Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601027
Anjares 
Albert Anker. 
Anjares. An jares, Bildhauer in Sevilla und (s. diesen) angeführt ist. Von ihm befindet si. 
Schüler des Miguel Florentin, arbeitete um 1550 in der Sammlung des Herrn R. Fischer zu Wir 
mit andern an den Steinskulpturen der könig- das Miniaturbildniss einer Herzogin Venturir 
liehen Kapelle in der Kathedrale von Sevilla. 
s. Cean Bermudez, Diccionario._  Dcrs., mit dem Mflllßgfßmlili i P- 1793, auf E 
Descr. de la catedr. de Sev. p. 111. U 
Anjou. Renä diAnjolh 8' Reue. feEPeKnatalog des K. K. Oesterr. Museums fl" 
Anlssimow. Artemius Anissilnow, Bild_ äunstäund Industrie. Mai 1864. Anhang. p. 81 
hauer zu St. Petersburg im ersten Viertel unsers o" i  A_ H9 
Jahrh., verliess im J. 1803 die St. Petersburger         
Kunstakademie, als deren Schüler er mehrfache  Ankel" Pein Bei "hfu d 511km ' nolwi 
Auszeichnungen erhalten. 1804 reichte er die 55.150.116? qenremitlcn gilt  de! Umgeb"??? V0 
Skizze eines Basreliefs vDie Erwerbung des Bil- Chlilstlalila am 0'. Mm 182a  Anfangs ü" de 
des der Mutter Gottes" für die damals im Bau Kriegsdienst Wslilnmij Verhess. er 'i_.ed0ch a" 
begriffene Kasausche Kathedrale zu St. Peters- besomlerer Nmgung zm Kunst die Kilegfischui 
burg der Akademie zur Bestätigung ein, die ulld ging nach Kopeiliiiiäenäsoqfinil A843) m": 
dann auch erfolgte. 1812 ward er zu den orna- Dusiieldorii wo er eilige Zeit Zoglmg der Aka 
mentalen Arbeiten am Admiralitätsgebäuilc bc- (lfimie war" Zuerst für koniischeunarstenungf 
rufen. Das Jahr darauf wurde ihm der Titel des emgefommeni, wendete er sich s? M813 3.1 s 50h" 
Akademikern für zwei Figuren: "Europau und  '1_ulemands' den Szene? eines heimliche" 
DAl-rika" zu TheiL _l_ 1823. hauslichen Lebens zu. In_ dieser Gattung malt 
S_ Cöopl, Mann AMI "er 04m AKMV KW" er verschiedene Bilder, die in Deutschland um 
(Materialien zur Gesell. d. St. Pet. Knnstakad), Norwegen ihre Käufer ffmdelm Ermachte hlemil 
herausg. von P. Petrow, St. Pct. 1864 u. 1865. verschiedene Studienreisen durch Norwegen um 
I. 424. 429. 430. etc; II. 18. 48. 183. malte sein grösscres Bild: Des Sohnes Brief (dm 
Eül- Dobbm- ein Fremder der Mutter und den Geschwister-l 
Ankarcrona. Hcnrik August Ankar- verliest), ein Werk, das in jeder Beziehung Bei. 
crona, jetztlebender schwedischer Maler und fall fand. Mit einer Wiederholung desselbci 
Major, geb. den 14. Sept. 1831. Karl XV., König Gegenstandes beschäftigt, starb der Viclverspl-e. 
von Schweden, selbst Künstler, soll als Kr0n- chende Künstler an einer Lungenentzündung in 
prinz demselben einigen Unterricht ertheilt J. 1856 zu Düsseldorf, Sein Tod war um gl 
haben. im J. 1858 ging A. nach Paris, um in mehr zu bedauern, als Tidemamd für die Heimal 
der algierischen Armee Anstellung zu suchen. keine Schule geschaffen hatte und A. alle Eigen. 
Er nahm auch wirklich an der Expedition gegen sehaften eines tüchtigen Lehrers zu besitzen 
Marocco im Herbste 1859 Thcil und zeichnete schien. 
sich bei verschiedenen Gelegenheiten durch per- Nach Mittlieilungcn des Bruders des Künstlers. 
sönliche Tapferkeit aus. Während dieses Feld- Dißlrivil-SOH. 
zuges zeichnete er fleissig, doch wurden ihm Anker, Albert Anker, schweizer Genre_ 
alle Studien, die Arbeit zweier Jahre, gestohlen. malen geh den 1, April 1831, aus einer W0ll1a,_ 
Im J. 1860 trat er in den spanischen Dienst über benden Familie zu Ins (franz. Anet) im Berner 
und kehrte nach dem Ende des Krieges in sein Seeland. Er wurde in dem nur wenige Stunden 
Vaterland zuruck: Hier vollendete er 1852 Sein von Ins entfernten Neuenburg erzogen und ging 
erstes Gemälde, die Schlacht bei Mad-Rüs, Wel" dann als Student der protestantischen Theologie 
ßheß sich jetzt im Besitz des Königs beiindei- nach Bern und Halle. Allein seine Liebe zur 
A. vereint mit einem scharfen Blicke für Na- Malerei gewann die Überhand. Er wurde zu 
iurwahrheili ein selbständiges iilaleiit, das iliii Paris Schüler von Charles Gleyre und ging spä- 
schneit und_ ohne Atelierstudien zu einer Ge- tel- in die Ecole des BeamÜAl-ts ijbelq Mit Paris 
schicklichkeit brachte, _welche Anerkennung blieb er auch in beständig-el- Vel-billdung; seit 
faild- von Seinen Gemälden lieben Wlr 110Cl1 1859 hat er die dortigen Ausstellungen beschickt 
lleivol" Marsch in der Wiißiß (1354), Sturm und den Winter arbeitet er daselbst auf seinen-l 
gegen Beni'suassan (1565) und Französische eigenen Atelier, während er den Sommer zu Ins 
Reiter einen arabische" Stamm Piiigißifßiid- verbringt. In Nebenstunden beschäftigt er sich 
Später unternahm A- auch Reisen iiaßli Rusih auch mit dem Kunsthandwerk, indem er für ein 
land. Seine kriegerischen Verdienste erwarben Pariser Haus Fayencen malt, 
ihm schwedische, französische und spanische Zu Ins malte er 1861 eine Szene aus der nach- 
Auszeichnungen. sten Umgebung, das sogenannte nNachmittags- 
Nach Privatmittheilungen.  gebetu des protestantischen Landvolks, welches 
 "Dieiiiclisoil- wegen seiner Lokaltreue in seiner Heimat grosses 
Anker. Anker, Miniaturmaler vom Ende Aufsehen machte. Ein junges Mädchen liest ein 
ilßß 15- Jallrlh Wahrscheinlich Z1! Wien. W01 Stück aus der Bibel vor; eine Kleine bemüht sich 
derselbe Künstler, der schon unterJ.B.An cker redlich zuzuhören, obwol sie noch nicht viel
        

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