Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstwerke alter und neuer Zeit als Hülfsmittel für akademische Vorlesungen erworben
Person:
Pyl, Karl Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607685
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1608296
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Architectur. 
KIRCHLICHE 
BAUKUNST. 
Romanischer 
Stil. 
Klosterhalle mit Ansicht auf die Kirche 
und 
den 
Friedhof 
im 
Schnee. 
Oel- 
gemälde 
VOII 
Hasenpiiug 
1852. 
Der 
Charakter 
des 
Zeitalters 
kindlich 
frommen 
Sinnes und naiver Einfachheit, der sich im Romani- 
schen Stil so schön äussert, ist auch in diesem Bilde 
zur Geltung gekommen. Damit ist eine gewisse 
Schwermuth verbunden, welche alle Bilder dieses 
Künstlers an sich zu tragen pflegen. Aus der von 
bräunlichem Sandstein erbauten, einfach gehaltenen 
Halle, deren Einsamkeit nur von dem Schrei einer 
Eule unterbrochen wird, die in einer Nische sitzt, 
blickt man auf den beschneiten Friedhof, aus dem 
einzelne Grabkreuze hervorragen. Auch die entlaubten 
Bäume und die Kirche im Morgennebel tragen zu dem 
schwermüthigen Charakter des Bildes bei. 
Das Innere eines Klosters. Oelgemälde 
von Hasenpiiug 1854. 
Auf diesem Bilde tritt der schwermüthige Zug 
des Künstlers weniger hervor, die Beleuchtung ist 
freier und man erkennt, dass der Romanische Stil 
trotz der einfachen Verhältnisse und des Eindrucks 
eines kindlich frommen Sinnes auch im Qtande ist 
einen 
grossartigen 
Eindruck 
machen. 
Aus 
einer
        

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