über die verschiedenen Schulen und ihren Entwicke- 
lungsgang in einer Reihe der kostbarsten, den beiden 
Sammlungen entnommenen Stücke ausgelegt, und zwar 
im Anschlusse an die Denkmäler der kleinen Plastik. 
Dieser Anschluss ist unschwer zu begründen. Die Sitte, 
sich medaillenartige Bildnisse anfertigen zu lassen, wird 
um 151,0 aus ltalien nach Süddeutschland gekommen 
sein. Hierauf beschränkt sich ziber der ganze italienische
        

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