Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604413
Gärard Audran. 41 1 
 
rund. Seitenstiick zur vMarter des hl. Lauren- 
tiusu, nach Le Sueur (N0. 46).  R. D. 22. 
(Calc. du Louvre.)  
I. Vor der Einfassung. . 
II. Mit dem Einfassungsstrich und mit den 
Künstlernamen. 
III. Noch mit G. Audrans Dedikation und Adr. 
53) H]. Franziska, die göttliche Strafgerechtigkeit 
antlehend. Nach N. Poussin. Fol.  R. D. 28. 
(Calc. du Louvre.) 
I. Mit den Namen der Künstler und G. An- 
dran's Adresse. 
II. Noch mit: Ste. Franqoisse. 
54) Die hl. Magdalena in einer Grotte, wo ihr zwei 
Engel erscheinen. Nach G. Reni. Sehr gutes 
Grabstichelbl. Fol. 
55) Die hochselige Maria Vittoria Fornari betet vor 
einem Altar. Schwaches Grabstichelbl. aus G. 
Audran's erster Zeit. kl. Fol.  R. D. 72. 
I. In der zweiten Zeile der Unterschrift, hin- 
ter dem Worte L'Annonciade steht le. 
II. Das le am Ende der zweiten Zeile ist ans- 
gelöscht und in den Anfang der dritten 
Zeile gerückt; an seiner Stelle celeste. 
56) Die hl. Paula verpüegt einen Kranken. G. Au- 
dran fecit 1660 le 26 Janvier. 4. 
Mythologie und Allegorie. 
57) Die Entführung Ganymecfs. Nach T i z i a n. 
Achteck. Radirt und nachher mit dem Stiche] 
beendigt. Fol.  R. D. 100. (Calc. du Louvre.) 
I. Vor den Künstlernamen. 
II. Mit diesen. 
III. Mit der Dedikation des Stechers. 
58) Der Triumph der Flora, begleitet von Nymphen 
und Liebesgöttenl. Nach R. de La Fage. Der 
Fries besteht aus vier Platten, jede mit zwei 
Abtheilungen. Diese Abtheiluirgen führen die 
Nrn. 1-7, wobei die 4 und 7 zweimal gebraucht 
sind. Die B11. sind radirt und vortrefflich ge- 
zeichnet. qu. Fol. max.  R. D. 44. 
59) L'Empire de Flore, d. h. die Metamorphosen der 
in Blumen verwandelten mythischen Personen. 
Nach N. Poussin. qu. Fol.  R. D. 38. (Calc. 
du Louvre.)  
60) Apollo und Daphne. Nach N. Pou ssin. Fol. 
 R. D. 43. 
61) Aurora. Nach E. Le Sueu r. 1901.  R. D. 45. 
(Calc. du Louvre.) 
I. Vor aller Schrift u. vor der zweiten Strich- 
lage oben in der linken Ecke. 
II. Mit den Künstlernamen, G. Audran's Adr_ 
und dem Zitat aus Psalm. 118, 105. 
62) Bauchus und Ariadne. Nach Ant. Coypel. gr. 
qu. Fol.  R. D. 40. 
I. Die Platte nur geätzt; eine Vorarbeit, die 
von dem Maler herrührt. 
II. Die Platte von dem Stecher mit dem Sti- 
chel beendigt; ebenfalls noch vor aller 
Schrift. 
III. Mit der Dedikation an den Herzog von Or- 
leans, zu beiden Seiten des Wappens die- 
ses Prinzen; mit der Angabe der Oertlich- 
keit, wo sich das Gemälde beßndet, mit 
der Erklärung des Gegenstandes, den Na- 
men der Künstler und 1693. 
IV. Se vend rue St. Jacques aux 2 Piliers d'or, 
63) Silen, liegend, hält einen Weinschlauch. Nach 
G. Romano. Radirung. qu. Fol.  B. D. 181. 
(Calc. du Louvre.)  
64) Zwei tanzende Bacchantinnen und ein tlötebla- 
sender Faun. Nach Rafael. Radirt. qu. Fol.  
