Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604278
Charles Aßäraßi? 
86] Ribadeneira (Petrus], halbe Fig. 3h rechts. 4. 
87] Savoyen (Karl Emanuel 11., Herzog von], in 
seiner Jugend, halbe Fig., 3A rechts. 4. 
88] Seguier (Pierre], französ. Kanzler, halbe Fig., 
3], links, in Oval, begleitet von der Religion und 
der Gerechtigkeit. Nach Fr. Chauveau. Ohne 
den Namen des Vorgestellten, im Unterrande 
nur die Namen der Künstler, das Wappen des 
Kanzlers und zwei Devisen. Fol. 
89] Spinola (Pater Carlo], halbe Figur. S. Anonym. 
90] Vic (Dominique de), Erzbischof von Auch, halbe 
Figur, 3h rechts. Oval. Nach C. Carette. Un- 
ten das erzhischöfiiche Wappen, aber keine An- 
gabe des Namens. 1655. Fol. 
91] Villeroy (Charles de Neufville, Marquis von], 
halbe B'ig., 3f4 links. Oval. F01. 
92] Yvan (Antoine], Priester, malt ein Bild nach 
dem an's Kreuz gehefteten Christus und nach 
Moses, wie er auf dem Berge Sinai Gottes Be- 
fehle für die Verfertigung der Stiftshiltte em- 
pfiingt. Nach Phil. Vleughels. Fol.  Ohne 
den Stechernamen. 
93] Morell (Juliana], gelehrte Nonne, halbe Figur, 
mit Bücherschreiben beschäftigt. 1617. 4. 
94] Rita da Cassia, Augustinernonne, überreicht 
knieend der Maria und dem Jesu skinde eine Dor- 
nenkrone und empfängt einen Kranz von Rosen. 
8.  Ohne den Stechernamen. 
Mythologie und Allegorie. 
95] Die Götter, welche den sieben Planeten vor- 
stehen, sitzen um eine Weltkugel herum, welche 
das Chaos vorstellt. Nach A. Vaj ani. qu. Fol. 
96] Apollo und Merkur auf ihrem Götterwagen hel- 
fen dem Herkules die Last der Himmelskugel 
tragen. Kopie des Kupferstichs von Fr. Villa- 
mena nach Fr. Albani. qu. Fol. 
97] Fünf Bll. allegorisch-mystischen Inhalts, nach 
Lubin Baugin u. Champagn e für: De l'Imi- 
tation de Jesus Christ, traduction nouvelle par 
le Sieur de Beuil. A Paris chez O. Savreux      
1665. 8.  Dieselben fiinf Bll. in 12. u. in 24, 
bei demselben Verleger. 
98] Die vier Elemente (nach anderer Bezeichnung 
die vier Jahreszeiten], dargestellt durch männ- 
liche akademische Aktiiguren. Folge von vier 
radirten Bll., jedes bez.: K. A. '1634. qu. 4. 
I. Vor der Adr. auf dem ersten Bl., dem Früh- 
ling und vor den Nummern. 
II. Mit F. L. D. Ciartres excudit auf dem er- 
sten Bl. und mit den Nummern. 
99] Eine Frau mit verschleiertemHaupte, auf einen 
Anker gestützt und ein brennendes Herz haltend, 
als Versinnbildlichung der drei christlichen Tu- 
genden in Einer Gestalt. Oval. 8. 
100] Ein Schutzengel zeigt einem Kinde die himm- 
lische Herrlichkeit. Kopie der Radirung des S. 
Cantarini. Mariette exc. 4.  
101] Die Weisheit mit dem Siegspanier Christi, auf 
einem Piedestal zwischen Religion und Fröm- 
migkeit; daneben die Stärke, Klugheit, Genüg- 
samkeit und Hochherzigkeit. Die Figuren nach 
denjenigen des Leichenpomps zu Ehren des Pap- 
stes Paul V., von Fr. Villamena, und der 
Hintergrund mit Gebäuden nach einer Thesen- 
verzierung von demselben Kupferstecher kom- 
ponirt. qu. F01. 
