Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614029
wie die zur Verwaltung berufenen Urgane: in der That 
sind sie mehr als Vereinsmitglieder, sie sind Mitstifter, 
denen das gesamte Volk die ihm zu seinem Nutzen, 
seiner Freude und Belehrung gewidmete Anstalt zu ver- 
danken hat. 
 Der derzeitige Protektor der nationalen Anstalt, 
Seine Königliche Hoheit der Prinzregent Luitpold von 
Bayern, erfüllt von dem lebhaftesten Interesse an dem 
Gedeihen des Institutes, lässt keine Gelegenheit vorüber- 
ziehen, ohne seinem aufrichtigen Wohlwollen für das ger- 
manische Museum Ausdruck zu geben. 
Die Grundrisse des Museums zeigen nun 7 5 Lokale, 
welche heute, mit herrlichen Sammlungen gefüllt, dem 
Publikum übergeben sind, dazu noch die nur für Stu- 
dierende zugänglichen Räume des Kupferstichkabinetts, 
der Siege1-, der Münzsammlung, der Bibliothek, deren 
Bändezahl jetzt, nach Einverleibung der Iustizrat Euler- 
SChen Bibliothek, ohne Zweifel 100 000 erreicht haben 
wird, und der Urkundensammlung (Archiv). Den Räumen 
entspricht der Umfang der Sammlungen, deren einzelne 
heute schon zu den bedeutendsten ihrer Art gehört. 
Der ä 2 der Satzungen stellt das allgemeine Bild 
der Aufgabe so dar, wdass möglichst reichhaltige kunst- 
Ilnd kulturgeschichtliche Sammlungen aufgestellt, damit 
eine Bibliothek und ein Archiv, letzteres vorzugsweise 
Zur Rettung bedrohten Materials bestimmt, verbunden 
Werden sollenß In erster Linie sind durch die Statuten 
Clie Sammlungen selbst berücksichtigt, die somit auch in 
erster Linie gefördert werden sollen, weil die Sammlungen 
ein in sich geschlossenes Ganze bilden, bei dessen Be- 
trachtung man sich wesentlich belehren kann. 
Um diesen Zweck aber zu erreichen, muss die 
ganze Anstalt als kulturgeschichtliche deutsche Sammlung 
S0 übersichtlich als möglich eingeteilt sein: sie musste in 
einzelne Abteilungen zerlegt, spezialisiert werden. Es 
Wurde daher eine Reihe von Einzelabteilungen gebildet, 
deren jede eine zusammenhängende Gruppe von Denk- 
mälern enthält.
        

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