Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600889
EBEEQZ9? 
Job; 
Eli; 
Wildschweinskopf, ein Rehkopf und das bedeu- 
tendste ein Todtenschädel neben einem aufge- 
schlagenen Buche etc. , worauf I. A. Anger- 
mayer F. A0: 1731 zu lesen ist. Auch die Buch- 
staben I. A. sollen sich auf Bildern von ihm 
vorfinden. Der ehemalige Prager Weihbischof 
J. R. von Sporck zeichnete den 1. Febr. 1737 
zwei Blumenstücke nach ihm in Tusche mit der 
Inschrift: Fiori d'un Aglievo del Sigr. Anger- 
maier, die im 5. Buche der Sporckschen Zeich- 
nungen in Fol. (sämmtlich in der Strahower 
Stiftsbibliothek aufbewahrt) zu finden sind. 
s. Dla ba c z , böhm. Kiinstlerlexicon.  F ü ssli, 
Neue Zusätze.  Nagler, Monogr. 
W. Schmidt. 
Angers. Angers, Maler im 18. Jahrh., wahr- 
scheinlich aus Böhmen. 
Nach ihm gestochen : 
Bildniss des böhm. Bildhauers Matthias v. Braun. 
Angers pinx. Johann Bal zer se. 
s. Dlabacz, böhm. Künstlerlexicon. 
W. Schmidt. 
Angevin. Thevenin Angevin schrieb und 
illuminirte 1396 für den Herzog von Orleans den 
vMirouer hystorialß und andere Bücher. Der da- 
für bezahlte Preis von 50 Francs, einschliesslieh 
des Pergamentes, lässt nicht unbedeutende Mi- 
niaturen erwarten. 
s. De Laborde, l-es Ducs de Bourgogne. II. III. 
1 19. 
U. 
Angier. P a ul An g i e r, untergeordneter 
Kupferstecher, in London um die Mitte des 
18. Jahrh. thätig. Nach Heineken ist er ein 
Schüler von John Tinney und etwa 30 Jahre alt 
gestorben. Als sein Hauptwerk wird N0. 1 be- 
trachtet, das sich indessen nicht über die Mit- 
telmässigkeit erhebt. 
1) A View of Tivoli. And Prospect cf the Ruins of 
Sibylla Tiburtina near Rome. M o u c h e r o n 
Pinxt: P. Angier Sculpl-z Publish'd etc. DeeY. 
the 5th. 1755 by T. Major etc. gr. Fol. 
2) A View of Roman Ruins. G. Paul Panini del. 
Datirt: Nov. 4, 1749. qn. Fol.  
Nach Heineken ist das Gegenstück dazu von 
Eust. de St. Far gest. 
3) Ein Kunstfeuerwerk im Green Park. Nach J. 
B r o o ke r. 
4) Folge von zusammengelegtem todtem Wildpret. 
um. e. Huet. Publ. May 26, 1757 by F. Vi-l 
vares. Schmal Hochfol. 
s. Heineken, Dict. I. 262 und Manuskr. - 
Ottley, Notices.  LeBlanc, Manucl.  
w. Schmidt.  
Angilbert. An gilbert, am Hofe Karls desl 
Grossen erzogen und Schüler des Alcuin, was 
Abt von Centula, später von St. Riquier, 7 93- 
814, und hat das Kloster neu aufgebaut und aus- 
geschmückt. Er wird deshalb wol als Baumei- 
ster angesehen. Indessen ist aus den Distiehen, 
die an verschiedenen Stellen der Kirche ange- 
schrieben waren (s. Hardulf und Alcuin), nicht 
ersichtlich , dass Angilbert selbst irgend welche 
künstlerische Thätigkeit bei dem Bau entfaltet 
hat. 
 s. Hardulf, Ghron. Centul. II. 3. inscr. ä 
  D'Achery Spicil. lI. 303.  Desselben Vita 
 Angilb. in: Mabillon, Acta Benedict. IV. 11_ 
110.  Alcuini Opera ed. Frohen. II. 552_ 
  Piper, Monumentale Theologie. p. 297. 
U. 
Angileiko. Feodor Angileiko, russischgl 
lHolzsohneider aus dem Ende des 17. Jahrh., lie- 
,ferte rohe Arbeiten. Nicht zu verwechseln mit 
dem gleichzeitigen trefiiichon Meister Feodo1-A_ 
dessen Familienname unbekannt geblieben ist. i 
Christus, König David und Johannes der Täufer, 
Titelbl. zu dem im J. 1700 in Mogilew ersohie_ 
nenen vHirmologiumu, bez. GeoAopm Anrnaeügm 
(Feodor Angileiko]. Im Texte dieses Buches M1. 
 niatur-Darstellungen mit dem Monogramme 6, A_ 
 s. Poßnncniä, Pyccnicj rpasepnr (Rowinskj, 
 Die russ. Kupferstecher), Moskau 1870. pp. 23_ 
132. 150.  Cracoßm, Paaüopm pyn. cum 
Ponnncnaro vPyccn. rpaßß um Orueris o 7_ 
npcymA. narp. rp. ysapoaa (Stassow, AnaL 
der Abhandl. Rowinskfs: nDie russ. Kopfe"; 
stechen: im Bericht über die 7. Zuerkennung des 
Uwarow'schen Preises). 1864. p. 51. 
Ed. Dobbert. 
Angillis. Pierre Angillis, französischer 
Genremaler des 18. Jahrh., dessen Name von 
allen Biographen falsch angegeben worden. Es 
linden sich verschiedene Lesarten : Angelis, 
lAngiles, Angelus, Angeles, Anchillus, Anchilug ; 
unter dem letzten widmete Van Gool dem Meiste; 
einen besonderen Artikel, den Fiorillo undNagle, 
theilweise Wiedergaben. G. Vertue veröffent. 
lichte über den Künstler andere Einzelnheiten, 
die Gould, Immerzeel und Bellier de la Cha; 
vignerie benutzten, und von denen Nagler unte, 
einem anderen Artikel d'Angelis Gebraugk 
machte. Van G001 lässt ihn in Antwerpen 163g 
geboren sein, Vertue in Dünkirchen 1685. Letz- 
teres ist das Richtige: Pierre Angillis  diei 
sein wahrer Name, der Name einer alten Familie 
des Flandrischen Küstenlandes  ist in Dün_ 
kirchen am 5. Nov. 1685 als der Sohn von Fiel-K 
und Marie Wingaerts geboren. Van Gool lernu 
den Maler in London kennen und meldet vor 
ihm im J. 1727, dass er daselbst schon 8 Jahre, alsc 
seit 1719 ansässig sei. Diese Angabe stimmt mi, 
den sonst überlieferten Nachrichten, sowie mi, 
dem Datum, an welchem A. als Meister in di. 
St. Lukas-Gilde zu Antwerpen eingeschrieben 
wurde und das in die Zeit zwischen den 
18. Sept. 1715 und dem 18. Sept. 1716 fallt. Sie 
wird zudem bestätigt durch die handschriftlichen 
Notizen des Jacob van der Sanden, des Sßkre. 
tärs der Antwerpnei-Akademie von 1757 bis 17 94 
Dieser erzählt, dass Angillis, nach Antwerpe; 
gekommen, für den Maler und Kunsthändlei 
J. Bapt. Bouttats arbeitete, dann nach Düssel. 
dorf ging, wieder nach Antwerpen zurückkehrt. 
und hier drei Jahre beim Maler Ignaz van de, 
Beken wohnte. Seine Reise nach Italien erfolgt.
        

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