Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1605388
508 Abraham "Bach  Karl Daniel Friedrich Bach. 
kunst führt ihn nicht an, Nagler im Monogram- 
menlex. erwähnt ihn nur nebenbei. 
Die Bll. desselben, die wir erwähnt fanden, 
müssen zu den größten Seltenheiten gehören.  
1) H1. Familie im Garten; oben erscheint Gott 
Vater in der Glorie, in den Ecken Szenen aus 
dem Leben J esu. Fol. 
2) Eine Famlie beim Essen. Mit einem altdeut- 
schen Gedicht. 
3) Der neue Komet (26. Dez. 1680- 25. Febr. 
1681 beobachtet). Im Grunde die Stadt, vorn 
neun Figuren. Mit der Schrift: Eigentliche 
Abbildung des schrecklichen Cometen etc. In 
zwei geistliche Gesänge gebracht. Augsburg! 
bei Abr. Bach , Briefmaler. Fol.  
s. Nagler, Mgm,-Lex. lI. N0. 1049.  
Notiz von Wcsscly.  
W. Engelmarm. 
Bach. Johann Samuel Bach, Maler, geb. 
zu Hamburg, Sohn des berühmten Musikers Carl 
Ph. Emanuel Bach. Er kam, nachdem er bereits 
von Krüger in Potsdam im Zeichnen und Kupfer- 
stechen unterrichtet worden , 1770 nach Leipzig 
zu Oeser, der ihn bald zu seinen Lieblingsschü- 
lern zählte und große Hoffnungen auf ihn setzte. 
Im J  1772 ging er nach Dresden und wendete 
sich hier, der Richtung Gessnefs folgend, vor- 
zugsweise dem landschaftlichen Fache zu. Seine 
in Tusche und Sepia ausgeführten, sehr sorg- 
fältig behandelten Landschaftszeichnungen er- 
freuten sich des Beifalls von Kennern, wie v. 
Hagedords, der ihm vom sächsischen Hofe ein 
Stipendium auswirkte. Leider konnte der Künst- 
ler von letzterem keinen Gebrauch mehr machen ; 
er erhielt die Nachricht davon einige Tage vor 
seinem frühen Tode 1778 zu Rom, wohin er sich 
1776 von Dresden aus begeben hatte. Eine 
getuschte Landschaft Bis befindet sich im Mu- 
seum zu Leipzig; auch in der im J. 1864 ver- 
steigerten Sammlung Rolas du Rosey kamen 
drei derartige landschaftliche Zeichnungen vor. 
s. Heineken, Dict.  Dassdorf, Beschr. d. 
churf. Residenzst. Dresden. Th. II. 584. 
C. Olauss. 
Po rträt des Künstlers: Brustb. C. W. G ri e s s  
m a. n n sc. 4. 
Nach ihm gestochen und radirt: 
1) Der Sommerabend, Landschaft mit Mondbeleuch- 
tung. Sepia. Nach Bach von Juliane Bause ge- 
zeichnet. J. F. Bause sc. 1787. 
2) Landschaft mit Damon und Musidora, aus Thomp- 
son's Sommer. J. F. Bause sc. 1788. 
3) Die büssende Magdalena Battonfs. Nach einer 
Bfschen Zeichnung gest. von J. F. Bause. 
4] Landschaft mit der Ansicht einer Mühle. Radirt 
von Juliane Baus e. 
5) Eine andere Landschaft unter dem Titel: Les 
Zäphyrs, aus den Idyllen von Gessner. Itadirt 
von Derselben.  
W. Engelmann.  
Bach. Christian Wilhelm Bach, deut-{ 
scher Maler und Kupferstecher. Zweite Hälfte 
des 18. Jahrh. 
Von ihm gestochen: 
Johann Gottlob Dennewitz, Medic. Nach eigener 
Zeichnung. 1775. 
Nach ihm geschabt: 
Oarl Fr. Buddeus. J. J. Haid sc. 
s. Heineken, Dict.  Fiissli, Künstlerlex. 
W. Engelmarm. 
Bach. J. Ph. Bach, deutscher Porträtmaler 
des 18. Jahrh. 
Nach ihm gestochen: 
1) Fr. A. v. Riedesel, General. M. L iimmel. 4.. 
2) G. F. Seiler, Superint. in Erlangen. J. E. 
Haid so. 1777. Schwarzk. 4. 
3) Ernst Wagner, Romandichter. C. Barth sc. 4. 
4) J. G. Rosenmüller, Theol. J. J. Haid sc, 
Schwarzkunst. 
s. He in e ke n, Dict.  Fii s sl i , Künstlerlex. 
W. Engelmann. 
Bach. G. F. B ach , thiiringischer Maler, Mitte 
des 18. Jahrh. 
Nach ihm gestochen: 
 1) J. Chr. Eck, Pastor. C. G. Endner so. Oval. 
 kl. Fol. 
 2) Friedrich III., Herzog von Sachsen-Gotha. 
 Bernigroth sc. 1746. 4. 
3) Ant. Ulrich, Herzog von Sachsen-Meiningem 
Gest. von D ems. 4. 
s. Heineken, Dict.  Fü ssli, Künstlerlex. 
W. Engelmann. 
Bach. Karl Daniel Friedrich Bach, Ma- 
1er, geb. 1756 in Potsdam, wo er von Krüger den 
ersten Unterricht in der Malerei erhielt. In Ber- 
lin stand er später zum Akademiedirektor 
Lesueur, Chodowieeki und Frisch in naher Be- 
ziehung. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in 
Italien, zu dem ihm sein Gönner, der Graf Osso- 
linsky eine Pension ausgesetzt hatte, wurde er 
1792 zum Direktor der neugegründeten Kunst- 
schule in Breslau ernannt. Seine vUmrisse der 
besten Köpfe und Partien nach Rafaels Gemäl- 
den im Vaticanu sind eben so sehr im Geschmack 
der akademischen Zopfzeit, wie seine vAnwei- 
sung, schöne Formen nach einer einfachen Regel 
 zu bilden, für Künstler, Handwerker und Freunde 
des Schönenß Allegorien, wie man sie damals 
liebte, sind unter seinen Darstellungen besonders 
häufig. 1- in Breslau 1826. 
s. Me u s e 1 , deutsches Künstlerlex. 
x x 
f 
a) Von ihm radirt: 
l) Triomphe de Louise, reine de Prusse. 
2) 12 Bll. mythol. Inhalts , nach eigenen Zeich- 
nungen. 
b) Nach ihm: 
1) Umrisse der besten Köpfe und Partien aus den 
Gemälden im Vatican, nach Rafael. Gez. und 
herausgegeben von C. Bach. 24 Bll. auf Ton- 
papier 1816. gr. Fol. 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.