Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607223
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Alonso 
Barba 
E5939? 
3392132229111- 
Barba. Alonso Barba, spanischer Archi- 
tekt, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. Er 
wurde von Andres de Valdelvira indessen Te- 
stamente vom 16. April 1575 zu seinem Nach- 
folger als Oberbaumeister der Kathedrale von 
Jaen empfohlen, da er seit mehr als 20 Jahren 
unter ihm an derselben gearbeitet hatte. Das 
Kapitel stellte ihn als solchen an, doch blieb der 
Bau nach wenigen Jahren, nachdem Barba den 
Bau der Sakristci 1577 zu Ende geführt hatte, 
aus Mangel an Geldniitteln liegen, und wurde 
erst 1634 wieder aufgenommen. 
       
Bermudez, Dißcionario. V. 100. 
Fr. W. Ungar. 
Barbabin. Francois Barbabin, Land- 
schaftsinaler und Radirer, in der ersten Hälfte 
des 18. Jahrh. thätig, wahrscheinlich Franzose. 
Seine Arbeiten erinnern an die Art Abraham 
Genoels', dessen Schüler er vielleicht gewesen. 
Von ihm radirt :  
1] Wasserfall mit doppeltem Sturz. F. Barbabinl 
in et feeit 1710. 
2] Ein monumentaler Brunnen. Bez. F. B. F. 
3) Befestigte Brücke. Bez. F. B. F. 
d) Fclsige Landschaft. Bez. F. B. F. Jedes Bl. 
h. 58 mm.. br. 62 mm. 
s. R. Dulnesnil , Le Peintre-Graveilr. llI. 3513. 
 Nagler, Monogr. 2, N0. 1944. 
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Barbagliu. Gius ep pe B arbaglia , Genre- 
maler der (äegenwart in Mailand. Von seinen 
Gemälden auf den Kunstausstellungen daselbst 
fand namentlich vdie Ihnuungw wegen der wir- 
kungsvollen Einfachheit der Behandlung Beifall. 
s. L ü tz o w , Zcitschr. f. bildende Kunst (1869). 
IV. 22. 
w äk er 
Burbalonga. Juan de Barbalonga, Bei- 
name des J. Cor n. Vermeyen. 
führte, gilt die Bekehrung des Paulus in der 
Klosterkirche der hl. Anna. Für die öffentliche 
Galerie in Messina malte er eine Anzahl Bilder, 
die vom Conte di S. Stefano nach Spanien ge- 
bracht wurden. (Eines derselben, die nSignom 
della. Letteraw, ist in der Iconologia Samperfs 
gestochen.) Einige Bilder des Künstlers werden 
als in P ale rmo befindlich erwähnt (in der G3, 
lerie des Principe di Belmonte und in der Gom- 
pagnia del Sangue di Cristo). Im Museo del 
Prado zu Madrid ist von ihm eine hl. Agathe, 
(Im Katalog Madrazds [s. unten] wird er mit 
Ant. Rieei verwechselt). In seiner Vaterstadt 
gründete B. eine Malerschule, die lange Zeit in 
Blüte stand. 
Ueber seine in M e s si n a noch vorhandenen Ge- 
mälde  im Ospedale della Pieta, S. Gregorio, 
S. Filippo Nero, S. Paolo, S. Andrea Avellieo, 
 S. Gioaehiro  s. unten die Guida vom J. l841_ 
s. Malvasia, Felsirla pittriee ll. 340.  Pas- 
coli, Le Vite etc. ll. 46.  Passeri, Vite 
 de' Pitt. etc. p. 47.  Lanzi, Storia Pite 
4. Ed. ll. 165. [Mit Ant. Ricei identitlcirt.)  
Memorie de' Pittori Messinesi p. 127.  
Sarnperi. Iconologia. p. 137.  Madrazo, 
Oatalogo del Museo del Prado de Madrid. I. 13. 
 Gruida per la citta di Messina. 1841. pp. 10. 
1T. 56. U4. 77. S8. 
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Barbarau. L 0 uis B arb a. ran , französischer 
Zeichner und Stecher in der 2. Hälfte des 
17  Jahrhunderts. Er gehörte dem Prämonstra- 
tenserorden an und war im J. 1673, nach seiner 
eignen Angabe (s. u. N0. 3), ordentlicher Kano- 
nikus von S. Martin de Laon und Prior von 
Missy. 
Von ihm gestochen : 
Barbulonga, Beiname des Antonio Ricci.  
Barbalonga. Antonio Bztrbzilonga, aus 
der edlen Familie der Alberti (häufig verwech- 
selt mit Ant. Rieei), geb. 1600 zu Messina, i- da- 
selbst 1649. Er studirte die Malerei in seiner 
Vaterstadt bei Simone (Jemande, dann in Rom,  
in der Schule des Doininiehino, dessen Manier 
er sich vollkommen zu eigen machte, wie 
die Himmelfahrt der Maria in S. Andrea della 
Valle zu R0 n1 und noch mehr das große Altar- 
bild, die hh. Gaetano und Andrea Avellino in 
einer Engelglorie, in S. Silvestro a Monte Ca- 
vallo beweisen. Im J. 1631 kehrte er nach M es- 
sina zurück. Das erste Bild, das er hier malte, 
war der h]. laülippo Neri in der dortigen Kirche 
dell' Orzttorio; ein anderes Gemälde in der näm- 
lichen Kirche, eine Pietät, hat die Inschrift: An- 
tonius Aliberti Barbalonga 1634. Als das Haupt- 
werk unter den zahlreichen iibrigen Gemälden, 
die er für verschiedene Kirchen Messinafs aus- 
1-42) Aufriss und perspectivische Ansicht de; 
Prämonstraterlser Abtei. Letztere mit der Jah- 
reszahl 1656, h. 316 min. br. 412; einige A1,- 
drücke derselben mit einer vierzeiligexr erläutern- 
den Unterschrift. 
3) Soissous. Plan De la, Celebre Et Royale Abbaye 
de St. Jean des Vignes de Soissons. Dediä 
A Nlessieurs Les Prieurs, Senieurs, Benetieiers, 
Et autres Ghanoines de 1a mäme Abbaye Pal- f, 
Louis Barbaren Ghanoiue RgY. de S. Martin de 
Laon Ordre de Praemonsträ Et Prieur Gure de" 
Missy. Links unten: f. Ludovicus. Barbaren 
Delineavit Et sculpsit Anno 1673. H. 455 mm__ 
br. 522.  Eine verkleinerte Wiederholung 
dieses Bl. gest. von Etienxrc de Laplante. 
 Zani, Plncicl.  Le Blanc, Manual. 
91t- gk q. 
Barbarelli. Giorgio Barbarelli, genannt 
Giorgione, geb. um 1476, wahrscheinlich in 
Vedelago bei Castelfranco, 1- 1511 in Venedig, 
neben 'l'izia.n der hervorragendste lllcister- der 
venezianischen Malersehule des 16. Jahrhun- 
derts. Er war vermutlich ein illegitimer Spröss- 
ling der Familie Barbarella, die in der Gegend 
von Castelfranco ihren Sitz hatte , seine Mutter 
wahrscheinlich ein Bauermädehen in Vedelago.
        

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