Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601016
Pietro Aniehini 
Aniemolo. 
 Cicognara, Storia della Sciiltura. ll. 418. wurde, machte er sich auf den Heimweg, erfuhr 
419.  Cittadella, Notizie relative aFerrars. abgr auf der Reise mancherlei Migggeschigk 
l- 573- ll- 236-2395 ä undAbenteuer. Nachdem er Schiüfbruch gelitten, 
         gelangte er zunächst nach Messina, konnte 
{Anmlnlm Pletro Anlolllm ß nlcht 1111"?- aber aus Mangel an Mitteln nicht weiter kommen, 
dlenstllchel  Kllpfelslfcllel  z" Florenz  1m bis er bei einem reichen Kaufmanns und Kunst- 
17. Jahrh., nicht uui 1 ll-DHXVIB. es ofterß ljelssti freunde Arbeit fand. Auch erhielt er Aufnahme 
denn das Bildniss des Torricelli (Nr. 5) ist Jeden- in des Gönners Halm und da er nun noch länger 
fälls schon vor {leasen Tode) de? llen 23' Okt ullä blieb, mannigfache Beschäftigung, die ihm Ver- 
emllali gealbellet D Q1" Wlllkllrllche Basa" glbl dienst und Ansehen einbrachte. Zwei seiner Bil- 
als GebllltsJalll' des Kllnsllels m10 5m-  der, welche sehr deutliche rafaelische Einflüsse 
I) H)" Familllh lllalla hält Fuf de" Klfle" das zeigen, sind daselbst noch erhalten, und zwar 
gäglhkllleäcollfjngä: Igäfggrläätltzggndglgl,älämuggtll zweimal dieselbe Darstellung, Madonna mit den 
Joseph steht links vorn. Hinten Alpenlandschaft. llll- 005m? und Damiano in der Kirche S. Fran- 
Petrus Anichinius SOul. 1644 (nicht 1655, wie c esco di Assisi und m der Sakrißtel des 01a- 
Heiueken angibt). kl. qu. Fol. toriunis d ella Pac e , letzteres übrigens ziemlich 
3) Der barmherzige Samariter. kl. qu. Fol. (I-Iei- verdorben. 
Hßkßlh) Von Messina kam er endlich wieder nach 
3) Humbert, Graf von Czeriiiii. Fol. (Le Blaue.) Palermo WO er den Rest Seines Lebens bis 
4] Eqles Oasslzinv?  Pvlw Büste i" verzierte!" zu seinem 1540 erfolgten Tode zugebracht zu 
5)(lllligugdlisäindlcliiridgldi? älleiflberühinte Mathema- haben Scheint lmd elne Anzflhl Werke hinter 
tiker. Büste in verziertem Oval. H. 187 milL, lassen hat Dlesß 51ml? all") scllQn genalmte 
br. 194. Titelbl. zum Werke seiner akademischen Kreuwbnahme m S. Dome nwv, flgurenrßlßhe 
Vorlesungen, Florenz 1715. Komposition; ebenda Madonna in der Man- 
ÜJ CQSIIIIIS PÜIICCPS Helfüriiß- Büste in Oval- dorla, darunter viele aiibetende Figuren, in der 
Sermae- Vißtßriäß M  D  Hellwlß elc- Pelllls Predella Szenen aus dein Leben der hh. Vincenz 
gllllclllnlus F- D- D' D- l" Fll" am l' de 8' kl iiud Dominik, mit der Jahrzahl 1540; Vermä- 
0         
S.       läätiläiiiäfäfiiääää;liääeätl-fäliiäfiineä? 
ttley, Notices.  Le Blaue, Manuel.     
W_ Schmidt Sim 0 ne (della Martorana) Himmelfahrt Qhristi; 
Anieno. Agnolo Anieno di. Fiore, s_ in S. Bietio Maitiie Pieta (belschadigt und 
Fiore. restaurirtl; ebenda Jungfrau mit Kind und 
 v vier Heiligen; in S. G 1 a c o m 0 Geisselung 
Anieinolo. Vincenzo Aniemolo, auch Christi; iuS. Mariadi Valverde der hl.Anto- 
Ainemolo (doch scheint die erstere Lesart die 111118, 1111113311111? 1'011 fleht klelllen Darßliellllllgel] 
richtigerei, Maler von Palermo, geh daselbst aus seiner liegende; in der Kirche della Pieta 
gegen Ende des 15. Jahrh., mit dem Beinamen Christi lieichnani im Schoosse der Maria. Das 
Romano, der ihm von seinem langen römischen beste seiner Bilder 'und_ von besonderem Iteich- 
Aufenthalte beigelegt wurde. Er ist der bedeu- thum der l arbung ist die Madonna mit Heiligen 
tendste Maler iii Sicilien während des 16. J ahrh., in S. Pietro Martire. Der rafaelische Einfluss ist 
der nach Crowe und Cavalcaselle in seiner Hei- überall gleich sichtbar; dabei zeigt der Meister 
niat dieselbe Stellung einnahin, wie Andrea da eine gewisse Leichtigkeit der Behandlung und 
Salerno zu Neapel. Es ist möglich, dass er in ein weiches warmes Kolorit, doch bleibt er 
der Jugend in letzterer Stadt sich aufgehalten durchweg oberliachlieh in der Zeichnung und 
hat; eine Madonna von Engeln gekrönt, in der matt in der Wirklllfg llurQll llfßllle Schaltein- 
Galerie von Palermo, dort dem Perugino zuge- Ililünrllci- kannte ein Bild von ihm in Frivatbesitz 
schrieben, verbindet unzweifelhafte Züge der zu Neapel: ellle Wlederllfllllllg der fllllf Helllgen 
Weise unseres Meisters mit einer Nachahmung im Museum von Farmer, die 1111011 119? Kßlflposlllon 
Pcruginos, und die Vermuthuiig liegt nahe, dass Rafaels _von Giulio 1191113110 gemalt 911111, und 
er sich in Neapel nach jener Himmelfahrt Maria fand darin nur eine liolzernc und charakterlose 
Peruginds gebildet habe, die sich im Besitze des Nachahmung Clfß Meisters von Urbino. .Doch 
Kardinals Caraifa befand. Dann kam er nach erscheint der Kunstler in seinen besseren Bildern 
Rom, wo er in die Schule Rafaels gleichzeitig 11101113 ßbellß? gelang, Wenll er auch 1mmer_ in 
mitPolidoro da Caravaggio eingetreten sein soll; Zwßltßf 1111119 bleibt 11ml 1111 Grunde m" eine 
mit diesem und Maturino scheint er befreundet lokale Bedeutung liat._   
gewesen zu sein. Vielleicht aber hat er sich bloss S- Bafäo" l u S13  Mäßfgalellaflolmllagälälll" 12 
nach rares Werken  gebadet, wie Sie e. Min   natura...   
aus am" m 8' Domemco zu Palermo 1100,11 er"  La Fariiia, Messina edi suoi Monumenti. 
halteiien Kreuzabnahine vermuthenliesse, in der Messina 1840_ PP_ 11g 121_  gmwe m1 
slch einige Flgllren aus Rafaells Spaßlml) (ll Cavalcasellc, History 01' Paintiiig in North 
Sicilia wiederlinden. Bis zum J. 1527 blieb er im], 11_ 117_ 113, 
in Rom; bevor damals die Stadt geplündert l"
        

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