Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613880
Museum unterm II. Juni 1854 offiziell mitgeteilt wurde, 
die ausdrückliche Bedingung geknüpft, dass die Anstalt 
in Nürnberg zu verbleiben habe. 
Nachdem Freiherr von Aufsess in einer Eingabe vom 
2. August 1853 dem Könige von den Anerbietungen 
Weimar-s und Koburgs Mitteilung erstattet und denselben 
gebeten hatte, für das Erhalten des Museums in Nürn- 
berg einzutreten, ersuchte, kraft allerhöchsten Auftrages, 
der damalige Regierungsassesscir von Wächter als könig- 
licher Regierungskommissür unterm 5. August den Ge- 
nannten, mveil es in der Absicht des Königs liege. dass 
für die Aufstellung des germanischen Museums in Nürn- 
berg ein entsprechendes Lokal zur Verfügung gestellt. 
werde, a um nähere und endgültige Angaben darüber: sin 
welcher Ausdehnung und mit welchem Kostenaufwande 
die Erwerbung der erforderlichen Lokalitäten beabsichtigt 
WCIdB, und welche Lokalitäten auf grund der sofort 
vorzunehmenden Lokalbesichtiguug man zu erwerben 
WViinSChüe Herr von Aufsess brachte mehrere Gebäude 
zu diesem Zu-"ecl; in Vorschlag; in erster Reihe die Kar- 
tause. Die Kardinalfreigc in der allerhöchsten Kundge- 
bung aber musste vorerst Linbtrzrntwortet bleiben, da von 
Aufsess als Nichtsachverständigei" über den nötigen 
Kostenaufwand selbstverstiindlich kein Urteil abgeben 
konnte. 
Unmittelbar an den Ktinig wurden. Petitionen gerichtet 
am 7., am 9., am 30. August; die letztere mit einem 
Plan der Kartause. In diesem Plan waren die behufs 
Umgestaltung der Kartatise in ein Museum nötigen und 
wünschenswerten Änderungen angedeutet. Der Petition 
war die Bemerkung beigefügt: bei Ausführung dieses 
Planes werde die vom Könige selbst bezeichnete Summe 
von 60 000 Gulden nicht überschritten. Herr von Aufsess 
bat um Entscheidung der Angelegenheit bis zu dem 
I0. (später I2.) September, dem Tag, an welchem eines 
der drei fürstlichen Anerbiettmgen gewählt werden sollte. 
Am 7. September schrieb Finanzminister Dr. von Aschen-  
brenner: nDer König wolle das germanische Museum dem 
Bayer.
        

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