Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1605795
325511 
William 
Baillie. 
549 
Bailleul. Bailleul, französischer Porträt- 
maler, geb. um 1690. (Heineken nennt ihn Bail- 
lenil.) 
 Nach ihm gestochen: 
Bajardo. Giovanni Battista Bajardo, 
Maler, geb. um 1620 in Genua,  1657 an der 
Pest. Von den Gemälden , deren er eine be- 
deutende Anzahl für Kirchen und andre öEent- 
liche Gebäude Genuafs ausfiihrte, werden be- 
sonders die Fresken in S. Pietro di Banchi und 
im Kloster S. Agostino mit Lob erwähnt. 
s. Soprani, Artisti Genovesi. p. 210.  Baldi- 
n ucci, Opere. XVIII. 189.  Lauzi, Pittura 
Ital. V. 278. 
Jansen. 
Baider. S im 0 n B a id e r, irrthümliche Lesart 
für Simon Haider. 
 1) Fr. de Salignac de 1a Motte-Fänälon, Erzb. von 
 Oambrai. Brustb. in Oval. B. Picart dir. (et 
 so.) 8. 
2) Anonymes Porträt eines Bischofs. Gast. von 
G. Duflos. 12. 
s. Heinekexl, Dict.  Siret, Dict. 2. 6d. 
W. Engelmann. 
Bailleul. Fr. B aille ul, französischer 
Kupferstecher, der um 1720 in Paris lebte. Er 
stach eine Anzahl von B11. mit Darstellungen der 
Feierlichkeiten bei der Krönung Ludwigs XV. 
  
w; 
 Bailleul. Nicolas de Bailleul, s. Belle. 
Baier. Michael Baier (oder Bayer), auch 
von Rotheberg (Notheberg) zubenannt, Stück- 
giesserzu Riga in derzweiten Hälfte des 16. J ahrh. 
In den Jahren 1566-1582 goss er zehn reichver- 
zierte Kanonen, die sich im Zenghaus der Citta- 
delle von Riga bis zum J. 1837 befanden, wo sie 
nach St. Petersburg gebracht wurden. 
J. Döring. 
Bavikow. Konstantin Ssergejewitsch 
B aikow, Architekt, war vom J. 1847 bis zum 
J. 1853 Schüler der kaiserlichen Akademie der 
Künste in St. Petersburg, von welcher ihm im 
J. 1857 der Titel eines Akademikers ertheilt 
winde. B. hat mehrere Kirchen an verschiedenen 
Orten des Kurskschen Gouvernements erbaut. 
V. Sclzrötcr. 
Beile. Paul Benoit Edouard Baile, 
französischer llIaler, geb. 2. April 1835. Er 
schloss sich der Schule Pieots an, der zwischen 
dem Klassizismus und der romantischen Rich- 
tung der französischen Malerei eine vermittelnde 
Stellung suchte. Die meisten Arbeiten Bailcs 
sind historische Genrebilder: Leo X., Rafael in 
den Loggien des Vatikans besuchend (im Salon 
v. 1842), Tintoretto und Aretin (im Salon v. 
1846) u. a. 
Baille. Alex a n d er B a il l e, englischer 
Kupferstecher, zweite Hälfte des 18. Jahrh. 
 Baillie. William Baillie, englischer 
Kunstdilettant und Kunsthändler, gewöhnlich 
nKapitän Bailliea genannt, weil er mit diesem 
Grade längere Zeit in der englischen Armee 
diente, geb. in Irland, aber gewiss nicht, wie 
die gewöhnliche Angabe lautet, um 17 36, sondern 
wenigstens acht bis zehn Jahre früher. Wir haben 
von ihm eine Radirung, das Porträt des Grena- 
diers J. Golding (s. unten Nr. 28), mit dem Datum 
1753; in seinem siebzehnten Jahre hätte er 
schwerlich schon Soldat und Dilettant zugleich 
seinkönnen; ebenso unwahrscheinlich ist, dass er 
erst 23 Jahre alt gewesen, als er 1759 in Rom das 
Bl- radirte, auf welchem er als Kapitän im dritten 
leichten Kavallerieregiment genannt ist (Nr. 95. 
Die verschlagene französische Flotte). Die In- 
schriften auf dem 1 760 radirten Porträt des Fähn- 
rich's D. Brown (Nr. 24) besagen, dass B. damals 
als Kapitän noch bei demselben Regiment im 
Dienst und dreier fremder Sprachen, des Latei- 
nischen, Griechischen und Italienischen, kundig 
war. Die Marine (Nr. 92) unterzeichnet er im 
J. 1761 als Kapitän des 17. Dragonerregiments; 
seitdem scheint er den Militärdienst aufgegeben 
und sich ganz der Kupferstecherkunst gewidmet 
zu haben; denn von 1760 bis 1779 förderte er 
regelmässig jedes Jahr einige Werke in verschie- 
denen Stichgattungen (Aetz-, Kreide-, Tusch-, 
Schab- und Farbenmanier) zu Tage. Seinem 
Freund und Landsmann, dem Maler Nathanael 
Hone aus Dublin, widmete er 1760 die zu Rom 
radirte Landschaft (Nr. 81), aus Erkenntlichkeit 
für den von ihm empfangenen Unterricht, so dass 
wir diesen Künstler als seinen Lehrmeister an- 
sehen dürfen; mehr jedoch verdankte er unstrei- 
tig autodidaktischen Studien und Uebungen. 
Er war keineswegs ein gewöhnlicher Liebhaber, 
sondern hatte wirklich künstlerische Neigungen 
und Anlagen. Es scheint, dass er sich anfangs 
auch mit Malen abgegeben, da das oben- 
erwähnte Porträt des Grenadiers J. Golding 
Wßaillie pinxß et sculpsit bezeichnet ist; ge- 
wiss aber trieb er die Malerei nur kurze Zeit. 
Von ihm gestochen.  
1] H1. Uäcilie, Halbüg. Nach Franc. Fernandi 
(Imperiali). 1764. F01.  
2) H1. Familie. Ecce mater virgo etc. 1764. Nach 
Dems. Fol. 
3) Roh. Simon, Arzt. Gürtelbild. 1776. Nach de 
Nune. 4. 
s. Bryau-Stanley, Dict. 
z W. Engelmann. 
Bailleul. Baudin. oder Baudesson de 
Bailleul , Handrischer Maler, arbeitete zu Ar- 
ras um 1419 und führte für den Herzog von Bur- 
gund mehrere Wappensehildel" aus. Die Identität 
dieses Malers mit einem Künstler gleichen Namens, 
der 1448 Teppichmuster für den Herzog arbei-; 
tete, ist ungewiss.  
s. L. de Laborde, Les ducs de Bourgogne. 1.5 
164. 172.  
J. J. euiymy. 
        

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