R. D. 180. (Galc. du Louvre.)  
65) Echo und Narziss. Nach N. Po ussin. qu. Fol. 
 R. D. 39. (Calc. du Louvre.)  Nach Le 
Blands Angabe wäre diese Platte von Benoist I. 
und Jean gestochen, und von Gerard bloss über- 
arbeitet. Sie führt wunderlicherweiee den Titel: 
Narcisse metamorphose en fieur qui porte son 
norn; unstreitig aber bezieht sich der Gegenstand 
auf die Situation der beiden obengenannten Per- 
sonen. 
66) Herkulesraubt eine Frau, während oben in der 
Luft ilatternde Amorine ihm seine Keule und 
sein Löwenfell nachtragen. Nach N. Po ussin. 
Radirung. Fol.  R. D. 42. 
67) Der Kentaur Nessus entführt die Deianira. Nach 
G. Romano. Radirung. Fol.  R. D. 173. 
(Calc. du Louvre.)  
68) Mnemosyne und der poetische Genius, begleitet 
von Thalia, Melpomene und zwei anderen Mu- 
sen. Nach Rafael. Radirung. qu. Fol.  D. 
174. (Calc. du Louvre.) 
69))Vier Statuen im Schlosspark zu Versailles: 
a. Pluto und sein Höllenhund Cerberus. Nach 
M. Anguier. Radirt. 
b. Der Raub der Proserpina. 1680. Nach Fr. 
G irardon. 
c. Die Morgenröthe. 1681. Nach G. de Marsy. 
d. Afrika; 1681. Nach Dems. 
Die drei letzten Bll. sind mit Nadel und Sti- 
chel ausgeführt. Fol.  R. D. 169-172. 
I. Vor aller Schrift. 
70) Sieben Darstellungen im Geschmack antiker 
Flachreliefs, wovon einige Frauen und Genien, 
andere Opferhandlungen darstellen. Angeblich 
nach R a fa el" scheu Zeichnungen antiker Skulp- 
turen. Fol. u. qu. Fol. Anonyme Bll., unter G. 
Audralfs Leitung von seinen zwei Neffen ge- 
stochen.  R. D. 175--179 (hier sind nur fünf 
erwähnt).  (Calc. du Louvre.) 
71) Amorine , welche die Attribute und Waffen der 
antiken Götter und Heroen tragen. Nach Ra- 
fael's Bildern in der Farnesina zu Rom. Folge 
von vierzehn numerirten radirten Bll. Der 
Kupferstecher widmete diese Folge seinem 
Gönner Ch. Lebrun und verfertigte sie entweder 
in Rom oder bald nach seiner Rückkehr in Paris 
nach Zeichnungen, die er zu Rom gemacht hatte. 
qu. Fol.  R. D. 105-118. (Oalc. du Louvre.) 
72) Seeungeheuer und Tritonen. 8 Bll. nach Flach- 
reliefs. kl. qu. Fol. Erwähnt von Mariette. 
73) Die vier Kardinaltugenden, vorgestellt durch 
weibliche Figuren mit Genien, welche die dafür 
charakteristischen Symbole tragen. Nach den 
Malereien von D 0m en i ch i no in S. Carlo a" Ca- 
tinari zu Rom. 1675. Fol.  R. D. 119-122. 
I. Vor der Schrift. 
II. Mit den Inschriften. Auf allen vier Bll. : 
G. Audran sculp. Romae 1675. 
74) Diuerses Iigures llierogliphiques Peinte par Ra- 
p h ael d'Urbin dans une des Salles du Vatican 
a Rome. A Paris, chez Audran, rue St. Jacques, 
aux 2 pilliers d'or. Folge von dreizehn numorir- 
ten Bll., unter G. Audrarfs Leitung von seinen 
zwei Neffen radirt; darauf sind die allegorischen 
Figuren in den Fensterabtheilungen des Con- 
stantinsaals vorgestellt, nämlich: die Großrnuth, 
Religion, Friede, Gesetzlichkeit, Segensfülle, 
Weinlese , Schiiiffahrt, Seewesen, Handel, Be- 
52'
        

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