Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613895
Vaterlande erhalten wissen, wenn nicht allzu unverhält- 
nismässige Mittel hierzu erfordert würden; die Wünsche 
des Bittstellers sollten durch zwei unparteiische Sachver- 
ständige untersucht werden, aber bis zum I2. September 
wäre die Sache nicht zum Abschlnsse zu bringena. 
Einige Wochen später beauftragte das Ministerium 
den königlichen Oberbaurat Voit, im Benehmen mit dem 
Herrn von Aufsess und in Gemeinschaft mit dem könig- 
lichen Bauinspektor Frommel und dem damaligen Konser- 
vator Dr. H. von Hefner bezüglich der Ermittelung eines 
für das germanische Museum passenden Gebäudes in Nürn- 
berg Erhebungen zu pflegen. Der Ministerialkommissär 
äusserte sich am 7. Oktober gutachtlich dahin, sdass er 
die Kartause am entsprechendsten gefunden habe, die 
Herstellungskosten derselben 65000 Gulden, die Kosten 
der von Herrn von Aufsess beantragten Neubauten die 
gleiche Summe betragen und in den ersten paar Iahren 
30000 Gulden erfordert Würdenß 
Bei der technischen Untersuchung am 26. Oktober 
erklärte sich der Architekt Foltz gleichfalls für die Kartause, 
veranschlagte die Wiederherstellungskosten (die Neubauten 
mitgerechnet) aber weniger hoch, als von Voit geschehen 
war; ssofort würden 26000 Gulden und während der 
nächsten sechs Jahre alljährlich 8000 Gulden erfordert, 
was zusammen die Summe von 84000 Gulden erreichte, 
während Voit zweimal 65000 Gulden angesetzt hatteß 
Am 1 I. Februar 1854 fand zwischen dem Regierungs- 
kommissär von Wächter und dem Herrn von Aufsess eine 
Besprechung statt, sweil zum Vollzug eines allerhöchsten 
Auftrages die Erörterung über die Art und Weise, wie das 
germanische Museum der Stadt erhalten werden könne, 
wünschenswert seixc Der König hatte der Stadtverwaltung 
nämlich nahegelegt, 30000 Gulden zum Ausbau der 
Kartause nebst den Kreuzgängen- und dem Garten zu 
gewähren; jedoch die Stadt erklärte sich nicht in der 
Lage befindlich, die Mittel zur Restauration der Kartausc 
schaffen zu können, und Herr von Aufsess war selbst 
dem königlichen Ansinnen nicht geneigt, weil er mil
        

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