Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604494
Benoist I. Apfcjägipt 
419 
I. Vor der Schrift.  
II. Mit den Namen des Malers, Stechers und; 
Verlegers (a Paris rile St. Jacques aux 21 
Piliers d'or), einer Zeile lateinischer In- 
schrift, und der Dedikation des Stechers 
an Monseigneur Gaston Jean Beim-Louis 
de Noailles , Eväque comte de Ghaalons 
Pair de France. 
III. In der Dresdner Sammlung ein Abdruck 
mit den Namen und. ohne die lateinische 
 Inschrift. (L. Gruncr.)  
28) Paulus predigt zu Ephesus. Nach E. L e Su eu r.  
qu. Fol. max.  
I. Vor der Schrift.  
II. Mit den Namen der Künstler und des Ver- 
legers (Picart Roman". excud.). Im Unter- 
rande die französische und lateinische Er- 
klärung des Gegenstandes und darunter 
 E. Picarfs Adresse: a Paris Rue Saint 
Jacques.    
29-35) Die sieben Sakramente. Nach N. Poussin,  
Verkleinerte verkehrtseitige Kopien der P e s n e'-  
schen Bll., mit den nämlichen lateinischen Titeln  
in Minuskelschrift. qu. Fol.  
I. Mit Audraifs Adresse.  
n. Mit Buldefs Adresse.  
36) Der hl. Antonius von Padua kniet anbetend vor! 
dem Christuskinde, das ihm auf Wolken erscheint.  
Nach O1. Guy Hallöe. An jeder Seite des Bil- 
des eine Spalte lateinischer Text. kl. qu. Fol. 
37) Der hl. Dionysins im Gefängniss empfängt die! 
Kommunion aus der Hand Christi. Nach: 
Claude II. Audran. kl. qu. Fol.  Mariette 
sagt: dieses Bl. sei unter Gerards Aufsicht von 
Benoist I. oder Jean gestochen. 
38) Johannes der Evangelist wird vermittelst eines 
Seiles in die I-Iöhe gezogen und in einen mitj 
siedendem Oel gefüllten Kesselhiuuntergelassen.  
Nach Seb. Leclerc. kl. Fol.  
Bartsch, Anleitung zur Kupferstichkunde  
II. 70, beschreibt zwei Pluttenzustiinde, die aber 
hlosse Abdrucksgattungen von einer und dersel-l 
ben Platte sind. Diese diente nämlich an den. 
Festtagen der Schutzpatronc zweier verschie-g 
dener Zünfte, was Anlass gab zu der Verschie-1 
denheit der vonBartsch angeführten Inschriften, 
die man unter der Platte findet; sie sind auf 
einem Streifen Kupfer, der unten angelegt und 
gleichzeitig mit der Platte abgedruckt wurde. 
Am Festtage des Evangelisten Johannes, der am 
6. Mai zu Rom vor dem wälschen Thor, ante 
portam latinam, in Oel gesotten werden. und 
welchen die Pariser Verleger, Drucker und Aus- 
maler von Kupferslichen zu ihrem Schutzpatron 
gewählt hatten, trugen die Abdrücke folgende 
Unterschrift: La Confrairie de Smint Jean porte 
Latine erigee ä. Paris an couuent des R. P. 
 Cordeliers, pur les Marchands Gravenrs, Impri-  
meurs et enlumineurs de taille douce, ce solein- 
nise Ie (eine für den einzuschreibenden Wochen-l 
tag leer gelassene weisse Stelle) 6 Mai feste de 
Saint Jean Evangeliste     , und unten auf dem 
Bl. selbst, unter der vordersten Stufe liest man: 
Cette planche a 61:6 donnee par Ignace Antoine, 
1686. Sollte die Platte für die Malermeister 
dienen, d. h. für den Festtag des Schutzpatrons; 
ihrer Inuung, des hl. Lulras (18. Okt.), so lautete 
die Unterschrift: La Uonfrairie de Saint Luc, et 
Saint Jean porte Latine, t-Srigee       ee solem- 
nisc le 1S Octobre feste de Saint Luc. 
Die unter der vordersten Stufe auf dem Blatte 
befindliche Inschrift ist nicht mehr sichtbar; 
dafür aber ist alsdann oben auf der grössereu 
Platte, in dem schattirten Theil, eine zierlich 
eingerahmte kleinere Platte abgedruckt, welche 
den hl. Lukas vorstellt, wie er, von zwei hinter 
ihm ilatternden Engeln begeistert, die Maria 
abkonterfeit.  
