Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604468
4 16 Gärard Audran. 
Titelbl. für: Louis le Grand, panägyrique par 
M. Fr. Faure. Paris 1680. 4.  R. D. 136. 
I. Das Spruchband hat keine Inschrift. 
Il. Auf diesem: LOVIS Ln GRANI). In der Mitte 
unten 1680. Im Unterrande, rechts und 
links, die Namen des Stechers und des Ver- 
legers F. Muguet Tipog. 
 III. Das Datum 1680 in 1683 verändert.  
IV. F. Muguet Tipog. weggenommen. 
114) Die Zeit (Saturn), unterstützt von der Tugend- 
liebe, enthüllt die von der Unwissenheit um- 
wölkte Wahrheit der Malerei. Nach C. T e s t e li n. 
Radirtes Titelbl. für: Sentiments des plus habiles 
peintres du temps sur la pratique de 1a peinture 
    par H. 'l'estelin. Paris 1680. qu. Fol.  
Auf der Platte ist gestochen: L. Testelin pinxit; 
da aber dieses Bl. als Titelkupfer für das eben- 
genannte Buch von Henry Testelin dient, das 
lange nach dem Tode von Louis Testelin erschien, 
so darf man wol annehmen, dass es eher nach 
Henry als nach Louis ausgeführt ist; es hat 
überdies ganz die Lebrurfsche Manier an sich, 
und Henry Testelin arbeitete bekanntlich bei 
diesem.  R. D. 47. 
115) Die königliche Malerakademie in Paris, auf das 
Wappen ihres Direktors Ch. Lebrun gestützt, 
sitzt unter Genien, welche die verschiedenen 
Theile der Malerei darstellen. Nach H. T este- 
lin. Vignette für die Dedikation des ebener- 
wähnten Buches. ltadirung. qu. F0l.'- R. l). 
141. 
116) Merkur malt auf einer Leinwand den Niltluss, 
welchem er den Kopf Ludwigs XIV. gegeben 
hat. Nach Oh. Lebrun. Titelbl. für: Discours 
sur les contes du debordement du Nil, par Monsieur 
de 1a Ohambre. Paris 1665. 4.  R. D. 137. 
117) Zwei radirte Vignetten : 
a) Ein junger Mann wirft sich in die Anne 
eines barbarischen Fürsten, der ein Mäd- 
chen schlachten will. 
b) Ein Krieger tritt verwundert in das Zelt 
einer Fürstin, die so eben unter ihren 
Dienerinnen verschieden ist. 
Für: Saint Louys ou la Sainte Oouronne re- 
conquise, poäme heroique. Par le P. Pierre Le 
Moyne. Paris 1666. 12. 
118] Die Natur schenkt eine Leier und ein mit dem 
Wasser der l-lippokrene gefülltes Gefass an eine 
Muse, die, zur Bezeichnung der Stärke und 
Fruchtbarkeit der Begeisterung, einen Flussgott 
und einen Löwen neben sich hat. Ueber der 
Kartusche ein Spruchband mit der Inschrift: 
narvme MVNVS. Nach Ch. Lebgun. Schluss- 
vignette. qu. 12.  R. D. 142. 
119) Zwei posaunende Ruhmesgöttinnen tragen das 
französische Reichswappen. Vignette. 12. 
120) Zwei Zierbuchstaben. In dem ersten eine 
mit Eichen- und Olivenzweigen verilochtene 
Schlange; in dem andern ein Haufe Kornähren 
und Trauben. 12. 
121) Folge von 14 lateinischen Devisen auf die Ei- 
genschaften der Sonne. mit Bezugnahme auf die 
Herrschertugenden Ludwigs XIV. Darunter 
zwölf Stücke, von G. Audran kurze Zeit nach 
seiner Ankunft in Paris gestochen; auf einem: 
G. Andran f., auf einem andern: G. A.; die zwei 
andern, das siebente und zwölfte, sind von J. 
L enfant. Für: De Part de regner au Roy, par 
le Pere P. Le Moyne. Paris 1665. F01.  R. 
