Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1605002
470 Avercamp    Jacob Averecht. 
16) Strandszene mit Schlittsehuhläufern. 1m Vorder- 
grunde: Fischerpaar auf einer Brücke. Nach 
einer Handzeichnung gest. von H. Sp ilinan_ 
gr. qu. 4. 
17) Landschaft mit einer ruhenden und frühstücken- 
den Bauernfamilie an einem pyramidalen Pavil- 
lon. Gest. von H. Spilman. qu. 4. (Katal. 
Winckler.) 
s, Mariette, Abecedario. I. 42.  Füssli, 
Künstlerlex. (unter Haverkamp).  R. van 
Eynden en A. v. d. Willigen, Geschiedenis 
etc. I. 32. 34.  G. Josi, Collection ddmitations 
de dessins dürpres les principaux maitres hollan- 
dais et flamands, commencee par G. Ploos, von- 
tinuee et portee au nombre de cent morceaux 
avec des renseignements historiques et dätailles 
sur ces maitres etc. London 1821 ff. -Imme1-- 
zeel, De Levens en Werken etc.  Krumm , 
De Levens en Werken etc.  Brulliot,M0nog1-_ 
I. N0. 16. II. N0. 2008. III. No. 511.  Nag- 
ler, Monogr. I. N0. 97. III. N0. 584. 
Mittheilungen von Th. van Lerius, W. Schmidt, 
L. Gruner und M. Thausing. 
Th. van Weatrheene. 
Averdieek. Edu a rd A v e rd i eck , Architekt, 
geb. zu Hamburg am 17. Febr. 1810, erhielt sei- 
nen ersten Unterricht in seiner Vaterstadt von 
Professor Fersenfeldt. Er bereiste dann Deutsch- 
land, Frankreich und Italien und arbeitete auf 
den Akademien zu München unter Professor 
Gärtner und zu Berlin unter Professor Stier. In 
die Vaterstadt 1832 zurückgekehrt, liess sich A_ 
als Architekt dort nieder und ertheilte zugleich 
Unterricht im Architekturzeichnen. Nach dem 
großen Hamburger Brande im J. 1842 wurde 
ihm eine nicht geringe Zahl von Privatbauten 
anvertraut. 
Zu seinen bedeutenderen Bauwerken gehören 
die neuangelegte Büschstraße am Gänsemarkt, 
die Dampf-Gakesbäckerei von Ehlers und Sillem 
auf dem Grasbrook, und die Kirche der deutsch- 
reformirten Gemeinde. Besonders bekannt aber 
machte er sich als Erbauer von Sillenfs Bazar 
am alten Jungfernstieg (moderner Prunkbau). 
Ferner baute A. die Kapelle der französisch- 
reformirten Gemeinde, die Stiftskirche und das 
Kinderhospital in St. Georg (letzteres ist nicht 
von Chateauneuf, wie das Hamburgische Künst- 
lerlexikon p. 34 anführt). 
A. gehört zu den Anhängern des romanischen 
Baustile , und steht insbesondere unter der Ein- 
wirkung von Gärtner und Stier. 
s. H a mb u r g e r Künstlerlexikon. 
 Th. Gaedertz. 
Averecht. Die Av e r e c h t , Malerfamilie zu 
Brügge. 
 Jacob Averecht, Maler (Schildere), der 
 zuerst in der städtischen Rechnung von 1382[83 
erwähnt wird, wonach er 55 mit den Wappen des 
;Königs verzierte Fahnen gemalt hatte. Ebenso 
lmalte er l388j89 eine große Anzahl Wimpel und 
.Wappenschilde mit dem städtischen Wahrzei- 
lehen. In den J. 1402 und 1403 wurde er dazu 
verwendet, das Holzgewölbe des Schöffensaales 
A, A oder wahrscheinlicher aus H, A, A zu be- 
stehen. 
Notizen von Th. Van Lerius. 
W. Bude und W. Schmidt. 
a) Angeblich von ihm gestochen: 
Scheeps-Gevecht Tusschen een Engelschen en 
Hollandtschen Visscher; ,Geschiedt op  den 
9 Augustus 1652. Oben links Porträt des Letz- 
tern (Kees), rechts dessen Belohnung durch die 
Admiralität. Unten Lobgedicht. Dieses B]. trägt 
nicht die Bezeichnung H. v. Avercamp fec., wie 
man aus Drugulinis Historischem Bilderatlas 
(N0. 2363) schliessen könnte , sondern das 
Monogramm w   Das B1.ist vollständig, 
mit dem Grabstichel ausgeführt und das Werk 
eines Stechers von Fach. Es wäre nun freilich nicht 
unmöglich, dass eine Zeichnung von Avercarnp 
zu Grunde läge, wir halten das Bi. indessen für 
ein Werk des Hugo Allard. F01. 
J. Phil. van der Kelten. 
b) Nach ihm gestochen: 
1) Zwei junge Weiber stehend, die Hände über- 
einander geschlagen und vor den Leib haltend. 
Die Eine links ist von vorn, die Andere von der 
Seite gesehen: rechts gewendet. Gest. in Zeich- 
nungsmanier mit drei Platten von H. Busse- 
rus 1771. kl. 8. 
Die verschiedenen Abdrücke von den drei 
Platten sind von Heineken, Nagler, Le Blanc und 
Kramm als drei verschiedene Stiche von Busse- 
rus angesehen werden. 
Die Abdrücke sind durch den Stecher auf der 
Kehrseite mit der Feder bezeichnet: H. Aver- 
kamp del. Hendk. Büsserus fecit 1771. 
2) Winter heim Haag; Friedrich 1., König von 
Böhmen, mit Gefolge auf dem Eis. Frederick de 
5 , koning van Bohemen en vrouw na het leven 
getykent. Mit dem Monogr. des Meisters und 
1621. Gest. in Zeichnungsrnanier durch G. 
Ploos van Amstel1766. kl. qu. F01. 
3) Gruppe von Fischern. Gest. von Desfresne 
nach einer Zeichnung für Basan's Gabinet. kl. qu. 
F01. 
4-9) Folge von holländischen Landschaften. 
6 numerirte Bll. Radirt von S. Fokk e. Alle 6 
sind mit dem Monogr. H bezeichnet. qu. 
F01. 
4) De Haarlemmer Meer , A0. 1625. Hendrik 
van Averkamp , bygenaamt de Stumme 
van Kampen, ad Vivum del. S. Fokke fec. 
qu. F01. 
5) Ouderkerk aan den Amstel, A0. 1622. H. 
van Averkamp, ad Vivum del. S. Fokke 
fec. qu. F01. 
6) Buiten Alkmaar, A0. 1619. Wie das vorige 
bezeichnet. qu. 4. 
7) Te Schellingwou, A0. 1619. Desgleichen. 
qu. 4. 
8) Slooten, A0. 1624. Desgleichen. kl. qu. 4. 
9) Amstelveen , A0. 1624. Desgleichen. kl. 
qu. 4. 
10-15) Folge von 6 numerirten Landschaften. 
M. J. Schulptor. Henricus de Stern. inventor. 
Visscher excudebat 1612.
        

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