Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607436
 
beinahe nackt zur Rechten steht und den klei- 118m (181 P0110 (PßSS- V. 150. N0. 7.  Gül- 
nen Amor auf dem linken Arm trägt. Ganze 11-11 
Figuren auf schattirtem Grund. In halber Höhe 21) D111 5161165211111", 91119 1168911116 1111611196 111111 de" 
links das Zeichen [L 297  B13   B_  llügelte weibliche Figur , umgeben von antiken 
und Ottl. 20.  Gal. 13.  Hauptblatt. Trophäen. Links ein Panzer, ein Schild, ein 
14) Apollo, ganz von einem Strahlenkranz umgeben 511661 111111 61118  all 6111611 Baumstamm 
und auf einem Kreisausschnitt des Sternenhim- gelehnt. 111 (16! 111111118 011611 das Zeichen. H. 139 
mels stehend , schnellt einen Pfeil vom Bogen; 111111. B1". 195.  B. 011d Ottl. 23.  Verkehrt- 
unten rechts Diana, riicklings und bloss mit hal- seitige Kopie darnach von I. Hopfer (B. 36) 
bem Leibe sichtbar, in Begleitung ihrer Hirsch-  111  1311116081011. 
kuh. Figuren auf weisseni Grund. Oben links 22) Victoria und Farna , zwei stehende nackte 
das Zeichen. H. 160 mill. Br. 100.  B. und Frauen; die vordere, zur Linken, vom Rücken 
Ottl. 16.  Gal. 16.  Originalseitig kupirt gesehen, ist mit Lorbeer bekränzt und hält eine 
von I. Hopfer. (B. 23) und abgebildet in der Palme; die andere, zur Rechten, von vorn ge- 
Gazette des Beamwxrgs, 1373, Bd. VIII. 228. sehen, hat Flügel. Ganze Figuren auf schattir- 
15) Pegasus, ein stattliches Pferd mit besclinitte- teni Grund. Itechts unten das Zeichen. H. 182 
nen Flügeln, nach rechts hin trabend und den mill. Br. 124.  B. und Ottl. 18.  Gal. 24.. 
Kopf nach links gewendet; die Hinterbeine sind  l-Iauptblatt.  Kopie darnach von N. Wil- 
nicht sichtbar. Oben rechts das Zeichen. H. 230 born, dessen Monogramm unten rechts auf 
mill. Br. 154.  B. und Ottl. kannten das Ori- einem Täfelchen angebracht ist. 
gina1nicht_  Pa55_ 19_  Gap 15_  Gute, 23) Triton und Nereide. Ein biirtiger Triton legt 
originalseitige Kopie darnach von N. Wilborn , 581118 rechte Hand auf die Schulter einer vor ihm 
mit der Aufschrift: EL TEMPO über dem Kopf des befindlichen, vom Rücken gesehenen Nereide, 
Pferdes und mit dem Monogramm des Kopisten die mit ihrer Rechten sein Zeiigimgsglied be- 
auf einem oben links hängenden Täfelcrhen. rührt. Links ist Triton's Dreizack in den M88- 
16) Ein Triton, nach rechts hin schwimmend, trägt resgrund gesteckt. Figuren auf weissem Grund. 
auf seinem Rücken eine Furie, die mit der Rech- Oben rechts das Zeichen. H. 132 mill. Br. 190. 
ten eine Schlange schwingt und als Peitsche ge-  B. und Ottl. 2-1.  Gal. 17. 
braucht. Links ein Seepferd. Oben links das Verkehrtseitige Kopie vonN. Wilbormabel" 
Zeichen. H. 117 mill. Br. 105.  B. und Ottl. nicht wie Bartsch angibt, mit Veränderungen, 
22.  Gal. 13. welche das Obsoöne der Darstellung mildern, 
I7) Die Satyrfamilie. Links steht der Satyrvater, sondern in dieser Hinsicht dem Original getreu 
riicklings an einen Baumstamm gelehnt, und Ilachgebildet. Der Hintergrund ist schattirt. Auf 
spielt die Bratsche , während die in einem ver- dem Wasser rechts schwimmt das Täfelchen mit 
tieften Terrain zur Rechten sitzende Satyrmutter dem Monogramm des Kopisten. Eine andere ver- 
ihr Kind säugt und der Musik zuhört. Figuren kehrtseitige Kopie dieses Bl. hat man von I. 
