Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607468
716 Jacopo de' Barbari  Franz Barbarini. 
mit den Buchstaben: o. 11.112 n.v. Zwei Leute Ihre Gestalten sind mager, die Köpfe von einer 
Seines Gefßlsßs trage" Sfößke. mit Sßhlßngßn Häisslichkeit, wie man sie zuweilen bei Meistern 
"mwundeni andere trage" eine A" Balmel" mit der oberscliwäbischen Schule findet. -Andre Ar- 
folgender fnächmt: VII"? ämmLiA Cvplmäiggl beiten des Künstlers sind nicht bekannt. Zu Ja- 
inäaigflggpgll DOMAT" 1' 94 m1" B!" 1' '  copodclßstand er sehr wahrscheinlich in naher, 
R von Bausch die Kupfersücllsammlllng der vielleicht verwandtschaftlicher Beziehung._ Das 
Hofbibliothek in Wien, s. au, N0. aus u. am, Zeichen, dessen er sich bediente. der Drelzßßk 
führtdiese zwei wäusserst seltenen" Blätterals Re- (S. (l. Obige Inschrift), scheint eine ähnliche Be- 
liefschnitte von Metall an; doch existiren neuere ileutnng zu haben, wie der Merkurstab des Ja- 
Abdfiläie mit häufigen SPUYEII des Wurmfras- copo (s. vorigen Art). Vermutlich wollten sich 
558x181" BQQWCEISL 535i im gfößke fiuswnoz 11:6" die Künstler (lllPCll diese Symbole des Handels 
 es; und de    als Brei rede 
beiden Merkurstäbe, welche in dein letzten Blatte kennzewhnen" 
zwei Männer tragen, können nicht fiiglieh fiir s. Gazette des BeauX-Arts, I. Per. XI. 
eine Anspielung auf das Abzeichen des Künst- 312  313. 445. 
lers gehalten Wenlell- Notiz aus O. Milndlers handschriftlichem Nachlass. 
s. Huber und Rost, Handbuch (l801], V. 69. {pi 
 Bai-tsch (1808), VII. 516-527.  Ott- Barbarini. Franz Barbarini, italienischer 
281V, Inqklqiw   L9 Abkunft, Landschaftsinaler und Kupferätzer, 
 "m: aPue   i_-   alzeni eb. 1804 zu Znaim;  in Wien 20. Jan. 1873, 
m Naumanns Archlvßlsoäl 21a  Pas" är trat sehr jung bei dein Bildhauer Jos. Kem- 
       .d t   h 
1er, Momgn (18690 NL 76m  Gaucho" pel zu Wien in die _Lcl1ie, dann wi ine e_ei sie , 
(Emüe), Jacopo de. BarbarL Paris lsöt gn 3_ ohne die Akademie zu besuchen, der Land- 
 Thausing, Dümt p_ 215_241_  Eph- schaftsinalerei, und beschaftigte sich nebenher, 
rus si , Gazette des Beaux Arts. 2. Per. XIII. des Erwerbs wegen, eine Zeit lang mit Graveur- 
E. K01 lßfi"  Arbeiten für Gold- und Silberwaarenfabrikaiiten. 
Barbari. N icolo de' Barbari, Maler aus Von seinen späteren Reisen in das Salzkammer- 
Venedig, Zeitgenosse des vorher besprochnen gut, nach Salzburg, Tirol und der Schweiz 
Jacopo de' Barbari. Im Palast Mocenigo zu brachte er reiche Studienausbeute mit, die er in 
Venedig befand sich im J. 1855 ein Gemälde, zahlreichen, sehr ansprechenden Oelgemälden, 
die Ehebrecherin vor Christus, mit folgender Aquarellen und Radirungen verwertete.  Von 
Bezeichnung: seinen fünf Söhnen haben sich zwei gleichfalls 
   der Landschaftsmalerei gewidmet. 
I  
3?- N l C H L A  a) Von ihm gezeichnet und radirt : 
1 Uldhäergeichische iiebirgsgegend. 
, 'r: ar arini. u.  
J g aJ-(Ä [s e l-f   2] Die zwei jungetiiLl Reisenden. Fr. 
 Barbarini so. qu.  
  3] Der NVeiler im Gebirge. Fr: Bar- 
 ' m barini sc  u. 4. 
Ä "usw   4] Der Schliiegberg bei Wiener-Nen- 
   stadt. Fr; Biirbarini fecit. gr. qu.4. 
Der malerische Charakter dieses Bildes 5] Das Landhaus. Fr: Barbarini fet. qu. 4. 
lässt; erkennen, dass der Urheber dessewen 6] An der Strasse nach Schönbrunn. (Titel des 
einerseits in der Schule des Gio. Belliiii sich B1.) Fr- Barbarini M: 1827 ad Natllwm- 4- 
bildete, andrerseits aber einen starken Einfluss 1' geil"? Sei" Zarte Aetzdrucke vor aller 
    
die seinige grosse Verwandtschaft hat, eine Zeit 7) lägäonäflunii" (Titel des BL) Flanzmrbarml fein 
lang in Deutschland und den Niederlanden auf. S) Hitzing (Titel des BL) Fn Barbarmi fm du 
Das Bild hat I-lalbfiguren und ist aufHolz gemalt, Nat, 1827. qu. 4. 
95 Centim. br. und 78 h. Die Ehebrecherin steht 9] In Penzing. (Titel des Bl.] Fr. Barbarini fec. 
verschämt mit gebundnen Armen, die Hände ad Nah 1827. 4- 
über der Brust gekreuzt. Christus wendet sich m) Bei Breitfmsee. (Titel des 31-) F1"- Barbarim 
nach der entgegengesetzten Seite, gegen zwei fecf adnlvaturam 182? 4' w   
ihrer Ankläger, von denen (181. jüngere lebhaft 11] Bei Hutteldorf. (Titel des Bl.] h: Barbarini 
mit den Händen demonstrirt. Hinter der Frau feci ad Natllram .182l' 4'    
stehen zwei andere Pharisäer y der eine mit Im]; 12] 1122178174 Veit. (Titel des Bl.] Fr. Barbarini tec. 
lgiäfezäüsgäghlmäältäir-gngei-e nnbärliig-_ Sämlfll?" 13] Unter St. Veit. (Titel des Bl.] Links unten im 
 e 311393141133 mlt hebml" Vordergrunde: F. Barbarini f. 827 und im 
Scher Schrift versehene Rollen an den Mützen Plattenrande auf derselben Seite: F. Barbarini 
Stecken, die wie Federn in der Luft flattern. fect: 1827. qu. 4. 
Eaärgsiäväßrbswri?
        

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