Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1605393
Joseph Bach  Max Bach. 509 
 
2) Brustb. des Grafen G. G. H. Hoym. H. Sin- und sonstigen Genrebildern erkennbar, die B. 
tzenich Sv- 1795- Ovnl- .Fol. in iziemlicher Anzahl produzirte. Das Land- 
3) (Wenigstens) 6 Bu- KöPfe- 0- Bach inv- et del- schaftliche spielt durchweg eine so vorherr- 
W- Sender Se- kl- Fel- sehende Rolle, dass die Figuren mehr nur als 
W- Ewelmmm- Staifage erscheinen und als Mittel zur Vervoll-b 
Bßeh- J 0 Seph Baeh, Kllllfereteehel": geb- ständigungder koloristischen Stimmung, die er 
1774; 1315 319 Lehrer de!" Sitllßtiünß- und Le-Ild- mit Vorliebe in einem kühlen grauen Tone hält. 
kartenstecherkünst im der k- Akademie in Dfee- In derBehandlung des Landsehaftlichen schloss er 
den angestellt, i 1343- Zu seinen besten Afbei- sich seit Jahren durchaus an seinen Freund Ed. 
tell gehört der topographische Plan der Um" Schleich an, "zu dessen Schule er eigentlich zu 
gegend von Leipzig- rechnen ist. Seine bedeutendsten Bilder aus 
n; neuester Zeit sind Ein oberbayerisches Dorf zur 
Erntezeit und Eine Viehherde bei herannahen- 
Bach. J o h.Gottlob Bach , Lithograph,geb. dem Gewittel, 
1809 in K1. Lehna bei Liitzen, i-1847. Er erhielt 
seine Ausbildung in den lithographischen An- Nach ihm lithographirt; 
Städten Von Weber in Leipzig, Dündorf in Frank" Bayerische Landpferde. Lith. Tondruck von C. 
furt und Simon in Strassburg, wo er die Ansicht 5mm, München (1353) Piioty und 1,51116, im 
des Münsters in Graviermanier auf Stein aus- König Ludwigs Album. 
führte, eine Arbeit, die zu seinen vorziiglichsten Fr. Pecht. 
gehört. Von Paris, wo er nach seinem Strass- Bach. Hermann Bach , Bildhauer in Stutt- 
burger Aufenthalt mehrere Jahre gearbeitet, gart, Sohn des verdienten württembergischen 
kehrte er 1844 nach Leipzig zurück und gründete Tnpngrnphen Heinr, 13„ geb, nn Stuttgart 
hier eine lithographische Anstalt, die sich bald, 11_ Okt, 1342, Ei- wnrde, nach einer Lehr- 
namentlich auch in dem damals neu aufkommen- zeit bei Bildhauer Schmid, irn J, 1362 Zögling 
den Farbendrnßk. besonders für naturwissen- der Stuttgarter Kunstschule, wo Prof. Wagner 
schaftlicheDarstellungen, einen bedeutenden Ruf nnin Lehrer war, Nachdem er später in dessen 
erwarb. Nach dem Tode Bach's stand die Anstalt und in Prof Knpph Atelier gearbeitet, ging er 
kurze Zeit unter der Leitung seines Bruders Dan. mit einem Stnntsstipendinrn nach Italien und 
Gottl- B. (14849). dann unter der Leitung Ed. hielt sich von 1868-1870 in Rom auf. Dort 
Störmefs, ill dGSSGD BGSlÜZ Siß V01) 1851 biS 1871 nahm er ging Wgndung zur religiögen Kunst, 
verblieb. die er jetzt in Stuttgart im eigenen Atelier vor- 
Unter den vielen von B. lithographirten und zugsweise zu pliegen sucht. Von seinen Arbei- 
aus seiner Anstalt hervorgegangenen Bll. sind ten sind zu nennen; 
zu erwahnen: 1) Die Spinneriu, halb lebensgroße Figur in karrar. 
l) Joach. Lelewel , poln. Minister, Historiker. 4. Marmor, im Besitz I, M, der Königin von Würt- 
Mit Facsirnile. temberg. 
2) General Bem. Kurowski del. F01. 2) Der Pilferaro, Pendant zum vorigen, noch im 
3) General Heinr. Dembinski. F01. Atelier des Künstlers, 
4) Carl Preusker, Halbüg. F01. 3) Der verlorne Sohn, Gipsgruppe von 2 Fig. in 
 5) Kathedrale von Strassburg. Nach einem Da- ija Lebensgi-Mm 
guerrotyp von E. Simon. Imp. F01. 4) Madonna, iiberlebensgroß in Sandstein, in der 
6) Ansicht von Gutab minar, einem Minaret des F. Löwenstein-Wertheim"schen Schlosskapellc 
alten Delhi. Farbendruck. zu Klein-Heubach bei Wertheim. 
7) C. Schorn, Maler, W. v. Kaulbach del. Fol. 5) Schiller und List, überlebensgroße Figuren in 
8) Ueberfahrt am Schreckenstein. Nach L. Rich- Sandstein an der Fassade des Gecrgenänms in 
te r. gr. qu. Fol. Calw. 
9) Ansicht von Jena, mit 28 Randbildern. Zur 6) Pietät, Skizze, zur Ausführung in Marmor be- 
300 j. Jubelfeier. Imp. qu. Fol. stimmt für die Kath. Kirche in Pforzheim, 
10) Acht Farbendruckbilder in der franz. Ausgabe Ausserdem verschiedene dekorative Arbeiten 
der Undine von Fr. de 1a Motte-Fouque. Leipz. in Sandstein für Stuttg, Bauten , z, B, die 
1857. gr. 4. Vereinsbank, die Villa Happel u. s. w. 
11) Verschiedene Lithographien in: Deutsche Kunst Nach Mittheilungen des Künstlers. 
in Bild und Lied von A. Böttger. 1859. I. 4. ,A. Wintterlin. 
NY- 7-11 unter E- Stürme"- Bach. M ax B ach , Maler in Stuttgart, Bruder 
W- Engelmann- des Vorigen, geb. zu Stuttgart den 17. Okt. 1841, 
Bach. Alois Bach, Genre- und Schlachten- erhielt den ersten Zeichenunterricht von seinem 
maler, geb. 1809 zu Eschelkamm im bayr. Wald, Vater und dem Maler Obach. Im J. 1858 in die 
studirte auf der Münchner Akademie unter Prof. dortige Kunstschule eingetreten, widmete er sich 
Heinrich Hess, vertauschte aber die ;alten Hei- vornehmlich der Landschaft unter Prof. Funk's 
ligen desselben bald mit den modernen Soldaten Leitung. Da aber die Richtung seines Talentcs 
seines Bruders Peter, der ihn mehr anzog. Auch weniger auf die Oelmalerei ging, besuchte er von 
Einflüsse Wagenbauefs und Bürkefs, besonders 1864-66 neben der Kunstschule auch das Poly- 
aber Wouvermans sind in den militärischen technicum, um dort das technische Zeichnen zu
        

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