Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1606712
J ean Joseph Baleehou. 641 
 
Rückseite mit einem Abzug des dritten 
Plattenzustandes bedruckt ist. 
Debois, Paris, 1844       295 Fr. 
ll. Wie oben, aber mit der Schrift. Unter 
dem Einfassungsstrich links und rechts die 
Namen der Künstler; im Unterrande, in 
der Mitte, das Wappen des Herzogs von 
Ghanlnes, und zu beiden Seiten die Dedi- 
 kation des Stechers an denselben: darun- 
ter der Name des Marseiller Kaufmanns, 
dessen Sammlung das Originalgemälde ent- 
hielt. In der vierten Zeile der Dedikation 
steht compagine statt compagnie. Die 
Schrift ist auf weissem Grund. Die Ab- 
drücke dieses Plattenzilstandes sind, nach 
meinem Dafürhalten, die klarsten und 
besten. 
Exemplar der Pariser BibL, 1815 gekauft 
für 240 Fr. 
Debois, Paris, 1844    11210 J) 
Simon, ebend., 1862      265 n 
III. Unter dem Gewölbe des Triumphbogens 
ist der bisher durch eine einfache Strich- 
lage ausgedrückte Schatten mit einer zwei- 
ten Schrafürung verstärkt, und die Fel- 
senstücke und Terrainstrecken in der Ecke 
rechts haben über ihre theils einfachen, 
theils gekreuzten Schattirungen ebenfalls 
eine zweite oder dritte derbe Strichlage 
zur Verstärkung erhalten. Die mit Kreuz- 
schrafiirungen leicht schattirten kleinen 
Wolken, links von der Laterne des Leucht- 
thurms, sind gleichfalls mit einer dritten 
Strichlage überarbeitet worden, so dass das 
stürmische Gewölk in stärkerem Maße und 
in weiterem Umfange gegeben ist. Die 
Schrift ist noch auf weissem Grund. In 
der vierten Zeile der Dedikation, zur Rech- 
ten, wurde compagine in compagnie 
verbessert. 
IV. Hinter dem Namen des Stechers, am Ende 
der Dedikation, unten rechts die Adresse: 
se vend a Auignon chez Pauteur et a Paris 
chez Buldet rue de Genre. Schrift auf 
weissem Grund. 
V. Diese Adressen sind weggeschliffen. Schrift 
auf weissem Grund, Unten links: lmprime 
par C. Beauvais. 
VI. Diese Adressen sind wieder hergestellt, 
aber die Schrift ist mit Querstrichen be- 
deckt und nunmehr auf schattirtem Grund. 
Von dieser Platte und den beiden nachfol- 
genden N0. 54 und 55 existiren, wie bei der nhl. 
Genovefaa (No. 4) verfälschte Abdrucke, die mit 
einem Schriftzudecker (cache-lettre) abgezogen, 
aber an den Spuren des Eindrucks, welchen der 
Papierstreifen im Unterrande zurückgelassen hat, 
leicht zu erkennen sind. 
[Nach Heller-Andresen soll ein VII. 
Zustand existiren, wo die Schrift ohne 
Querstriche von einer neu angesetzten 
Platte abgedruckt ist.] 
54) Die Windstille. Seeküste bei Sonnenaufgang; 
im Mittelgrunde ein segelndes Schiif; im Vor- 
dergrunde sechs Figuren, darunter zwei Frauen. 
Nach J. Vernet. Gleiche Größe wie das vor- 
hergehende und Seitenstück dazu. 
I. Vor der Schrift. 
II. Im Unterrande, unter dem Einfassungs- 
strich, links und rechts die Künstlerna- 
lle y er , Künstler-Lexikon. ll. 
man; in der Mitte das Wappen des Mar- 
quis von Marigny, und zu beiden Seiten 
die Dedikation des Stechers an denselben; 
darunter die Angabe der Sammlung, wel- 
cher das Originalgemälde damals ange- 
hörte. Die Schrift ist auf weissem Grund. 
[Ill. Die Schrift noch auf weissem Grunde. Die 
zur Rechten befindlichen Felsenstücke ha- 
ben nur eine Kreuzscllrafürung. Bartschj 
[IV. Die Schrift noch ebenso. Die Felsenstücke 
haben hier eine dreifache Kreuzschrafü- 
rung. Bartsch.] 
V. Mit der Schrift auf schattirtem Grund; 
unten rechts die Adresse: Se vend chez 
Fauteur a Anignon. 
VI. Unten links die Adresse: a Auignon chez 
L. Arnavon, pres St. Eutrope. Unter die- 
ser letzten Adresse liest man: Imprime 
par G. Beauvais. 
s. die Anmerk. zu N0. 53. 
[VII Nach Heller-Andresen existirt noch ein 
Zustand, wo die Platte retuschirt und die 
unschattirte Schrift von einer neuen an- 
gesetzten Platte abgedruckt ist.] 
55) Das Seebad. Eine Bucht am Meeresufer, mit 
einer Felsengrotte, wo sich Frauen baden. Nach 
J. Vernet. gr. qu. Fol. 
I. Vor der Schrift und vor den weissen Stel- 
len (Lichtreflexen) an den Beinen der ste- 
henden und vom Rücken gesehenen Frau, 
weshalb die franz. Auktionskataloge die Ab- 
drücke dieses Plattenzustandes Epreuves 
au mollet blanc zu nennen pflegen. 
II. Im Unterrande, unter dem Einfassungs- 
strich, links und rechts die Künstlerna- 
men; in der Mitte die Dedikation des 
Stechers an den Marseiller Kaufmann 
Poulhariez (ohne Wappen), und unten 
rechts die Adresse: se vend chez Pautenr 
a Auignon. Die Schrift ist mit horizonta- 
len Strichen bedeckt. Die weisse Stelle an 
dem linken Beine der Frau hat eine Länge 
von 10 Centim. 
Ill. Diese weisse Stelle ist zum Theil schat- 
tirt und misst nur noch 5 Centim. 
s. Anmerk. zu N0. 53. 
ILIV. Die unüberdeckte Schrift steht auf einer 
neu angesetzten Platte. Heller-Andresem] 
56) Livre De Divers Dcsseins D'Ornements. Utile 
anx personnes qui commencent ä. sappliquer 
au dessein; et a ceux que leur profession oblige 
d'en faire usage. Nach Laine. A Paris clieis 
la veuve de F. Ohereau. Folge von 30 Bll. (mit 
Einschluss des Titels), die rechts oben von l bis 
30 nummerirt und unten J. J. Balechou sc. be- 
zeichnet sind. kl. Fcl. 
I. Vor dem Namen des Zeichners auf dem 
Titel. Interessante Sammlung, die bei der 
jetzigen starken Nachfrage nach Ornamen- 
ten dieser Art zu 3 bis 400 Franken ver- 
kauft wird. 
s. Basan, Dict. I. 40.  I-Ieineken, Dict. 
II. 64.  Huber und Rost, Handbuch. VII. 
149.  Joubert, Manuel. I. 208.  Val- 
lardi, Gatal. 18.  Le Blanc, Manual. I. 
128. 
E. Kolloff. 
81
        

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