Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614240
einzelnen Rundfiguren, Kästchen, Schachtiguren und Brett- 
steinen, Bischofsstäben, Spiegelkapseln u. a. bis zu den ge- 
schnitzten Kannen und Krügcn des I6. bis Ißjahrhunderts. 
So übersichtlich wie bei der Elfenbeinsktilptur, lasst 
sich eine Schilderung des Entwickelungsganges bei den 
übrigen Zweigen der kleinen Plastik freilich nicht her- 
stellen. Wie auch schon der Bestand der Sammlung 
zeigt, ist es mit Ausnahme einzelner weniger Abgüsse 
von Bronzen, in Metall getriebener Figuren, Alabaster- 
u. a. Skulpturen, die uns aus früherer Zeit begegnen, 
wesentlich das 16. ]ahrhundert, das mit einer über- 
raschenden Menge künstlerisch vollendeter kleiner Denk- 
male in Holz, Solenhoferstein, gebranntem Thon und 
anderem Material vertreten ist. 
iDer Plastik schliesst sich eine Siegelsammlung 
an. Dieselbe soll in chronologischer Ordnung den Ent- 
wickelungsgang der formellen Seite der Sphragistik zeigen; 
die xabsolute Chronologiea wird allerdings hier auf Schwie- 
rigkeiten stossen, da der aEntwickelungsgang gewisser 
Detailformena dargestellt werden soll. wDa ausser der 
künstlerischen Form die Verfolgung des Entwickelungs- 
ganges auch noch nach manchen anderen Seiten hin Be- 
rücksichtigung auferlegt, so bezüglich der Farbe des Wachses, 
der Hüllen, Kapseln aus Wachs, Holz und Blech und noch 
verschiedener anderer Einzelheiten, so wurden zu dieser 
Gruppe die vorhandenen Originalsiegel bestimmt. Eine 
zweite Abteilung der Siegelsammlung dagegen soll 
mit möglichster Rücksicht auf Vollständigkeit die Sie- 
gel der einzelnen Familien und ihrer Glieder, der 
Serien der Fürsten, Bischöfe, Äbte, die Siegel der 
Städte zeigen. In diese Abteilung sollen auch Abgüsse 
aller in der ersten Abteilung der Siegelsainmlung, so- 
wie der im Archive befindlichen Originalsiegel eingereiht 
werden. Die stattliche Serie der Kaisersiegel ist hiebei 
an die Spitze gestellt und in sich wieder chronologisch 
geordnet; dieser folgen die verschiedenen grösseren und 
kleineren Reihen der Dynastensiegel, wobei die Familien 
in xilphabetischer Reihenfolge, die Siegel innerhalb'der
        

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