auf weissem Grund. Oben rechts das Zeichen. Hßpfer (B. 30); hier sind Veränderungen an- 
I-I. 106 mill. Br. 77.  B. und Ottl. 13.  Gal. gebracht, welche das iischschwänzige Liebes- 
20.  Originalseitig, aber mit Zusätzen k opirt paar freilich noch in sehr zwangloser, zweideu- 
von I. Hopfer (B. 32). Im Vordergrnnde sitzt 1115er, aber nicht mehr in so offenbar indeceng 
ein Eichhörnchen. 181 Haltung zeigen: der alte Meergott legt 
18) Zwei Satyrn. Der eine links auf einem Banm- Seine beiden Hände auf die Schultern der Ne- 
stumpf sitzend, trinkt aus einem Weinschlauch; Tßide, welche in der Linken einen Dreizack 
der andere sitzt zur Rechten und bläst die Sack- halt; ihre Rechte ist nicht sichtbar. Im Hinter- 
pfeife. Figuren auf weissem Grund. Oben rechts grunde ist ebenfalls landschaftliches und seeun- 
das Zeichen. H. 88 mill. Br. 78.  B. und  geheuerliches Detail hinzugesetzt. 
Ottl. l4.--Gal. 19.  Ebenfalls von l. Hopfer 24) Allegorie. Ein Mann und eine Frau, einander 1 
kopirt, aber von der verkehrten Seite und mit gegenüber-stehend. Die Frau, bekleidet und vom 
landschaftlichen Zusätzen im Hintergrunde (B. Rücken gesehen, hält in der rechten Hand eine 
31). Kugel; der Mann, nackt und bärtig, ist im Be- 
19) nEine Centaurin, von Drachen und Schlangen griff, mit seiner linken Hand das Gesicht der 
angefallen, enttlieht nach der Rechten zu; ein Frau zum Kusse an seine Lippen zu ziehen. , 
Centaur folgt ihr auf dem Fnsse. Links oben das Beide lehnen sich mit dem Ellenbogen an ein 
Zeichen. H. 130 mill. Br. l28.u So beschrieben Postament, auf welchem sich ein Todtenschädel 
von Harzen, in Naumanifs Archiv, 1. 220.  und eine Sanduhr befinden. Figuren auf schat- 
Pass. 30. tirtem Grund. Ohne Zeichen. Oben abgerundet. 
20) Das antike Rom , in Gestalt einer Frau, die in H. 131 mill. Br. 64 (nach einem stark beschnit- 
Helm und Rüstung, am Fuss eines dürren Bau- tenen Abdruck gemessen).  Erwähnt bei Nag- 
mes, von Trophäen umgeben, vor einemTriumph- ler, Monogramm. III. p. 773, N0. 30. Dieses 
bogen sitzt; sie hat in der Rechten die Statuette unbezeichnete Blatt beiindet sich zu Paris in 
einer geflügelten Siegesgöttin, die ihr mit einer dem Werke des J. de" Barbari, zu dessen Kupfer- 
I-Iand eine Palme und mit der andern einen Lor- stichen es schwerlich gehört. Es erinnert an 
beerkranz überreicht. dieselben nur im Allgemeinen, und die Art, wie 
Ein mir unbekanntes Blatt, erwähnt von Thau- die weibliche Figur modellirt und der Hinter- 
sing, in Dürer S. 211i. In einer Anmerkung grund mit engen Kreuzschrafflrungen schattirt 
daselbst heist es: irPassavant, IIl. 1259 halt die- ist, winterscheidet sich wesentlich von der Be- 
ses unbezeichnete Blatt ganz irrtümlich für haudlnngsweise Barbarfs. 
eine freie Kopie nach der vVictcriau (B. und 25) Die verlassene Ariadne. Eine nackte Frau im 
Ottl. 23).  Kopie darnach mit Veränderungen Vordergrunde einer Landschaft an einem Felsen 
von I. Hopf er (B. 37) und von Giovanni Bat- sitzend und schlafend, das linke Bein über das 
Meyer , Kiinstler-Lexik on. II. 90
        

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