102] Die Göttin des Ruhms auf einem Fussgestell 
zwischen zwei anderen weiblichen Figuren, wo- 
von die eine die Abtheilungen der Logik und 
Moral, die andere die Abtheilungen der Physik 
und Mathematik darstellt. Fol. 
103) Die Göttin der Heilkunde, begleitet von Ari- 
stoteles und Plato, denen sie ein Bild zeigt, wo- 
rauf der hl. Lukas vorgestellt ist. Fol. 
I. Die ganze Platte 257 mill. hoch. 
II. Die oben abgenommene Platte 168 mill. 
104) Apollo verleiht die Gabe der Arzneikunde sei- 
nem Sohne Aeskulap, der von den Hauptreprä- 
sentanten dieser Wissenschaft begleitet ist. Fol. 
105) Die Gerechtigkeit auf einem Richterstuhl unter 
den berühmtesten Gesetzgebern. Allegorie auf 
die Vortreftlichkeit des Parlaments in Ilijon. 
Fol. 
106) Kaiser Ferdinand III. zwischen den (iöttinnerx 
des Siegs und des Ruhms. Fol. 
107) Erzherzog Leopold Wilhelm von Oesterreich 
in einem auf Wolken getragenen und mit Adlern 
bespannten Triumphwagen; vorauf verschiedene 
Genien, wovon die einen die Scheelsucht, die 
Wollust und andere Untugenden mit Pfeilen 
durchbohren, die andern die Schätze des Ueber- 
flusses auf die von der Gerechtigkeit begleiteten 
Wissenschaften und Künste ausschütten. Nach 
A. Vajani. qu. Fol. 
108) Herzog Victor Amadeus von Savoyen bekämpft 
seine Feinde. Kopie des Kupferstichs von Fr. 
Villamena nach A. 'I'empesta. qu. F01. 
109) Der junge Herzog Karl Emanuel von Savoyen, 
abgebildet in einem von Genien getragenen Spie- 
gel, und umgeben von Ludwig XIII. von Frank- 
reich und den andern mit jenem Fürstenhause 
verschwägerten Prinzen. Oben in der Luft sind 
die Gottheiten des Olymps als Konrparserie ver- 
wendet. Nach Spiritus Camberiensis 
[Esprit von Ghambery). qu. Fol. 
110) Die römisch  katholische Kirche und Lud- 
wig XIII. von Frankreich geruhen, die treuen 
Dienste der Herren von Villeroy anzunehmen. 
Nach J. Stella. qu. Fol. 
111) Frankreich bekränzt zwei junge Krieger, von 
welchen der eine über Türken, der andere über 
Spanier gesiegt hat; dabei das Familienwappen 
mit Ilermelin und rothen Pfählen. Fol. 
112) Ein Perserkönig lässt eine Krone und goldene 
Ketten an einen Baum aufhängen. Nach A. Ga- 
m a s s e i. Allegorie zu Ehren einer italienischen 
Adelsfamilie, welche rothe Streifen und Lilien 
im Wappen führt. qu. Fol. 
113) Gott Vater, auf seinem Throne sitzend, giesst 
den Feuerstrom seiner Liebe über vier weibliche 
Figuren aus, welche die vier Welttheile vorstel- 
len. Zwei Engel halten einen Spruchzettel mit:' 
rrvvrvs mxnvs. Nach G. Ben. Gastiglion e. 
kl. Fol. 
114) Die Poesie, daneben eine andere weibliche Fi- 
gur, welche Seefahrer unterrichtet, wie man den 
Schiffskompass gebraucht; den Vorsitz dabei 
führt Jupiter in Begleitung seines Adlers, der in 
seinen Klauen einen Magneteisenstein hält, an 
welchen sich eiserne Kettenringe anhängen. Nach 
P. Berrettin i. qu. Fol.  Schönes und wun- 
derliches 131., in Rom gestochen. 
I. Dem Papste Urban VIII. dedizirt, als 
eifrigem Beförderer der Künste und Wiss- 
enschaften und als hohem Sprössling des 
 römischen Fürstenhauses Barberini, das 
bekanntlich Bienen zu Wappenthieren hat. 
Auf demMagnet steht geschrieben: Area- 
  nis nodis.
        

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