Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1604241
394 Charles Audran. 
 
 
von dem jüngeren Raphael Sad eler nach der 
Zeichnung des J. S tra d a n u s , nur mit einigen 
kleinen Verschiedenheiten. Fol.  
3) Der englische Gruss. Nach L. C arracci. 
Spiritus Sanctus superveniet in te etc. Fol.  
Auf dem B1. ist Annibale Garracci als Maler ge- 
nannt; Malvasia versichert jedoch, dass die Er- 
findung dem Lodovico Carracci angehöre, und 
dass es der erste Entwurf für dessen Bild in der 
Hauptkirche zu Bologna sei. 
4) Maria und Joseph verehren das an der Erde 
liegende Jesuskind. Nach A. Grete y. Nascitur  
in puero sapierltia. qu. Fol.  
5) Die Anbetung der hl. drei Könige, 9 Figuren und 
3 Kameele. S. 
6) Maria sängt das Jesuskind, halbe Fig. im Oval. 
Nach Ann. Oarra cci oder richtiger gesagt, 
Kopie des von Guido Re ni nach Ann. C arracci 
radirten B1. kl. Fol. 
7) Maria mit dem Jesuskinde, in einer Landschaft. 
Herman Weyen exc. S. Kopie des Originalstichs 
von G. Huret. Bloß die Köpfe der Maria und 
des Kindes sind von K. Audran. 
8) Maria mit dem Christuskinde; sie hält eine Rose. 
Halbe Fig. im Achteok. 8. 
9) Maria reicht dem J esuskinde einen Apfel. Halbe 
Fig. im Oval. S. 
10) Maria hat auf ihrem Schooße das Christuskind, 
dem sie eine Weintraube hinhalt; halbe Fig. 
Nach J. Stella. S. 
11) Maria hat in ihren Armen das Jesuskind, das 
seiner Mutter einen Kranz auf den Kopf setzt; 
halbe Fig. im Oval. S. 
12) Maria, im Vordergrunde einer Landschaft sitzend, 
zertritt der Schlange den Kopf und hat neben 
sich den kleinen Christus mit dem Kreuz. Kopie 
eines Kupferstiches nach G. L. Valesio 
(Bartsch XVIII. 213. No. 1), wo die Schlange 
nicht vorkommt und auch das Landschaftliche 
verschieden ist. kl. Fol. 
I. Vor der Schrift. 
II. Mit sechs französischen Versen im Unter- 
rande. 
13) Maria hält das Ghristuskind , das seiner Mutter 
den Kopf der Schlange zertreten hilft. Nach 
G. I-Iuret. kl. Fol. 
14) Maria mit dem Ohristuskinde, dem ein Engel 
Blumen überreicht. Oval, mit einem Kranz von 
Eichenlaub. Eine Zusammenstoppelung aus 
mehreren Stücken von S. 'Vouet. Fol. Ano- 
nymes B1. 
I. Vor der Adr. z chez N. Regnesson. 
15) Maria verehrt knieend das in der Wiege schlum- 
mernde Christuskind , welches kleine Engel mit 
Blumen bestreuen. Nach P. Berrettini. kl. 
Fol. 
16) Maria hat neben sich das Christuskind, welches 
dem kleinen Johannes, der ihm die Fiisse küsst, 
den Segen ertheilt. Halbüg. im Oval. Nach 
G. Reni, oder vielmehr nach dem Fonnschnitte 
in Helldunkel, welchen B. O o rio l a n o 1647 nach 
der Komposition dieses Meisters verfertigte. qu. 4. 
I. Vor der Schrift. 
II. Mit Schrift und beträchtlichen Verände- 
rungen, welche N. Poilly dabei vorgenom- 
men hat; der Kopf der Maria ist völlig ver- 
ändert und von Neuem gestochen. P. 
Mariette fils exc. 
17) Maria, auf einem Stuhl sitzend, in der aufge- 
hobenen Linken eine Rose, hat auf ihrem Schooße 
das Christuskind , welchem der kleine Johannes 
die Hand küsst. Halbe Fig. im Oval. Fol.  
