Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604798
Autem-ieth  Autissier. 449 
T.      
ab. Lange Zeit versah er die Stelle als Zeichen- G. Autguers scul. Fol. In: Les Arcs de Triomphe 
lehrer an Stuttgarter Lehranstalten. A. war nur etc. faitS 411 Slljets de Pentrde du ROY Louis XIII 
ein Künstler untergeordneten Ranges; er starb et de 1a 303'116 dßIIS _Sß W116 de Lyoll- 1622- 
arm den 28. Sept. 1857 zu Stuttgart, das er nie Alfayßni cheh Ümääullläron-lqlöm- NL man" 
auf längere Zeit verlassen hatte' 43g) Oädäleiallgortillrini gbgi edersliallben Gelegenheit 
s. Wagner, Geschichte der Karlsschule. I. 476. errichtet, der eine am Ausgangs der (lrolsette, 
A- Wimterlm- der andere am Eingang des Platzes Saint-Nizier. 
Von ihm gestochen; Beide  sind unten rechtsFeben so bezeich- 
l) Wilhelm, König von Wiirtemberg. Morf del. S. mm W16 a5 vorhergehende' 01' E Kanons 
2) Stephanie, Großherzogin von Baden. Im Tü-   
blnser Morgenblalt 1307. P_ 451_ huthement. Authement, sagt Fussli (Neue 
3) Chr. Ad. Dann, Theolog, berühmter Kanzel- Zusatze), atzte nach Zeichnungen von Michelot 
_ redner, lV1837, ganze Fig., mit Spazierstöck- und Bremond eine Karte der Meeresufer von 
ßhen. 8. Cadix und Gibraltar die zu Marseille 1718 bei 
 c-fhPäeffelä Dichter7 173d'-18d9i PTOdI- Bremond erschien. Äuthement hat auch noch 
arp e      l "ß- 
5) Sibylle. Nach der Zeichnung von He tsc h. 4225;: derglewhen Karten (alle mute m3 lg) 
G] Seine Kopien nach alten Kupferstichen und g  W Schmidt 
seine Bll. für Bücher (so Schillers Theater,         
Stuttg. 1805  Taschenbuch für Damen, Stuttg. Autlssler- LOUIS Marle A11 tlssler, Mund" 
1813 n.) führen wir nicht eigens auf; dieselben turmaler, geb. zu Vannes in der Bretagne am 
sind äusserst mittelmäßig. 8. Febr. 1772. Bellier gibt ihm die Vornamen 
s. Meusel, Teutsches Künstlerlexikon. 1808.  Jean Francois, die sein Vater hatte; so ist Au- 
Fü s sli, Neue Zusätze. tissier in der That auch in den Volkszählungs- 
W- SChWIidt- listen von Brüssel 1811-1816 eingetragen. Man 
Autereau, s. Autreau. vermutet, dass er diese Vornamen bei der Revo- 
lution annahm, als Louis und Marie nicht mehr 
Autdrddhm Alf? ed EldiAdte 1' Gehe, Md" zeitgemäß waren; schon 1801 erscheint er mit 
ler, geb. zu Paris 1831, studirte unter Brascassat denselbslh Gewiss ist aber, dass e, Wirklich 
und L- Cdignet und Wdndtd swh der Thler" und Louis Marie hieß; das beweist sein Todtenakt 
l-andßqhßftßfnslerel Zu- Bllder dlßßer A" von so wie die Biographie, die ihm 1823 L. de Bast, 
d"? selt 1809 m den Pdrlser Sdldmh Auf der welchem derKünstler selbst die Nachrichten über 
Wiener Weltausstellung von 1873 befanden sich seine ersten Lebsnsjahre und den Beginn seiner 
von ihm: Der Viehhändler und Thxere auf der Laufbahn gegeben hatte, ln den Annalen des 
Weide (Normandie): Welches letztere Blld fran" Genter Salons widmete. A. lernte das Zeichnen 
5551501195 Staßtseigßnthum lst- bei Vautrin, von dem de Bast bemerkt, er sei ein 
s. Bellier, Dict.  Offizielle r Kunst- Maler des Königs Stanislaus von Polen gewesen, 
katalog der Wiener Weltausstendng- 187d und machte solche Fortschritte, dass ihn, als er 
P' 95' W Schmidt erst 12 Jahre alt war, sein Lehrer Unterricht 
    h lb d H b nließ. Mit 14 Jahren 
Allteujh" Plellre Auteulh Abt von Samt- blelääiirn aer aelleinauijidhgeddir Natur zu studiren. 
361115 ' Goldarbelter und Juweher' s" Petrus Drei Jahre später wurde er Zeichenlehrer in 
xbba B" Morlaix. Dann musste er Soldat werden; nach 
Autguers. G. Autguers, Kullferstecher in zwelhildlgnstlßhräl 3:36 glhsghhidxlr dläghKülidh: 
ler ersten Hälfte des 17. Jahrh. zu Lyon. He1- Ilädnd a3 e" ämhiohilhohvehth hhh dhähhlh; eine 
ieken schreibt den Namen unrichtigAnhtguers, ä IPh es a ihm und 1h hth sie überrascht 
ind Le Blanc lässt ihn eben so irrig 1n Italien elcdnungTlTn h des und eh Mhhnes der 
rbeiten. Ich kenne von ihm folgende Bll., die E011 e?"  aääs eöghhhhh-hhng Unterrichtes; vor 
twas eintönig, aber nett und sauber gestochen Olmhnlsäon leihh 1500 F h h 1h 6' 
ind, so dass ich ihn für einen Niederländer hal- wie d F"  S032 h (1 79_ h T1108 ewl 53h; 
an möchte"  gne tililueJälneFr elfdioursaidlt dvifkteulilldf. einen 
1) Ein Bischöfliches Wappen, daneben allegorisßlle Uelldhh aus hhd hhhm ihn nach Paris mit WO A 
Figuren und dahinter ein Tempel, in dessen _r 3'      1h d' 
Giebelfelde man liest: INTEMERATIS FVLGBT (11? Bllddlsse der G331? und emfger Yeun e 
nononmvs. Bez. G. Autguers fecit 1623. qu. seines Gonners verfertigte. Zwei landschaft- 
F01. Thesenkupfer. liche Zeichnungen, die er der Kommission des 
2] Hieb und Tßbißs- Titßlbl- zu: OIYPCUS PWCIP öffentlichen Unterrichtes unterbreitete, wurden 
tiae, A: R. P. F. Jacoho Ooreno. Lugduni. 4. einer Jury zur Begutachtung überwiesen, auf 
ä-    deren Bericht hin dem Künstler eine Pension mit 
3) Der Apollotempel auf der Saönebrücke zu Lyon, der Befugglss Verliehen Wlärde  enlem Yon 
errichtet bei Gelegenheit des dortigen Einzugs 111m du Wdhlenden Maler _er 3' emle Same 
Ludwigs XIII. und seiner Gemalin Anna von Studien fortzusetzen und sich dann auf Kosten 
Oestreich, am 11. Dez. 1622. 'Unten rechts: der Republik nach Italien zu begeben. Die Um- 
Meyer, Künstler-Lexikon. lI.  57
        

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