Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1607179
Michael Barabäs 
iüregorio Barambio. 687 
denierltalienbesucht, in Pestnieder (1834), wo er mit Farben, der schlechten Erfolg hatte; er ver- 
zum Mitglied der Ungarischen Akademie ernannt lor sein Vermögen und starb im Schuldge- 
wurde. Unter den zahlreichen Porträts, die er fängniss. 
hier, in Gräfenberg und Erlauimalte, finden sich S_ S n pi- a, n i , Le Vite de" pittori etc. geiiovesi. 
die Bildnisse vieler hervorragender Persönlich- p. 86.  Lanzi, Pitt. lt. V. 256.  B'ossi, 
keiten, die des Grafen Steph. Szechenyi, Ladis- Guida di illilalw- u 
[aus Pyrker's u. A. Auf einer Rundreise durch i in 
Europa. (1847) malte 91' diß POTiSYätS (168 Palatin Barabing, C 3,11  F1- 3,11995 Q0 B arg bi 110 , 
Joseph, F 1'- Lieztyß 11' A- FÜY Almalliwhe und Architekt, geb. zu Genua den 11. Febr. 1768, 
Medeblättelü Sewie für Meiläthyß qißsehenbueh 1'- daselbst den 3. Sept. 1835. Er gehörte zu den 
lieferte e!" Zßhlreiehe Bildnieee (Görgßy, Klepkal Künstlern , welche unmittelbar vor und mit der 
und ideale Köpfe, die er Zum Theil Selbst auf französischen Revolution von der Kunstweise 
Steine Zeiehllete- A- 15.4- des Rokoko sich vollständig ab- und einem stren- 
gen Studium der Antike zuwendeten. In Rom 
Nach ihm Ütlwgraphirti unterder Leitung des Giuseppe Barberi gebildet, 
1) Ludwig Kossuth; fast Kniestück. Barabas fecit erhielt er 1789 bei einem Konkurrenz-Ausschrei- 
1845t 4- ben der Akademie von S. Luca für einen Thea- 
2) Das ungarische Ministelium von 1848 9- qu- terentivurf den Preis und beschäftigte sich nun 
afigt Aldridge (Neger). Schauspieler. Hüftbild. 213331113231 fiocl] mit dem Studiunhfler klassi" 
Mit Facsimua gL FOL  erieste. Nach Genua zurückgekehrt, 
u) A_ M_ W_ van Husselbßarthy Säugeuu (geu wurde er zum Stadtbaiimeister ernannt, durch 
1313) Knie5(;ück_ Mit Facsimiii; 13.51 FOL Umtriebe dieser Stelle zwar bald entsetzt (1798), 
W. Engelmavm. nachher jedoch von der Gemeinde zum Entwurf 
Barabe. Bafabä, Architekt und Radirer in von Fest-Dekorationen (zur Krönung 1301m- 
del- ersten Hälfte des 13, Jahl-hv geil zu Rollen, partes) etc. wiederverwendet. Auch wurde ilnn 
um 1730 in Paris und Versailles thätig 15,- wm- die Restauration und der Ausbau von Palästen 
einer der ersten, die in Aquatintamanier (Grau lZ- B- Bfignele Säle in Albafel , Sewie die All" 
vure dans le goüt du lavis) arbeiteten. lagedneuer Strasiäeunetc. übesrtrztlgen. IIlIl Jstl 6:1 ItS 
wur e l In VOIII Olllgß VOII 31T lIllGIl  3,3 3.  
Von ihm rndii-t; baumeister-Amt wieder anvertraut; damit fiel 
1. 2) Stiidienköpfe. Nach Louis de I-l aineau.  dier Entwurf und die Ausführung .311" 
ä Rouen chez liauteulu gu F01. 0 entliehen Bauten zu, sowie aller baulichen 
3. 4) Studienköpfe. Nach Jean B. Le Bar bi es Erweiterungen und Verschonerungen der Stadt. 
ä Rouen chez Yauteur. gr. Fol. Indessen blieben viele seiner umfassenden Pläne, 
5-10) 6 Bll. für: Recueil de plusieurs parties denenmanHinneigungzuallzugrosserPrachtvor- 
d'Architecture de diffßrents Jmßißrßs, hßravsg. warf, unausgeführt. Auch der Entwurf zu dein 
V0" Dllmont- 4- neuen grossen Friedhofe rührte von ihm her; 
11)'CO"Pe et Plan dm" Temple Antique   ä Noccra doch starb B. über dessen Ausarbeitung an der 
de Paganh entre Naples et Salemes Für: V0" Cholera Seine Büste wurde zur Ehre seines 
yage pittoresque de Naples et de Sic-ile. III. iTl. A d k'  1 _Ak_ d   f u 
Dieses Bl. ist bez. : Barnabe (sie). n an aus m ('01 d" emle du geste 15' 
12 u. 13) 2 Bll. Temple de Paestum. Paris. H. 238 s. F, Ali zeri, Notlzie dei Professori del Disegno 
millim. Br. 366. in Liguria. III. 7_147. 
s. Fiorillo, Geschichte der Malerei. III. 375.  Sein Bildniss ebenda in Holz geschnitten von 
LeBlanc, Manuel. P. Barabino. 
W. Engelmann. i: 
Burubbium Sim oueBurubbiuouMuier aus Barabino. Nieolö B ätfaibinü, wlllaler uzu 
Polcevera im Genuesischen, in der ersten Hälfte Genua ugelh daselbst um 183i EY 123911139 Slifh 
des 11 Juhrlu iu Genua uud Mailand thutiä EI. 185i) mit einem grossen Geinalde r (ionsolatrix 
lernte bei Bcrnardo Castello, der, wie Soprani iifßlßt0rumt' für das Hospltal M1 jsavßflibbe" 
erzählt, aufseiu 'I'alent eifersüchtig wurde und kaum und fand SIWiel' grossen Beifall mit einer 
ihn deshalb aus seiner Werkstatt vuuwieuu von Darstellung des Todes BOXIIfaZIEIS VIII. (ini Be- 
Barabbinds selbständigen Arbeiten in G e n ua 51m6 des 001151115 Schlmdt z" IÄVOYDOI  
hebt Soprani besonders ein Gemälde in der An- S- F- AlileYi 7 Netilie eie- 111- 44"- 441- u 
nuuziata del Guastato hervor: Der lil. Diego, 
ein Kind heilend. Die geringe Anerkennung,  Barambio. Fray Gregorio Barambio, 
die B. in seiner Heimat fand, veranlasste seine spanischer Mönch aus dem Orden della Merced 
Uebersiedelung nach Mailand, wo ei' rasch zu Oalzadzi, der in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. 
Ansehen gelangte. Für die dortige Kirche S. Gi- im Kloster seines Ordens zu B urgo s die Male- 
rolamo malte er ein Altarbild, Die Madonna mit rei übte. 1738 malte er für die Kirche dieses 
dein Leichnam Christi und zwei Heiligen, das Klosters einen lil. Pedro Nolasco. 
von Lanzi als eine sehr tüchtige Leistung be- s. Bermndcz, Dicc.  Z ani. Encicl. 
zeichnet wird. Später begann B. einen Handel i" f"
        

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