Gehört zu K. Afs letzten Arbeiten, und ist sehr 
mittelmäßig; das Ganze ist aus Mignard's 
süsslichen Madonnen, zumal aus derjenigen, 
welche N. Poilly gestochen hat, zusammenge- 
stoppelt. 
I. Garolus Audran sculp. cum privilegio 
Regis. 
II. Mit dem Zusatz: Humbelot excudit. 
18) Maria hat auf ihrem Schooße das Christuskind, 
welchem der kleine Johannes Blumen überreicht. 
Halblig. im Oval. Nach Tizian. kl. F01.  
Dieses B1. ist sauber gestochen und gut gezeieh- 
net, aber nicht im Tizianischen Geschmack, 
J. Matham stach dieselbe Madonna, wo noch 
der hl. Franziskus dabei ist, und vielleicht Vey- 
fertigte K. A. nach diesem Kupferstich den 
seinigen. 
I. Titianus in.  K. Audran fec.  Inveni 
 quem diligit anima mea.  A Paris, ehe; 
Pierre Mariette llls       du Roy. 
II. An dem Rande des offenen Fensters ist 
noch einmal die Adr. : P. Mariette iils exc_ 
19] Maria im Freien sitzend, empfängt die Früchte, 
die ihr der kleine Johannes überreicht, und hat 
bei sich die hl. Katharina, welche das Christkind 
anbetet. Nach Tizian. Im Unterrande die 
Namen der Künstler, die Adr. des Herman 
 Weyen, und: Oseuletur me osculo oris sui etc. 
qu. F01. 
20] Maria mit dem Jesuskinde, welchem der kleine 
Johannes Früchte in einem Kerbe überreicht. 
Kopie des Kupferstichs von Joh. Sadeler nach 
J oh. von Ache n. 8. Mariette erwähnt von die- 
sein B1. den Abdruck eines von Poilly über- 
arbeiteten Plattenzustandes. 
21] Maria, unter einem Baume sitzend, hält auf 
ihren Armen das Christuskind; ihr gegenüber 
sitzt die hl. Elisabeth neben Joseph, und zwi- 
schen diesen beiden steht der kleine Johannes. 
Kopie einer Radirung von S. G a n t a ri n i(Bartsch, 
XIX. p. 127. N0.  K. A.hat zu der ursprüng- 
liehen Komposition einen reichen landschaft- 
lichen Hintergrund von H. van Swane velts 
Erfindung hinzugefügt; der Umriss der Land- 
schaft ist radirt und die Schattirungen sind mit 
dem Stichel ausgeführt. Im Unterrande acht 
lateinische Verse, die Dedikation und 1644_ 
qu. Fol.  Sehr zart und zierlich gestochen, 
und bei allem Zusammengestoppel nicht un- 
interessant. 
22) Maria sitzend, umgeben von Joseph, Anna und 
Joachim, hält das Christuskind, welches dei- 
Evangelist Johannes anbetet; darüber thront 
Gott Vater. Nach J. Stella. Fol. 
23) Joseph führt den kleinen Jesus an der Hand.  
Bei Mariette als eine Arbeit nvon K. A.'s erster- 
Manieru erwähnt.  
24) Die Taufe Christi. Nach Ann. Ca rracci. Oval, 
Unten in der Mitte: An. Car. In. qu. 12.  
Niedliches, anonymes B1. Selten. 
25) Christus betet im Garten. Nach J. Stelle. S, 
26] Der todte Christus, am Fusse des Kreuzes auf 
einem Leichentuch an der Erde liegend, wird 
von der Maria betrauert. Fol. 
27) Der todte Christus am Grabe, von Engeln ver- 
ehrt. Kopie des Kupferstiches von R. Sadeler 
nach J. von Achen. qu. Fol. 
28) Christus, der Mann der Schmerzen. Kopie des
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.