Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstwerke alter und neuer Zeit als Hülfsmittel für akademische Vorlesungen erworben
Person:
Pyl, Karl Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607685
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1608003
Zweck 
der 
Kunstsammlung. 
Der Zweck von wissenschaftlich geordneten Kunstsammlungen 
ist, wie dies in der Natur der Sache liegt: dem Beschauer 
eine systematisch geordnete Uebersicht über das ganze Gebiet 
der Kunst zu geben.  Dieser Zweck lässt sich aber nur da 
erreichen, wo die nöthigen Geldmittel und Gelegenheiten 
vorhanden sind, um eine möglichst vollkommene Sammlung 
herzustellen, meistens also in grossen Weltstädten, Residen- 
zen und grossen Üniversitätsstädten. Kleinere Universitäten 
und gar der einzelne Kunstfreund, der nie eine vollständige 
Sammlung erreichen kann, werden je nach der verschiedenen 
Individualität bei der Wlahl ihrer Kunstwerke auch von ver- 
schiedenen Gesichtspunkten ausgehn und verschiedene Zwecke 
verfolgen. 
Overbeck in seinen Kunstarchäologischen Vorlesungen 
über das Museum in Bonn p. 3-5 bezeichnet uns drei solche 
verschiedene Standpunkte: des Sammlers aus Liebhaberei, des 
Künstlers und des Kunstgelehrten, so wie drei verschiedene 
Betrachtungsweisen: die Technische, Gegenständliche und 
Historische. Er selbst legt bei seiner Beschreibung die Histo- 
rische Betrachtungsweise zum Grunde, jmit Berücksichtigung 
der Geltung des Gegenstandes, was auch.bei Betrachtung der 
umfangreichen Sammlung zu Bonn gewiss der richtige Weg ist. 
Bei der geringen Ausdehnung, die ich meinen eigenen 
Sammlungen geben konnte. liess ich den historischen und 
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