Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604726
451?  
A999 
Aur. 
Von ihm radirt: ben Jahre stellte er ein Bildniss im Pariser Salon 
Sitzende Frau, Halbiigur, in der Rechten ein Buch. 3115- ET blieb in Paris bis Ende 1829, kam dann 
Nach R. Mengs. 4. Dies B1. führt Brulliot nach Kopenhagen zurück und fand hier sehr viel 
unter DAUHZCKK in dem von ihm verfassten Kata- zu tliun; namentlich 1832, 33 und 34 erschien er 
10g Aletilli I- 1295, auf; 9515911113 aber müht be- auf den Kopenhagener Ausstellungen mit zahl- 
kaniit, ob in derThat der obige der Verfertiger ist. reichen Porträts (15 bis 20 des Jahres), worunter 
 W'  mehrere ffiirstliclie Personen. Schon im J. 1834 
Aullßy- All] 1 ay i Maler, m England thätlg- hielt er sich nach Ausweis eines Briefes in Hani- 
Naeh ihm soll das folgende B1. gestochen sein. burg auf, wurde 133g (iuseibst Biii-geiu Auch 
Der Name klingt übrigens ßtlvas sonderbar: so hier fanden seine Bildnisse in Oel, besonders die 
dass uns eine falsche Schreibart statt Anela y in kleinem Formate, viei Beifau 1342 kiuu ui. 
(S- diesem) nicht unmöglich eYSCheinb nach Kopenhagen zurück und malte nun auch 
Nach ihm gestochen z einige (Sienrebilder. März lB-H ging er nach 
Ralph Wardlaw Schriftsteller Gast von Shaw Wesälndlen und mahle auch hicm bls  1853 als 
Mit Autogn     Proviantverwalter eines Schiffes zurucle kam. 
S_ und Evalm IL 40:1 Dies blieb er nun einige Zeit, bis er sich in 
w_ Schmidt Kopenhagen niederlicss, woselbst er noch lebt. 
AnlnetteduVautenet.Louis-Julien-Jean DasMuseum zu Montpellier besitzt von ihm 
Aulnette du Vantenet, Genremaler, Kunst- das Porträt des Martin"! YO" Mafsilißn, 1101- 1 
iiebhabei-i geb, zu Renues 1735 y i auf Seinem Aumont. 1828. A. war übrigens nicht bedeutend 
Landgute Breil in Meillae 1853. Einige seiner als Künstler-  
Arbeiten sah man auf den Pariser Salons von 5- Hflmbllfger Äiünitlerle-Vkon-  Gabift, 
isii, 19, 22, 31 und 33. Bellier gibt an, dass  e; I"; 1501525632"? nfijs Ofsvggge; d"; 561"- 
das Museum,von Llsleux von Ihm den Schlaf Notice des tableaux etc. exposäs an lniiisee 
Psychds besitzt und das von Rennes ein an- Fahre am 1855_ P_ 3_ 
deres Bild: Bianca von Kastilien befreit die Notizen um Mm Pl-ucham 
Gefangenen. Diese letztere Erwerbung muss Emil Block 
nach 1863 fallen: denn der Katalog des Museums Aumoniu Pie 1.1.8 Hi pp uiy te Aum O nt, 
von jenem Jahre erwähnt das Bild nicht. In den Maler, geil zu Evi-eux (Eure), i. zu Paris den 
vLettres aDavidn über den Salon von 1S19(p. 190) g0_ Nov 1355, Steine von 1343_47 im Pariser 
1st der Künstler zu einer Dame gemacht, Wahr" Salon Landschaften und Porträts in Pastell aus. 
scheinlich, weil der Kritiker den Namen Aulnette S_ i; am e r , Dich 
als weiblichen Vornamen betrachtete. Er nennt t er 
die Bilder übrigens mittelmässig. Aiimiiller. Xav er Aumüller, Dilettant, in 
s. Gabet, Diet.  Bellier, Dict.  Füssli, München Ende des 18. undAnfang des 19. Jahrh, 
Neue Zusätze. radirte und lithogi-aphirte verschiedene Bll. Er 
Alßw- Pimhßrf. bezeichnete sich mit den Initialen X. A. 
AIIIOS- A u l 0 S , angeblich Steinschneider. 1] Brustbild Christi. Nach Roszilba Ca rri-era. 
Sein Name ist wie kaum ein anderer zu modernen 1799- S. 
Fälschungen benutzt gvofdefL Die Wenigen sichel-  Landschaften. Mindestens S  Radirt. qll.  
oder wahrscheinlich ächten Steine aber weichen und W; S- 
im Stil der Arbeiten, wie in den Formen der 3) a5 Dfrfche" Eulensijliivilng" qä: F01" Uns VOP 
Buchstaben so voneinanderab, dass sie unmöglich hege!" er Angabe m6 lt logmp  Schmidt 
von einer und derselben Hand herrühren können. Auuay, S_ Duiauuuyu   
Es ist also wahrscheinlich , dass , wie in unseren 
Tagen die Siegel häufig mit dem bloßen Vornamen Auquier. Emnianuel Auquier, geb. zu 
bezeichnet sind, dies auch im Alterthuin der Fall M098 (Hßnnßgall) 1- April 1819, Dilettallt im 
war, und der Name sieh auf verschiedene Besitzer Malen, lernte bei G- J- Hallez- Er hat Sich spe- 
mit dem häufigen Vornamen Aulug beziehi; ziell auf Aquarell und Pastell gGWOYfGIl und Zll 
s. Brun n, Gesch. der griech. Künstler. II. 546. Mon5 in den J- 1858, 61 und 68 Verschiedene der- 
Bmnn_ artige Arbeiten ausgestellt. 
Auinann. J. Aumann , sonst unbekannter  Alex- Pmdfmt- 
Künstler. Unter diesem Namen finden wir ver- Am" Anm" AuYi Zelchner und Kupterstß" 
zeichnet: eher, ein Geistlicher, wie es scheint zu Krakau, 
Landschaft mit Eiiteiijiigcr, in Reiiiharfs Manier. Stach fulgendes mittelmäßige Bl- 3 
k]_ qm 4_ Der hl. Kasiniir kniet vor Maria. Omni virgo die 
 W_ Engeimann_ Regina lxiltinid.   du].   räuijdAäit. 
 O GTIS. U 81' 116'881 e S e 3.5 1G es 
Aumonh Ludwlg August Franz Aumont' 1d). Kasimir von dem Priester Anton "Wegrzyno- 
Maler, geb. zu Kopenhagen 7. Jan. 1805, lernte Wim Krakau 170i 4_ 
zuerst an der Akademie daselbst, wo er 1825 und S_ Ra Stawiec ki, Kupfeisteciier _Lexikgn, im 
1826 die silberne Medaille erhielt, ging 1821 nach Manuskyipt 
Paris und trat bei Gros in die Lehre. In deinsel-  J. von Lepkowski, 
Von ihm radirt: 
Sitzende Frau, Halbligur, in der Rechten ein Buch. 
Nach R. Mengs. 4. Dies B1. führt Brulliot 
unter nAulizekn in dem von ihm verfassten Kata- 
log Aretin, I. 1296, auf; es ist uns aber nicht be- 
kannt, ob in derThat der obige der Verfertiger ist. 
W. Schmidt. 
Aullay. Aullay, Maler, in England thätig. 
Nach ihm soll das folgende Bl. gestochen sein. 
Der Name klingt übrigens etwas sonderbar, so 
dass uns eine falsche Sehreibart statt Anelay 
(s. diesen) nicht unmöglich erscheint.
        

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