Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1606375
Baccio Baldigl 
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erhebt gegen ihn ein Schwert, und die 
vierte geht ihm mit einer Scheere zu 
Leibe. Auf der Oberarmbekleidung der, 
einen Frau liest man z r 1mm  AMOR.   
Rund. 4.  B. s.  Pass. 72.  N. e.  
155) Rundung mit acht musizirenden Amori- 
nen in Arabeskenlaubwerk; in der Mitte 
ein männliches und ein weibliches Brust- 
bild. Oben darüber die handschriftlichen 
Worte: Dammi Confcrto. Rund. 4.  
B. G.  Pass. 73.  N. G. 
löü) Rundung. In der Mitte tanzen ein Herr 
und eine Dame. Auf dem rechten Arm. 
des Herrn liest man: AMES nnorr. Rund 
herum sechs Ovale mit musizirenden 
Amorinen, wie auf dem vorhergehenden 
Bl., und unten in einem Queroval eine 
liegende nackte Frau, der ein angekleide- 
ter Mann eine Nelke überreicht. Rundf 
4.  B. 7.  Pass. 74.  N. G.  
157) Rundung mit einem von fünf Hunden an- 
gefallenen Bären in einer Einfassung von 
Früchten und Blättern. Oben zwei ein- 
gezeichnete Ovale mit den lnsignien der 
Mediceer und Habsburger. Rund. 4.  
B. 8.  Pass. 75.  N. G. 
158) Im Vordergrunde eines Gartens sitzt ein 
Zither spielender Herr neben einer ge- 
putzten Dame, die mit der einen Hand 
einen Blumenkranz und mit der andern 
eine Rose hält. Zwischen diesen zwei Fi- 
guren hinterwärts eine Harfenspielerin; 
oben im I-Iintergrunde bei einem Spalier 
ein liebendes Paar , das sich knieend um- 
armt. Rechts ein Tisch mit Früchten. 
Verzierte Eingissung. Rund. 4.  B. 9. 
Pass. 76.   G. 
159) Kopf eines Mannes, der mit den Fingern 
den Mund spreizt und die Augenlieder 
herabzieht. Mit verzierter Bordüre. Rund. 
4.  B. 10.  Pass. 77.  N. G. 
160) In der Mitte, in einem Lorbeerkranz, ein 
ovales leeres Schild; auf beiden Seiten, 
ebenfalls in Lorbeerkränzen, zwei Brust-j 
bilder: das zur Rechten ein in Profil ge-l 
sehener junger Mann, der eine Blume! 
hält; das zur Linken eine von vorn ge-Ä 
sehene junge Frau. Oben ein Hirsch, der; 
von einem Hunde angefallen wird, und, 
zwei davonlaufende Hasen; unten ein. 
Hund, der einen Eber, und ein anderer, 
der einen Hasen packt. Rund. 4. -B. 1 1. 
 Pass. 78.  N. G.  
In der Leipziger Auktion 1852 verst. für 9:1 
Thaler. Ein zweites Exemplar, photographirt in 
der Luxusausgahe des Durazzokschen Aukticns- 
katalogs, wurde 1872 zu Stuttgart für 190! Gul- 
den verkauft. Jetzt in der Sammlung des Hrn. 
Edm. von Rothschild in Paris. 
161) Im Vordergrunde einer Landschaft sitzt, 
ein bekrünztes Mädchen und streichelt ein 
Einhorn; zu ihren Füßen ein kleiner 
Hund, und an ihrem Mantel die Inschrift  
MÄRIETTÄ. Rund, ohne Einfassung. 4.  
 B. 12.  Pass. 79.  N. G. 
162] J udith, stehend, nach links gewendet, hält 
in der Rechten ein großes blankes Schwert 
hinter ihrem Kopf, und hat in der Linken 
das abgehauene Haupt des Holophernes, 
dessen Leiche hinter ihr am Boden liegt. 
Rund. kl. 4.  B. 13.  Pass. S0.  
N. G. 
Nach dem Tode des Kupferstechers J. F. 