39) Marter des hl. Laurentius. Nach E. Le S ue ur , 
Kopie des Originalstichs von Gärard Audran. 
Oben abgerundet. kl. F01. 
40) Verlobung der hl. Katharina von Alexandria mit 
dem Jesuskixide; drei halbe Figuren in einem 
Rund. Quaesivi Sponsam mihi eam assumere. 
Sap. 8. gr. F01. 
41) Die hl. Genovefa, betend. Nach Ch. Lebrun. 
Audi-an fecit a, Paris       Oben abgerundet. 
F01.  Von Mariette dem Benoist I. zugeschrie- 
ben; Heineken gibt das Bl. dem Louis Audran, 
aber mit Unrecht. 
Mythologie, Allegorie, Geschichte, 
Bildnisse, Prospekte. 
42-45) Die Liebschaft der Venus und des Adonis. 
Nach Fr. Alb ani. Folge von 4 Bll., aufjedem 
die Künstlernamen, zwölf französische Verse 
und die Adresse: a Paris chez Benoist Audran 
rue S. Jacques a St. Prosper. qu. Fol. Diese Bll. 
gehören zu dem Gelungensteu und Geschätzte- 
sten, was der Kupfersteoher gearbeitet hat. 
42) Venus, um ihren neuen Geliebten zu ge- 
fallen, lasst sich von den Grazien schmücken. 
43) Die Amorine, auf Befehl ihrer Mutter, 
spitzen ihre Pfeile und probiren sie, um 
desto sicherer damit das Herz des Adonis 
zu durchbohren. 
44) Adonis auf der Jagd trifft die schlafende 
Venus und wird von ihren Reizen entzückt. 
45) Die Nymphen der Diana rauben den schla- 
fenden Amorinen ihre Waffen, beschneiden 
ihre Flügel und rächen sich auf diese Art 
für den Verlust des Adonis. 
46) Venus im Bade, von Amor bedient. Nach N. 
F 0 u c h e. Fol. 
47) Acis und Galathea, am Meeresstrande, vor dem 
Eingang der Grotte des Polyphem. Nach F. Ma- 
rot. Acht lateinische Verse und die Adr.: A 
Paris chez B. Audran au Palais du Luxembourg. 
48) Flora, unter einem Baume sitzend, empfängt 
die Liebkosungen ihres Geliebten Zephyr. Nach 
Ant. C o yp el. Halbe Figuren; Vier französische 
Verse und die Namen desMalers und Stechers. Fol. 
49) Die Liebe des Zephyr und der Flora. Nach 
J. Christ ophe. Fol. Unter Benoist II. Au- 
draifs Leitung gestochen. 
50) Les Plaisirs des Jardins. Drei Nymphen und 
ein Satyr bei einer Priaposherme. Nach P. 
Mignard. Mit G. Audran's Adr. : rue St. Jac- 
ques aux 2 Pilliers d'or. gr. qu. Fol. (Calc. du 
Louvre).  Das Seitenstück dazu ist von Jean 
Alldran (N0. 67). 
51) Die Liebe des Daphnis und der Chloü. Nach 
den Gemälden des Herzogs Ph i lip p v on O r- 
läans (des späteren Regenten von Frankreich), 
in einem Zimmer des Schlosses Saint- Cloud, 
für eine auf Kosten dieses Prinzen veranstaltete 
Prachtausgabe des von Amyot ins Französische 
übertiageixen Schäferromairs von Longus, mit 
28 B11. Ant. Ooypel lieferte dazu die Kompo- 
sition des TitelbL, wo Pan die Rohrflöte bläst, 
nach deren Tönen drei Nymphen tanzen; oben 
halten zwei Kindergenien ein aufgerolltes Blatt 
Papier mit : LBS AMOVRS PASTORALES DE DAPHNIS 
ET m; crrron. Avec Figures 1718. kl. S. 
I. Ohne gedruckten Titel; das Titelkupfer 
trägt das Datum 1718. Unter jedem der 
28 B11. bemerkt man: Philippus inv. et 
pinxit 1714, und: 13m3. Audran sculp. Die 
allerersten Abdrücke sollen, nach Mariettes 
53 a"
        

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