Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600605
919 
Paul Androuet-Ducerceau 
 Anesi. 
Loiiis 14 Roy de France fut sacre le 7juin 1654. 
Unten, über dem Einfassungsstrich, links: Gal- 
lays ex.; rechts: du Cerceau sculp. Unter dem 
Einfassungsstrich: On apporte de PEglise St. 
Remy laStß. Ampoule dans Notre dame de Rheirns 
pour la ceremonie du Sacre des Roys de France. 
Im Unterrande: Portail de Nötre-dame de Rhcims. 
H. 390 mill., br. 210. Ein mit der äussersten 
Feinheit und unsäglichsten Ausführlichkeit ra- 
dirtes Bl. (nur im Umriss), um so interessanter, 
als seitdem an dem abgebildeten berühmten 
Kirchenportal manche Theile sehr beschädigt, 
andere völlig zerstört worden sind. 
E. Kollof. 
Nach Katalogen kommen noch folgende Bll. vor : 
29] Folge von 6 Bll. mit Rankenwerk. Auf dem 
1. 131.: Ornemens ä. 1a mode, invente et grave 
par Ducerceail. A Paris , chez N. Langlois, rue 
Saint-Jacqiles a la Victoire, auec privilege du 
roy. Unten auf N0. 2: Peint par Le Sueur, 
graue par Ducerceau. H. 261 mill., hr. 206. 
30] Folge von 6 numerirten Bll. mit Laubwerk. 
Rechts oben auf N0. 1 : NOUVEAU mvnn rfoxnn- 
MENS nonrnvnnmn Fait par Ducerceau. Unten: 
A PARIS chez N. Langlois, rne St. Jacques a 
la Victoire. Auec priuilege. Br. 229 millim., 
h. 162. 
31) Folge von 6 numerirten Radirungen mit Ran- 
kenwcrk. Auf dem ersten: Frises propres pour 
les peintres, sculpteirrs, orfevres etc., nouvel1e- 
ment innentees et grauees par P. A. Ducerceau. 
"Unten A Paris, chez J. Mariette, rue Saint- 
Jacques, avec priuilege du roy. Br. 288 mill., 
h. 181. 
Auch scheinen die unter N0. 16 erwähnten 
Bll. sich in einer Folge vereinigt zu finden : 
32] Folge von 6 Bll. mit Ornamenten. Auf dem 
ersten sieht man in einem Medaillon auf Lilien- 
grund das Monogr. All. Unten: A Paris, chez 
N. Langlois, rue Saint-Jacques, a la Victoire, 
auec priuilege. H. 272 mill., br. 177. 
 Oatalogue d'Ornements, provenant du 
Cabinet Reynard, 1846. II.  Oabinet San- 
tarelli de Florence. Katalog von 1871. p. 199. 
 Defer, Catalogue general. I. 1. 
W. Schmidt. 
Andruzski. DmitriWassiljewitsch An-i 
d ruz sk i, russischerKupferstecher, empfing seine  
Ausbildung als Schüler des Prof. Utkin in der 
St. Petersburger Kunstakademie, die ihm in den 
dreissiger- Jahren mehrere Auszeichnungen er- 
theilte. Er stach u. A. für das im Jahre 1854 
erschienene Prachtwerk : Antiquites du Bosphorc  
Cinnnerien, gr. Fol., nach Pieardfs Zeichnungenl 
die Tafeln 21 und 28-36.  
s. Cöopnnrn. MIITBPHIAOB]: Amt ncr. 111. C116. anaa.  
xynoxr. (Materialien zur Gesch. d. K. Akad. d.  
Künste zu St. Petersb.), herausgeg. von P. Pe-; 
trow, St. Petersb. 1865. II. passim.  
  Ed. Dobbert. 
