Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613808
boten Anlass zur Bildung des Gelehrtenausschusses, dessen 
erste Ergänzung im darauffolgenden Winter durch schrift- 
liche Wahl vorgenommen wurde. Auf derselben Konferenz 
wurde der Vorschlag zum Beschluss erhoben, dass die in 
Nürnberg wohnenden Mitglieder des V erwaltungsatis- 
schusses unter dem Namen Lokalausschuss einen engern 
Ausschuss bilden sollten, damit dem Museum in dring- 
lichen Fällen stets eine beratende Stütze zur Hand 
sein möchte. Gleichzeitig wurde ein zweiter Vorstand in 
der Person des Rektors Beeg in Fürth gewithltx 
Die Versammlung genehmigte ausserdem das vorge- 
legte System der Geschichts- und Altertumskunde, welches, 
mit Rücksichtnahme auf das vorhandene Material ange- 
fertigt, bei der Anordnung der Sammlungen und An- 
fertigung der Kataloge und Repertorien massgebend sein 
sollte,_ ebenso den Anzeiger für Kunde der deutschen 
Vorzeit, wie er mit dem I. Juli 18 5 3 als Organ des Museums 
neu ins Leben getreten war, und die vorgezeigten Formu- 
larien für die Repertorisierung. Eine vorgeschlagene 
intimere Annäherung an die historischen Vereine fand 
keine Vertreter: in bezug auf das Verhältnis zu den- 
selben wurdc bestimmt, dass vorläufig mit dem Aus- 
tausch von QuellenVerzeichnissen das Anstrebenswerteste 
erreicht sei. 
Dass die bereits in Dresden anerkannten Satzungen 
für die Praxis bald nicht mehr ausreichen würden, zeigte 
sich in überraschender Klarheit schon auf der ersten 
Konferenz; denn während jene Satzungen nur von einem 
Beisitzerkollegium wussten, wurde ausser dem an dessen 
Stelle getretenen Verwaltungs- auch noch ein Lokal- und 
ein Gelehrtenausschuss ins Leben gerufen. Der Mangel 
näherer Bestimmungen über die Art der Verwaltungs- 
führung, über die Beamten u. s. w. legte den Gedanken 
nahe, die kaum erst giltig gewordenen Satzungen sofort 
wieder umzustossen, zu erneuern und zu erweitern. Der 
Notwendigkeit, sie durch eine Art Vollzugsinstruktion zu 
ergänzen, wurde in der Ausarbeitung des im Jahre 1855 
veröffentlichten Organismus Genüge geleistet.
        

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