Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstwerke alter und neuer Zeit als Hülfsmittel für akademische Vorlesungen erworben
Person:
Pyl, Karl Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607685
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1608307
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grossen ebenfalls aus bräunlichem Sandstein erbauten 
Halle, von der rechts und links durch Thüren mit 
Stufen Corridore abgehen und deren Gewölberippen 
von Seulen mit schönen Romanischen Capitälen ge- 
tragen werden, schaut man durch einen offenen und 
einen anderen dreifach getheilten Bogen auf den 
Klosterfriedhof, links sieht man die Grundmauern 
der Klosterkirche, an der das schöne, oberhalb mit 
Reliefs und einem reichverzierten Giebel versehene 
Portal, ein Kreuz an der Mauer unter einem Fenster 
und mehrere Grabsteine und Grabkreuze hervortre- 
ten. Gradeaus fällt der Blick auf den Kreuzgang 
des Klosters, der unten ebenfalls solche dreigetheilte 
Bogen hat, wie die Halle, aus der unser Blick 
fallt. Ueber demselben erblicken wir das zweite 
Stockwerk aus gelblichem hellerem Sandstein erbaut, 
mit schönen rundbogigen zweigetheilten Fenstern, 
über ihnen das Dach mit Schnee bedeckt. Der Durch- 
blick 
BUS 
der 
dunkelen 
Halle 
auf 
den 
hellbeleuchte- 
ten Kreuzgang 
Eindruck. 
macht 
einen 
angenehm 
belebenden 
Kirche am Rhein im Uebergangsstil. 
Oelgemälde von Klein aus Düsseldorf. 
In einer gebirgigen Gegend liegt auf hohem 
Felsen eine Kirche, umgeben von den Ruinen eines 
zerstörten Klosters und hohen Bäumen, die trotz 
des im Spätherbst frühgefallenen Schnees noch be- 
laubt sind. Dieser Gegensatz zwischen Schnee und 
grünem Laub und zwischen den alten Ruinen und 
dem neuen Hause, welches die spätere Zeit auf dem
        

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