Bause, welcher dieses B1. von E. P. Otto zum 
Geschenk erhalten hatte, 1561 in Leipzig ver- 
steigert für 152 Tlilr. Ein zweites Exemplar, ab- 
gebildet in den Heliograviiren von Amand-Durand 
(Bd. III, P1. 17) wurde in der Durazzohaclien 
Auktion zu Stuttgart, 1572, für 1.215 Gulden ver- 
kauft. Jetzt in der Sammlung des Hrn. Dutuit in 
Itouen. 
163) Judith, stehend. hält in der einen Hand 
den Kopf des Holophernes , in der andern 
ein großes Schwert, dessen Spitze zur 
Erde gesenkt ist; anstatt des Stirnbandes, 
das sie auf dem vorigen B1. trägt, hat sie 
hier einen Kranz auf dem Kopf. Ilintßf 
ihr liegt die Leiche des assyrischen Feld- 
herrn. Rund. kl. 4.  B1. 14.  Pass. 
81.  N. G. 
164] In einer Landschaft mit drei Zypressen 
spazieren ein Herr und eine Dame; im 
Vordergrunde ein Schalmeibläser mit einer 
Scliellentrommel. kl. 4.  B. 15.  Pass. 
82.  N. G. 
165] Ein junger Mann und eine junge Frau 
halten ein Gefäß über eine Rundung, Wo 
ein Kreuz und Orangen eingezeichnet sind ; 
auf der einen der Schriftrollen, die sie 
tragen, liest man in verkehrter Schrift: 
emnson  J ason), auf der anderen: ME- 
nnn. In der Mitte ein leeres Medaillen. Un- 
ten ein kleiner Widder. Rund. kl. 4.  
B. 16.  Pass. S3.  N. G. 
166) Ein junger Herr und eine junge Frau 
stehen an den Seiten eines leeren WVap- 
penschildes auf felsigem 'l'errain, jener 
links, diese rechts. Sie halten mit der 
einen Hand auf dem Schild eine Sphäre, 
mit der andern eine Schriftrolle, auf der 
geschrieben steht: AMOR vvoL FE n novn  
ran NONNE Auen NUN rvo [dieselbe In- 
schrift wie auf N0. 150]. Der junge IIerr 
trägt ein pelzverbrämtes Wamms von ge- 
blümtem Zeug mit schlaffen] Gürtel und 
einen reich gestickten Ueberrock mit tief 
ausgeschnittenen Armlöcheru, die Dame 
ein langes bis zu den nackten Füßen her- 
abreichendes Gewand, ein aufgeschilrztes, 
an den Aermeln reich mit Zaddeln besetz- 
tes Ueberkleid; ihr über den Nacken her- 
abwallendes Lockenhaar ist auf der Stirn 
mit einem Juwel an einer Schnur ge- 
schmückt, und die ganze Figur hat in Ge- 
stalt und Bekleidung die auffallendste 
Aehnlichkeit mit der Ariadne, I, N0. 53- 
Rund. 4.  B. 17.  Pass. S4. 
Abgebildet in der Bibliotheca. Weigßlißnß. 
11'. 1562. N0. 427, und in den Ileliogrztvüren von 
Amand-Durand (11, P1. 39).  Nach dem Tode 
des Kupfersteehers J. F. Bause, welchem E. P. 
Otto dieses Blatt geschenkt hatte, zu Leipzig im 
J. 15'461 für 200 Thlr. versteigert und damals von 
R. Weigcl erworben, _in dessen Versteigerung, 
ehendaselbstlsü, es fur das Pariser hup erstich 
Knbinet angekauft und mit 2780 Fr. bezahlt wurde. 
16T) In der Mitte ein leeres Rund zu einem 
Wappenschild. Links eine junge Dame 
und rechts ein junger Herr, die einen 
Lorbeerkranz auf dem Schilde hauen 
Oben ein schwebender Amor  der einen 
Pfeil auf den jungen Mann abschiesst, 
unten im Grase ein schlafender Hund.
        

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