Andry. Franeois-Elisee Andry, Land- 
schaftsmaler, geb. in Mons (im Hennegau) am 
15. Juni 1813. Er war ein Schüler von Delvaux 
in Brüssel, in welcher Stadt er sich bis zu seinem 
Tode am 12. Mai 1851 aufhielt. Auf den Aus- 
stellungen zu Brüssel von 1836, 1839 und 1842, 
sowie auf denjenigen des Kunstinstituts daselbst 
in den J. 1838 und 1840, endlich auf der in Mons 
1843 waren Werke des Künstlers. Er stellte mit; 
Vorliebe Gegenden der Maas und aus Luxem- 
burg dar. Von seinen Gemälden nennen Wir; 
Ansicht des Schlosses von Montaigle; Ansicht 
von Ivoir; Ansieht des Schlosses von La Roche_ 
Alex. Pinchwrt. 
Aneda. J u an de An eda, spanischer Maler, 
gegen die Mitte des 16. Jahrh. zu Burgos thätigg 
Er fertigte im J. 1565 mit Juan de Cea die Ma- 
lereien im Kreuzschiif der Kathedrale daselbst; 
beide Künstler erhielten für diese sowie einige 
andere dekorative Arbeiten die Summe von 
1700 Maravedis. 
s. Ur k un d e n im Archiv der Kathedrale von Bur- 
gos.  Cean Bermudez , Diccionario. 
Anelay. Anelay (Anely), englischer Maler 
in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. 
Nach ihm gest. von W. H. Egleton die 
Nrn. 1-4: 
1] Rev. J. Bromley, sitzend. Mit Autograph. 4. 
2] Samuel Dunn, Wüesleyaner, Geistlicher zu Not- 
tinghani. Mit Antogr. 4. 
3] James Everett, Wesleyaner, Prediger zu York, 
Schriftsteller. Mit Autogr. 4. 
4] Wm. Griftlth jun., Wesleyaner, Prediger. Mit 
Autogr. 4. 
W. Engelmzrrm. 
Anesi. Pa 010 Ane si, Landsehaftsmaler und 
Radirer , lebte zu Rom in der ersten Hälfte des 
18. Jahrh. (geb. wahrscheinlich um 1700) ; er 
selbst nennt diese Stadt seine Vaterstadt. Es 
sind wenig Nachrichten von ihm überliefert; 
Lanzi gibt vor, in Florenz viele Werke von sei- 
ner Hand gesehen zu haben, auch nennt er ihn 
den Lehrer des Franc. Zueearelli. Jene Gemälde 
waren wol in Privatsammlungen; und wahrschein- 
lich hat Anesi einige Zeit in der Hauptstadt von 
Toskana sich aufgehalten und dort gearbeitet; 
doch ist es ein Irrthum, wenn ihn Andresen auch 
 dort geboren sein lässt. Sicher aber ist, dass er 
 in Gemeinschaft mit Antonio Bicchierai und Nic- 
 colo Lapiccola in der Villa Albani vor der Porta, 
 Salara in Rom drei Stile mit staflirten Landschaf- 
lten in Freseo bemalt hat; man liest daselbst 
 Paolo Anesi feee 1761. Es sind Arbeiten im Ge- 
lsehmaek des Loeatelli. Auf den Pilastern eines 
anderen Saales malte er Bäume mit Vögeln. 
 Die Bilder des Anesi werden oft mit jenen des 
,Giovanni Pannini verwechselt und sindjetzt sel- 
ten; man triiift deren nur in zwei kleineren der 
 bekannten Sammlungen: drei auf Schloss Sagan 
mit der Jahrzahl 1766 und vier kleine Land- 
schaften in der Galerie Hohenzollern-Hechingen 
zu Löwenberg. Vier ihm zugeschriebene kleine 
Gemälde auf Leinwand, Landschaften mit an- 
tiken Baulichkeiten und verschiedenen Figuren, 
Wurden 1667 in Amsterdam verkauft (noch er- 
wähnt in der Sammlung Lambert ten Kate, 
welche 1776 verkauft wurde) ; zwei andere
        

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