Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg
Person:
Leitschuh, Franz Friedrich Müller, Christoph Germanisches Museum <Nürnberg>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1613322
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614614
Tracht 
und 
Schmuck. 
aeesa t    
i. Qßäw IESE Abteilung sucht eine zusaminenhangende 
ä ' Geschichte des Kostüms zu geben. Freilich 
 sind für die frühe Zeit nur einige Gegen- 
'  Stände vom 6. bis 8. Jahrhundert vorhanden: 
eine männliche Tunika, eine Knabentunika und Schuhe. 
Ein gestickter Heroldsrock, mit Adlern verziert, stammt 
aus dem 14. Jahrhundert. Von besonderem Interesse 
sind die in dem folgenden Jahrhundert entstandenen 
Überschuhe für Damen; Reicher ist der Besitzstand an 
Kleidungsgegenständen des IÖ. ]ahrhunderts; noch aus- 
führlicher erzählt die Sammlung aber die Geschichte 
des Kostüms vom I7. Jahrhundert an: da begegnet uns 
der charakteristische Spitzenkragen, der schlaffe Filzhut, 
dann Wams und Beinkleid mit Seide, feiner Lein- 
wand und Spitzen bauschig unterlegt. Das Kostüm zur 
Zeit der Herrschaft der Perücke lässt sich in der Samm- 
lung an charakteristischen Beispielen verfolgen. Und 
von der Perücke kommen wir zum Zopf, jener deutschen 
Erfindung, die mit der ersteren Iahrzehnte lang einen 
förmlichen Krieg zu führen hatte. Der goldgestickte, 
hellfarbige oder geblümte Rock, der allmählich zum Frack 
verschnitten ward, spielt in unserer Sammlung eine grosse 
Rolle. Selbst die Gegenstände, welche über den ge- 
sticktem Frack und den Klapphut, über Strümpfe und
        

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