Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613797
Gesamtverein mit einem hohen Haupt an der Spitze, 
versprach man sich damals allerdings Fortgang und hohe 
Blüte, eine Erwartung, die nicht ganz nach Wunsch sich 
erfüllte, da der hohe Protektor nicht länger an der Spitze der 
Leitung bleiben konnte. Das Verhältnis zwischen dem 
germanischen Museum und dem Gesamtverein wurde auch 
Späterhin noch manchmal in bester Absicht angeregt 
und erörtert. Das Museum und der Gesamtverein aber 
gingen fortan ihre getrennten Wege. 
YVar die Vereinigung mit dem Vereine selbst un- 
möglich, so gelang nicht besser die später angestrebte Ver- 
schmelzung des Zentralblattes mit dem Anzeiger und die 
gleichfalls versuchte Einigung mit dem Mainzer römisch- 
germanischen Museum, welches, aus einem schon länger 
entstandenen Antiquarium gebildet, seit der September- 
versammlung in Mainz als Anstalt und Eigentum des Ge- 
samtvereins sich darstellte. 
xAm Tage nach dem Beschluss der Gründung des 
Museums, am 18. August 1852, hatte sich eine Anzahl 
der auf der Dresdener Versammlung anwesenden Ge- 
lehrten nach Massgabe der angenommenen Satzungen 
des Museums ä 7 und g auf ein Jahr zum Ausschuss 
der Beisitzer des germanischen Museums vereinigt und den 
Freiherrn von Aufsess zu ihrem Vorsitzenden erwählt. 
Eine schriftliche Erklärung hierüber wurde von 37 Personen 
unterzeichnet, welche sich zugleich erbeten, im folgenden 
Jahre entweder persönlich oder schriftlich definitive 
Neuwahl des Kollegiums der Beisitzer vorzunehmen. Ge- 
legentlich der ersten ]ahreskonferenz des Museums vom 
10. bis 16. September 1853, welche der unter dem Präsidium 
des Prinzen Johann zu Nürnberg abgehaltenen Ver- 
sammlung des Gesamtvereins unmittelbar vorherging und 
während derselben noch ihre Fortsetzung fand, wurden 
von 36 vorgelegten Namen, welche den Unterzeichnern 
der erwähnten Erklärung angehörten, 24 Personen für das 
Beisitzerkollegium als Verwaltungsausschuss gewählt. Die 
übrigen zwölf, die gleichfalls dem Museum bisher angehört 
hatten, und deren "Fhätigkeit nicht gerne vermisst wurde,
        

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