D. 143-154. 
122) Das Epitaph der Francoise Roualle, Gemalin 
des Parlamentspräsidenten Franqois Gourreau de 
de 1a Proustiere, verziert mit Skulpturen von 
Fr. Girardon. F01. 
Studien, Ansichten und Ornamente. 
123) Studienbuch: Les Proportions du Corps Humain 
Mesurees surles plus helles Figures de Pantiquitö. 
A Paris, chez Girard Audran    u. 1:0 z Lxxxnr. 
F01.  Dieser Band besteht, ansser dem Titel, 
aus drei B11. (Text, und aus dreissig radirten und 
numerirten Platten (F01. und qu. 1101.), wobei 
zwei Bll. mit Studienköpfen aus RafaePs Con- 
stantizischlacht (Nr. 29 und 30] mit einbeg-riifen 
sind. Diese zwei allein sind mit dem abgekürzten 
Namen des Stechers (G. Au. sculp.) bezeichnet 
und schattirt; auf allen andern sind die Figuren 
nur im Umriss gestochen und von Punkten und 
Ziffern, welche die Verhältnisse angeben, be- 
gleitet. Die Platten 27 und 28 haben nicht 
G. Audran , sondern J. Pesne zum Autor.  
R. D. 186-215. 
124] Diuerses Veuäs d'Italie. Folge von sechs ita- 
lienischen Landschaften, gezeichnet und gesto- 
chen von H. F o c u s , und überarbeitet von 
G. Audran. qu. F01.  So erwähnt bei Mariette. 
Robert-Dnmesnil 1. 235-4242, beschreibt diese 
Landschaften, gibt sie aber nicht dem G. Audyan 
selbst, der in der That nur als Verleger auf dem 
letzten B1. genannt ist. Die Folge dieser sechs 
Bll. ist von G. Audran dem Maler Ch. Lehrun 
gewidmet; die Dedikation befindet sich auf dem 
ersten BL, das, wie Mariette meldet, ganz von 
G. Audran gestochen ist. 
125) Folge von sechs Landschaften. Nach Zeich- 
nnngen von G. D ughet. Sechs numerirte Bll., 
von welchen G. Audran das erste und letzte be- 
zeichnet hat. qu. F01. 
126) Folge von sechs Landschaften (die erste rund), 
erfunden und radirt von Allegrain , und be- 
endigt von G. Audrau. qu. Fol.  Erwähnt von 
Mariette. 
127] Die südliche Seitenfessade der Kirche Seint- 
Ouen zu Rouen. Nach Toutain. Unten ein 
aufgerolltes Papier mit Versen. gr. qu. F01.  
R. D. 184. 
128) Verschiedene Arten Vögel und Thiere als Wap- 
penträger. Zehn Bll. ; dabei zwei von Benoist I. 
Audran. qu. F01. 
129) Leuchter der Peterskirche in Rom. Nach 
Bernini. F01.  G. Audran nur als Verleger 
genannt, aber wahrscheinlich auch der Stecher. 
130) Ornemens du Sieur Charmeton, Peintre du 
lioy Et grave par Audran. Sechs fünfeckige Bll. 
A Paris chez Audran, rue St. Jacques    8.  
R. D. 185. 
131) Plusieurs sortes Dornements et Masque Inven- 
tez par G. Gharmeton Peintre et Gravez par 
G. Audran. G. Audran excudit    1676. Sechs 
Bll., A, B, C, D, E, F nurnerirt. kl. Fol. Auf 
den vier letzten Platten steht: K. Audran Sculp. ; 
aber das ist ein Versehen, diese Platten sind 
ganz gewiss von G. Audran, der auch auf dem 
Titel als Urheber zn allen Bll. genannt ist, ob- 
schon die zweite Platte N. Roh er t sculp. et ex. 
bezeichnet ist. 
132) Diverses ornemens et masque däsinez par G. 
Ch a r m e ton Peintre et Gravez Par N. Robert. 
Auec Pri. du Roy 1676. A Paris chez G. Audran 
Rue St. Jacques     Sechs numerirte Bll. kl.
        

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