Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstwerke alter und neuer Zeit als Hülfsmittel für akademische Vorlesungen erworben
Person:
Pyl, Karl Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607685
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1609297
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Zeit auch diese Art, wie er die religiösen Gegenstände darstellte, 
billigte, uns aber, die wir die Religion in ernster Weise und 
ideeller Erhebung auffassen, widerstrebt sie. Ich habe daher 
auch bei Rembrandt mit diesen Bildern den Schluss gemacht, 
da sie im Vergleich mit den Portraits und Landschaften nur von 
umtergeordnetem historischem Werth sind. 
Ecca homo. W. E. St. Franciscus betend. G. O. 
dem 
nach 
Christus vor Pilatus, 
Gemälde in Mannheim. le Bas 
dir. 
1775. 
im Vordergrunde steht Pilatus vor seinem Stuhl, auf den 
die Hohenpriester eindringen, rechts Christus mit emporge- 
hobenem Blick, von Kriegsknechten ergriffen, im Hintergrund 
das empörte Volk. Aus einem Gebäude im Renaisancestil 
ieht Rembrandt heraus. 
In der Nicolaikirche in Greifswwald hängt ein 
Oelgemälde desselben Gegenstands, eine alle Copie 
von einem unbekannten Meister. 
Altes 
Testament- 
Ungar. W. Sah. 
Ahasverfest. Dr. 
Gefzmgennalume. 
Sinlsonß 
G. 
Sah. 
Mythologle- _ 
Geradezu ein Zerrbild sind die mythologischen Bilder 
Rembrandts, die man ohne Unterschrift auch gar nicht als 
solche erkennen würde. Wie ich schon oben p. 129 bemerkte, 
fühlen wir den Mangel der ideellen Auflhssung bei der My- 
thologie noch mehr, als bei den christlichen Stoffen, da wir 
diese meistens doch historisch anfassen können, während 
die für uns nur symbolischen Figuren der Mythologie nur in 
ideeller Weise aufgefasst werden können. Die Wirkung bei 
beiden ist für uns immer eine komische, ein Eindruck, den 
Rembrandt gewiss nicht beabsichtigt hat. 
Vertumnus 
Pomona. 
und 
naht 
Der Gott 
als 
alte Ffau 
verkleidet der Pomona. 
Lepicicä so.
        

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