Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600901
Q2 
Fmncesco Maria Angiolini 
Frang ois Anguier. 
Fr. Max v. Klinger, Roman- und dramat. Dichter, 
russ. General, 1753  1831. P. Angiolini del. 
J. G. Nabholz so. 8. 
W. Engelmann. 
Angiolini. Francesco Maria Angiolini 
Angellini. 
reien des Palastes zu Madrid. Von ihm sind die 
Genien, die in Helldunkel gemalten Medaillons 
und die Verzierungen an der Decke des Vor- 
zilnmers der königlichen Gemächer; ferner zwei 
Brustbilder von Karl III. und seiner Gemalin, 
Maria Amalia. von Sachsen, im Eskurial. 
Angiolini. Angiole Angiolini, Maler aus 
der ersten Hälfte dieses Jahrh. Von ihm einige 
Fresken in dem ehemaligen Palast Borghesi zu 
Florenz. 
Cavallucci. 
Angjelovie. Albert Angjelovie, Maler, 
geb. zu Fiurne 1820, -l- ebenda im 29. Jahre, 1849.  
Er bildete sich auf der Akademie zu Venedig 
und malte, nach Fiume zurückgekehrt, mehrere 
kleine Bilder und Porträts, worunter dasjenige 
des Banus J. Jellaeie. 
Kukuljevid. 
Angler. Gabriel Angler, Maler zu Mün- 
ehen, fertigte ein Altarwerk, das im J. 1437 in 
der Frauenkirehe zu München aufgerichtet, 1630 
aber entfernt wurde und seitdem verschollen ist.  
s. Monumenta Boica XX. 264. 267. 268. 271. 
"278. 280. 
 W. Schmidt. 
Angles. Matthäus des Angles, Maler und 
Bildhauer, geb. 1667, 1- 1741, warnaeh einer An- 
gabe im Manuskripte 'l'erwesten's, das die Maler- 
gilde im Haag betrifft und sich jetzt im Rathhaus 
daselbst befindet, ein geborner Franzose und im, 
J. 1728 in die Malergilde des Haags aufgenom-l 
men. Auf einer Zeichnung, sein eigenes Bild- 
niss darstellend, im Navorscher (Amsterdam 
1855. V. 257) beschrieben, steht unten; Matheus 
des Angles, Schilder en Beeldhouwer, geboren 
1667, overleden te Amsterdam, 1741. G. Hoet 
nennt ihn Porträtmaler und Crayonzeiehner 
In einer Versteigerung den 16. April 1738 zu 
Amsterdam (s. Terwesten, Catal. van Schil- 
deryen, 3. Theil zu Hoet, p. 25. N0. 157) wurde 
ein Bild, Hereules u. Dejanira, in Paste], fiir 20 
holl. Gulden verkauft. 
T. van Westrheeoze. 
s. C ean B erm u de z, Diccionario.  K atal (U; 
der Malereien im Eskurial. 
Lefort. 
Anglus. B enj amin Anglus, s. Wrighti 
 Ango. Ango, französischer Maler und Ra- 
(lirer am Ende des 18. Jahrh. 
14 Radirungen, die meisten nach Rembrandt. 
s. I) efer , Catal. gänäral I. x. 
W. Schvnidt. 
Angolo. Mehrere Maler dieses Namens aus 
einer Familie (mit dem Beinamen de] Moru) 
s. Angeli. 
Augouläme. Jacques d'Ang0u1äme. 3_ 
Jacques. 
Anguier. Von den drei Brüdern dieses Na- 
mens, französischen Künstlern des 17. Jahrln, 
haben sich insbesondere die beiden älteren her- 
vorgethan. 
Naeh ihm gestochen: 
. i) Bern. Pieart, Kupfersteeher, geb. 1673,  1733. 
Brustb. in Medaillen, mit Beiwerk. M. des 
Angles Etfigiem pinxit 1732. Jaeobus van der 
Sehley inv. 8x sc-ulp. 1734. F01. 
Floss das Porträt selbst ist von des Angles. 
2) Anonyme Pnnktirung. W01 Kopie. F01. 
3) Kopie naeh dem Bildnisse im Medßillon. P. 
Aveline so. In Odieuvrefs Sammlung. 8. 
L1] J. van Ilffen, Schriftsteller, "f" 1735, 51 Jahre 
alt. Gürtelb. mit 4 lat. Versen. Gest. von 
P. Tan j 6. 8. 
s. Kram m, Levens en Werken etc. 1. 
W. Schmidt. 
Anglois. Guillermo Anglois, Maler, an- 
sässig zu ltiadrid in der zweiten Hälfte des 
18.Jahrh., dessen Nationalität von den spanischen 
Biographen nicht angegeben wird. Er arbeitete 
unter der Leitung von Rafael lllengs gemeinsam 
mit Aless, Velazquez an den dekorativen Male- 
F r a n eois A nguier, der älteste, Sohn eines, 
Tisehlers, geb. zu Eu (Seine -Inferieure) 1604, 
-l- zu Paris den S. Aug. 1669. Sein erster Meistei. 
war Martin Garen von Abbevillc, dann kam el- 
nach Paris und bildete sich dort unter dem bex 
rühmten und tüchtigen Bildhauer Simon Guillain 
weiter aus. Ausserdem brachte er einen grossen 
Theil seiner Jugend in Italien und England zu_ 
iBei seiner Rückkehr wurde cr von Ludwig XIII_ 
lzum Kustos der Antiken-Sammlung ernannt und 
erhielt seine Wohnung im Louvre. In seiner eige- 
lnen Thätigkeit als Bildhauer war er rasch zu 
 einem besonderen Ansehen gelangt, und obschon 
lihn sein jüngerer Bruder Michel an Talent und 
Fruchtbarkeit übertraf, sind doch in jenem Saale 
der plastischen Galerie des Louvre, der von den 
lAnguier seinen Namen hat, die namhafteren 
 Werke von der Hand des Frangois, während sich 
jdaselbst von Michel nur einige Arbeiten zweiten 
;Rangs befinden. 
 Francois hat insbesondere eine grosse Anzah] 
 von Grabmälern ausgeführt ; sie zeigen am besten, 
welcher Art seine Kunst war und was er zu lei- 
Ästen vermochte. Was Liibke mit Recht als einen 
anerkennenswerthen Zug der französischen Plus 
stik des 17. J ahrh. überhaupt hervorhebt, eine gg- 
wisse Gediegenheit der Auffassung und Schlichte 
heit der Darstellung (insbesondere im Bildnisse) 
[innerhalb der barocken Manier jenes Zeitalters, 
 das gilt auch von Anguier. In allen seinen Wer- 
lken ist ein entschiedencs Streben nach Adel und 
Stil bemerklich, und dass diese zum Theil er- 
reicht sind, bestimmt ihre Wirkung. Zudem 
zeichnen sich zumeist die Bildnissiiguren durch 
natürliche Wahrheit und würdige Haltung aus,
        

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